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Grundgedanke beim Vintage-Makro-Workshop

Hallo Gabi,

Du sprichst viele wichtige Dinge an. Die beiden Fotos sind ähnlich – und doch sehr unterschiedlich. Und sie sind jedes für sich das Produkt von gezielt getroffenen Entscheidungen.

Vergleichen wir nochmal die Vintage-Objektive des Makronisten mit den Pinseln in der Hand eines Malers. Da gibt es dicke Pinsel, dünne Pinsel, weiche Pinsel, borstige Pinsel, Pinsel mit langen Haaren, Pinsel mit kurzen Haaren – und alle mit allem Zwischenstufen :-). Der Maler setzt für bestimmte Bildbereiche bestimmte Pinsel ein. Er variiert sein Werkzeug stark beim Umsetzen seiner Bildidee – immer den entsprechenden Pinsel für die jeweilige Bildidee.

Ähnlich verhält es sich mit den Vintage-Objektiven in der Hand des Makronisten / der Makronistin. Es gibt eine Menge Kombinationsmöglichkeiten zwischen Brennweite, Offenblende, der jeweiligen Abbildungscharakteristik des eingesetzten Objektivs und natürlich der Motivgegebenheit (z.B. Abstände zwischen Hauptmotiv und Kamera oder Hauptmotiv und Hintergrund, Perspektive usw.). Genau das sind die Kreativ-Werkzeuge, mit denen der Makronist oder die Makronistin ein Bildidee umsetzt und schließlich ein kleines oder größeres Kunstwerk malt.

Und hier schließt sich der Kreis zum Vintage-Makro-Workshop im kommenden Frühjahr. Genau aus diesem Grunde werde ich den Teilnehmern so viele verschiedene Objektiv-Senioren zum selber Ausprobieren anbieten (nicht nur zum Anfassen :-)). Dann können die Teilnehmer am Praxistag mit mir zusammen genau diesen Kreativspielraum kennen- und anwenden lernen. Ich bin sicher, das wird riesigen Spaß machen...

Lieber Gruß,

Roland

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