Keine Wespe sondern eine Wespenbiene | MAKROTREFF

Keine Wespe sondern eine Wespenbiene

Eine Wespenbiene der Gattung Nomada, näher konnte ich nicht bestimmen.
EOS 5D III
1/250   f6,3   ISO 800
Freihandaufnahme

Kommentare

Hallo Kawooo,

eine schöne Bildaufteilung und eine ansprechende Perspektive.

Zwei Dinge fallen insbesondere auf:

Schärfe:

Die Punktschärfe liegt nicht direkt auf dem Auge, sondern kurz dahinter. Hier fehlt zwar nicht viel, aber ...

Ich möchte es dennoch ansprechen, da das mit dem Augen eine generell sehr empfindliche Sache ist. Augen müssen (fast) immer voll in der Schärfe liegen.

Du hast mit Blende 6.3 sehr wenig Tiefenschärfe. Darunter leidet das Foto ein wenig. Vom Insekt sind tatsächlich nur sehr wenige (zu wenige) Bereiche scharf.

Licht:

Nun hast Du bereits mit ISO 800 fotografiert - noch mehr hätte das Motiv nicht vertragen. Es ist jetzt bereits relativ rauschig und insbesondere wenig brillant. Das liegt daran, dass einfach insgesamt zu wenig Licht vorhanden ist. Mit Blende 6.3 und ISO 800 bist Du bereits an der akzeptablen Grenze oder sogar darüber.

LÖSUNG:
Hier liegt ein typischer Fall für den (gekonnten) Einsatz von Blitzlicht vor. Wir hatten das schonmal, Du erinnerst Dich. Ich hatte Dir gegenüber schon einmal angedeutet, dass ich Dich beim Experimentieren mit Blitzlicht im Makrobereich "sehe". Ich wiederhole mich gerne: Blitze in Deinen Händen halte ich für sehr sinnvoll! Überlege es Dir ...

Einzige alternative Lösung zu oben:
ISO-Wert auf 400, Blende 8, und dann die Kamera mit der Belichtungszeit, die dabei herauskommt, extrem ruhig halten, während sich das Tier ebenfalls extrem ruhig verhält. Dann wird´s auch ohne Blitz eine tolle Aufnahme! Das ist Dein Rettungsanker :-)

In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",

Roland

 

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