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Makronist

Hi Ingo,

die Beobachtungen von dir teile ich auch. Interessant, dass du die zeitlichen Muster auf dem Schirm hast, die Rhythmen der Natur quasi ;-) 

Mit Springspinnen wird es wohl immer schwer bleiben, wenn man sie nicht, wie es viele tun, fängt und an einen Ort bringt. Ich staune auch über die Bilder in Rolands Reportage. In solchen Habitaten wird es noch schwerer. Gut geeignet sind Ansitzmomente auf Blättern, Erkundungstouren im Gras und die glücklichen Momente wo sie einfach geeignet in der Nähe einer Kante sitzen oder leicht erhöht, damit man wirklich tief genug kommt. Durch die 100er Brennweite entschärfst du diese Problemlage aber auch. Leicht von oben fällt dann weniger auf als mit einem 50er. Manchmal bringe ich einen Finger vorsichtig in die Nähe und gerne schauen sie sich dann um und man bekommt ein paar Chancen. Ich hoffe, dass ich die Tiere damit nicht störe aber ich denke mir, dass auch Springspinnen mit größeren Tieren rechnen, die allerhand Faxen machen ;-). Wenn sie Beute tragen und sich an einem Ort befinden, an dem ihnen die Beute entgleiten kann, sollte man aus meiner Sicht nicht stören.

In einem Habitat ruhig verharren ist wohl die beste Methode. Springspinnen sehe ich aber auch immer wieder beim umherstreunen und es ergeben sich spontane Gelegenheiten. Die Schärfe treffen ist leider eine große Herausforderung. Wenn man wenigstens den Unterarm aufstützen kann wird es etwas leichter.

Bis bald

Rob

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