Gruselige Vorstellung! | MAKROTREFF

Gruselige Vorstellung!

Gruselige Vorstellung!

Wie wenn Mäuse auf uns herumlaufen würden!

Nach der Lektüre Rolands tollem Artikels über die Milben, habe ich mich daran erinnert, dass auch mir schon öfters Milben auf Tieren untergekommen sind (z.B. auch auf Reptilien).

Und jedes Mal kommt mir die gleiche Vorstellung in den Sinn:

Die Größenverhältnisse zwischen dem Betroffenen und dem/den Parasiten.

Diese Hummel ist im September direkt vor mir notgelandet.
Sie war sichtbar stark von den Milben beeinträchtigt und machte einen ziemlich erledigten Eindruck.
Erfolglos versuchte sie die Milben abzustreifen.

Diese waren aber viel zu schnell und konnten erfolgreich ausweichen.

Nach 2-3 schnellen Beleg-Fotos wollte ich die Hummel einfangen um die Milben zu entfernen.
Das Tier aber flog mehrfach auf, um gleich darauf ein paar Meter weiter wieder abzustürzen.
Die Milben scheinen doch eine deutliche Bedrohung für die Hummel darzustellen.

Ich stellte mir vor, wie groß die Milben im Verhältnis bei einem Menschen wären und fertigte einen "Milbenmaßstab" an.


Die Milben sind ca. ein fünfzehntel der Körperlänge der Hummel groß.

Auf einen erwachsenen Menschen übertragen:

Das wäre so, wie wenn 10 - 12 cm lange Krabbeltiere auf uns herumlaufen würden.
Das ist etwas so groß wie eine Maus.

Gruselige Vorstellung!

(Das Foto ist qualitativ nicht besonders gut, aber zu Erläuterungszwecken ausreichend.)

Kommentare

Hallo water castle,

das ist eine interessante Betrachtungsweise und super Darstellungsform zur Unterstreichung derselben. Ich werde Deinen Beitrag an den von mir erstellten Post als Hinweis anhängen. Solltest Du damit nicht einverstanden sein, gib bitte Bescheid. Dann ändere ich dies wieder.

Jetzt brauche ich sicher noch ´ne Stunde oder zwei, um mich vor dem Ratzengehen von der "gruseligen Vorstellung" zu lösen, sonst werde ich die ganze Nacht an mir rumkratzen.

So nach dem Motto: Entspann´ Dich vor dem Ratzen, sonst musst Du ständig kratzen  :-).

Lieber Gruß,

Roland

Hallo Roland,

Du kannst das ruhig anhängen.

Ich habe nicht gefunden, wie das mit einem Foto geht.

Zur Beruhigung würde vielleicht ein Schlaftrunk helfen?

Der betäubt ab einer bestimmten Menge auch das Jucken!

Gute Nacht

Water Castle

Hallo Water Castle,

super, deine Beobachtung und Sichtweise!!! Ja, das ist dann schon ein wenig eklig wenn man sich das vorstellt. Jedoch denke ich, daß da etwas aus dem Gleichgewicht gekommen ist, da sich die Tiere normalerweise   gegenseitig helfen, wie Roland schreibt. Es wäre doch sicher auch denkbar, daß  die Hummel  durch Außeneinflüsse geschwächt ist und sich daher die Milben zu stark vermehren.

Ich hatte den gleichen Vorgang bei meinen Karpfen und den Karpfenläusen (Kleinkrebse). Sind die Fische geschwächt durch schlechtes Futter o.ä. schlechte Bedingungen und fühlen sich nicht wohl, vermehren sich die Karpfenläuse und schwächen die Fische immer mehr. Sind sie im guten Zustand stört sie das etwas, ist aber aushaltbar. Der  Eingriff mit Chemie hatte  bei mir im Teich fatale Folgen, weshalb ich das nicht mehr versuchen werde.

Wünsche weiterhin gutes Licht :-)

LG Flora 1958

Hallo Flora1958,

ich gehe von der gleichen Vermutung aus wie Du. Ich denke auch, dass bei Water Castles Hummel eher eine anderweitige Schwächung vorliegt, und die Milben kommen dann höchstens noch dazu - aber wirklich nur höchstens, denn gesunde "Transporteure" können einen ganzen Haufen dieser kleinen Milben tragen, ohne dieses von Water Castle beschriebene "Schwächebild" zu zeigen.

Ein Beispiel zeigt mein Foto von der Schöterich-Mauerbiene (Osmia brevicornis). Sie zeigte trotz der deutlich zahrlreicheren "Mitflieger" als bei der Hummel kein verändertes Verhalten. Und leider gibt es ja zur Zeit weiß Gott genug Gründe, warum Hummeln und Co. ins Torkeln geraten! Da gebe ich Dir völlig Recht, Flora1958.

Aber davon unberührt: Eine tolle Einstellung von Water Castle!

Lieber Gruß,

Roland

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