Biene wird beobachhtet

freihändig im manuellen Fokus- dann erst in der Bearbeitung durch leichten Beschnitt oben links den Grashüpfer entdeckt

Kommentare

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Erstellt von Nixfix 1234 (nicht überprüft) on Sa., 12/05/2018 - 23:43 Permalink

Hallo Sigi,

Es ist klasse, dass du versuchst Hummeln frei Hand und manuell einzufangen. Das ist nicht einfach.

Wenn du weitermachst, wirst du mit der Zeit Übung bekommen und schneller mit dem Fokussieren werden. Hummeln sind leider sehr schnell.

Erfahrungsgemäß würde ich dir empfehlen nicht sofort bei der ersten Gelegenheit dein Foto zu machen, sondern lieber abwarten (mit der Kamera und dem Objektiv direkt vor der Blüte) und mit der manuellen Einstellung frei Hand durch den Sucher hin und her trocken üben.

Beim mehrmaligen scharfstellen bzw. hin und her zockeln und währen dessen durch den Sucher schauen, ob sie scharf wird kannst du dir das Gefühl gut aneignen, wann die Hummeln oder auch andere Insekten scharf genug aussehen um Auszulösen. Manchmal fehlt nur eine minimale Umdrehung vom Objektiv und das entscheidet unter anderem, ob das Tier scharf ist oder nicht.

In deinem Fall wäre aber zusätzlich für diesem Abbildungsmaßstab eine geschlossene Blende notwendig gewesen. 2.8 ist viel zu Offenblendig. Blende f/10 oder Blende f/11. Die Nackenhaare der Hummel und ihre Augen sind unscharf, genauso der äußere Rand der Kleeblüte, die auch angeschnitten ist und die du von oben fotografiert hast. Die Schärfe sitzt minimal auf dem rechten Hinterbein der Hummel. Mit Blende 2.8 wird sie nicht scharf. Der Fokus sollte bei der Hummel auf dem Auge sitzen und mit der Seitlichen Perspektive in deiner Augenhöhe, (dabei sollte die Hummel oben auf der Blüte sitzen,) damit bekommst du sie gut in die Schärfeebene und hast mehr Licht.

Wenn sie unter der Blüte hängt und du von oben nach unten fotografierst ist es zu dunkel und der Schwarzanteil der Hummel wird zu dunkel und säuft ab. Hummeln am besten immer auf den Blüten und von der Seite und zum licht gedreht Fotografieren. Bei Hummeln brauchst du meistens eine kürzere Verschlusszeit. Ich empfehle dir es mal mit mindestens 1/1000 zu versuchen. Sie sitzt noch und fliegt nicht sonst müsste es noch kürzer sein. Und die Iso auf 800 stellen. Dann kannst du immer noch ab und zu geben wenn das Histogramm zu hell anzeigt und es zu sonnig ist.

Bei dem Grashüpfer hast du den Fühler abgeschnitten. Ja der Grashüpfer war gut versteckt, den hattest du übersehen. Wenn du das nächste Mal einen siehst, versuche doch das gleiche. Bei Insekten in der Wiese möglichst abwarten bis sie im etwas helleren sitzen, direkt unter Blättern und Grashalmen ist es ohne Blitzeinsatz zu dunkel.

Und wenn sie nicht rausklettern, wird das Foto zu dunkel, dann lieber warten. Aufhellen ist bei Canon schwierig. Der Dynamikumfang ist das Problem. Dann lieber leicht überbelichten aber nicht zu viel das es ausfrisst. Abdunkeln ist verlustfreier wie aufhellen. Wenn du ein Insekt von unten nach oben erwischst also weiter runter gehen kannst wenn dir das Möglich ist, wird das Foto besser belichtet. Besonders wenn du hintendran freies helles Gelände hast oder einen hellen Himmel aber kein direktes Gegenlicht. Sonst brauchst du die Selektivmessung. Durch den grünen Kontrast oder braune Erde werden Bodennahe Aufnahmen oft zu dunkel.

Viele Grüße sendet Nixfix 1234

Profile picture for user Andreas Schuster
Erstellt von Nixfix1234 (nicht überprüft) on So., 13/05/2018 - 18:33 Permalink

Hallo Sigi,

Die Schärfe und die Perspektive der Hummel auf und mit der Kleeblüte sind hier besser wie auf dem anderen Foto. Allerdings meine ich, dass du das Foto ziemlich aufgehellt hast. Und es ist trotzdem zu dunkel.

Die Unterseite der Hummel ist nicht durchgezeichnet, sondern säuft zu dunkel ab. Und der Hintergrund rauscht stark.

Mit der Iso hättest du höher gehen können. Das nachträgliche aufhellen und der Beschnitt trägt zusammen mit dem grünen Kontrast vom Hintergrund zum Rauschen bei.

Wenn du die Hummel in dieser Art von vorne erwischst, brauchst du sie nicht bis hinten durchgängig scharf aufzunehmen. Hier hättest du die Blende um 2 Stufen öffnen und mit demselben Abstand zum Motiv auf das Auge scharf stellen können. Und mit der gleichen Verschlusszeit. Dann wäre die Hummel etwas heller und der Hintergrund ruhiger.

Bei einer Aufnahme von der Seite wäre diese Blende in Ordnung. Allerdings dabei wie gesagt, bei solchen Lichtverhältnissen, die Iso etwas höher stellen. Bei so einem Motiv vor einem dunklen grünen Kontrastreichen Hintergrund verlierst du zu viel Licht.

Im Nachhinein kannst du versuchen, das Original Foto im Bildbearbeitungsprogram nochmal zurück zu setzen. Beschneide das Foto lieber nicht wenn es schon so stark rauscht und versuche ohne viel nach zu schärfen, den Hintergrund mit dem Maskieren Regler leicht zu Maskieren. Dabei verringere ganz leicht die Farbsättigung der Grüntöne und bearbeite nochmal das Luminanzrauschen und das Farbrauchen mit den Reglern. Dabei versuchst du nochmal die Tiefen und den Schwarzanteil leicht herauszuarbeiten.  

Viele Grüße Nixfix :-)

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