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ADMIN

Hallo Uwe,

jawohl, hier liegt die Schärfenebene optimal! Nahezu der gesamte Körper der Honigbiene ist scharf abgebildet - bis auf die Augen. Und das ist ein bisschen das Problem. Du hast Dich zwar super quer zur Biene ausgerichtet, aber immer noch von schräg oben, auf einen nach rechts und links unten gekrümmten Bienenkörper. Wenn Du Dir die Schärfenebene so vorstellst, wie ich es beschrieben hatte, kann sie als Ebene die beiden sich wegbiegenden Enden der Bienen nicht erreichen, und damit auch nicht das Bienenauge links. Du hast Schritt 1 der Ausführungen "Die Schärfenebene in der Makrofotografie" exakt nachvollzogen, nicht aber Schritt 2. Nun müsstest Du noch runter mit der Kamera, dort hin, wo die Bandscheibe schmerzt (grins!).

Allerdings: Das gäbe dann insgesamt ein ziemlich anderes Bild! Die Perspektive würde sich gewaltig verändern: Die Asterblüte würde nicht mehr so schön komplett als Kreis abgebildet, sondern mehr als Scheibe. Dafür hättest Du aber mehr vom Kopf der Biene, und den dann auch noch in der Schärfenebene, mit drauf. Deshalb ist hier auch die Motivvorstellung vom Makronisten, also hier von Dir, von Bedeutung. Wir sind also im Bereich der Spielräume, und nicht mehr nur noch im Bereich von gut oder schlecht, richtig oder falsch. Deshalb ein prima Bild!

Das Foto könnte etwas allgemeine Aufhellung vertragen - so schätzungsweise 10-12 % dürften reichen. Das wird auch die etwas zu starken Farben abschwächen.

In diesem Sinne weiterhin "Gut Herbstlicht",

Roland

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