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Makronist

Liebe Katja,

wenn du erstmal in die Makrofotografie eintauchen möchtest ist das von dir genannte Objektiv sicherlich ein sehr guter Einstieg. Selbst wenn du keinen Gefallen daran finden solltest, kannst du es ja immer wieder verhökern. Die Linse hat eine Naheinstellgrenze von ca. 18cm, was dich schon sehr nahe an die Objekte herankommen lässt (das ist ein Vor- aber auch Nachteil), aber du hast "nur" 60mm Brennweite. Für den Preis (runde 600 Euros) würde ich mir überlegen, dieses anzuschauen (Nikon AF-S Micro-Nikkor 105mm 1:2,8G VR, kostet um die 700 Euro). Da  hast du mehr Brennweite, kannst also von deinen Objekten weiter wegbleiben, was gerade bei Anfängern hilfreich ist. Vielleicht bekommst du ja ein 100er Makro für Nikon auch gebraucht. Von Nahlinsen, Retroadaptern usw. rate ich grundsätzlich ab, da sie immer nur eine Krücke darstellen um das zu realisieren, was man nicht hat, nämlich näher ran bzw. größeren Maßstab. Ich habe alles schon ausprobiert und war NIE zufrieden. Letztendlich spielt sich aber eben doch alles zwischen Daumen und Zeigefinger ab und man geht Kompromisse ein. Ich ordne diese zusammengesetzten Glasteile immer so, als ob man auf eine Fernbrille eine Lesebrille setzt, des wärd nix.

Was gut geht sind Zwischenringe, aber hier ist die tatsächliche Vergrößerung auch bei etwa 2:1 am Ende.

Mein Tip:

Besorge dir eine Makrolinse, probiere sie aus, halte dich an die hier im Makrotreff sehr gut beschriebenen Tips und üben üben üben. Wenn du dann daran Gefallen findest, belegt vll. noch einen Kurs oder gehe mit einem erfahrenen Makrofotografen mal auf die Pirsch. Denn auch hier gilt --> vormachen --> nachmachen --> übern.

In diesem Sinne, viel Spaß und

LG Thomas         

 

4.0 von 5 Sternen

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