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Makronist

Hallo Marny,

mach dir keinen Kopf! Während des Vintage-Workshops gab es einige - und wirklich gute FotografInnen - , die gefrustet hinwerfen wollten. Und dann ist plötzlich der Knoten geplatzt. Voraussetzung war allerdings, sich an das zu erinnern, was uns Roland zuvor über die andere Art des Schauens bei der Vintage-Fotografie erklärt hatte. 

Außerdem kann nicht jeder mit jedem Objektiv. Ich vergleiche (für mich) den Umgang mit einem Objektiv mit dem Hineinschlüpfen in Kleidung: Fühlt man sich darin sofort wohl, oder bereiten das Hemd oder die Hose eher Unbehagen? Nicht umsonst sprechen einige in Bezug auf Objektive von ihren "Lieblingslinsen". Mir geht es z. B. mit dem 50 mm 2.0 von Olympus so. Viele haben Probleme damit wegen der knappen Schärfentiefe. Ich das Teil nehmen und sofort lieben war eins.

Umgekehrt habe ich mich nach dem Workshop beispielsweise dazu entschlossen, mein 1a-Helios wieder abzugeben. Geholt, weil mir die "Nüchternheit" dieses Objektivs bei Bildern anderer Fotografen so gut gefiel, merkte ich dann in der Praxis für mich, dass sie sich für meinen Einstieg in die Vintage-Fotografie nicht eignete, weil ich damit nicht spürte, wann sich der Einsatz dieser Linse lohnt.

Anders formuliert: Als ich eine Linse nutzte, die wesentlich mehr "malt", sah ich auch erst, welche Einstellung, welches Motiv sich eignet für gute Fotos.

Daher würde ich Rolands Vorschlag unterstützen und dir zu einer Pause mit dem Helios raten - und zur Anschaffung irgendeines billigen "Krachers", der dir die Effekte besser zeigt als ein feinnerviges Helios. 

Viele Grüße

Mainecoon
 

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