Mitmachpost: Das große Krabbeln

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Mitmachpost: Das große Krabbeln

So., 14/06/2026 - 19:10
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Das große Krabbeln beginnt – und Du bist mittendrin!

von eurem Makrotreff-Team

Liebe Makronistinnen und Makronisten,
sie krabbeln, glänzen, schimmern, tarnen sich perfekt oder tragen Farben, die wirken, als wären sie direkt einem Fantasy-Film entsprungen: Käfer gehören zu den faszinierendsten Bewohnern unserer heimischen Natur. Mit über 6.000 Arten allein in Deutschland begegnen sie uns beinahe überall – auf Blüten, an Baumstämmen, im Gras, auf Wegen oder versteckt unter morschem Holz. 

Canon EOS 6D; Canon MP-E 2,8/65mm; f/16.0; 2s; ISO 800; Foto Wolfgang Zeiselmair
Rosenkäfer-Stack aus 12 Bildern

Für viele Makrofotografinnen sind Käfer ein ganz besonderes Motiv. Ihre oft erstaunlichen Strukturen, metallischen Farben, facettenreichen Augen, Fühler und Panzer bieten unzählige Möglichkeiten für spannende Bilder. Gleichzeitig stellen sie uns fotografisch vor Herausforderungen: geringe Schärfentiefe, schwierige Lichtverhältnisse und nicht selten ein Motiv, das genau dann verschwindet, wenn alles perfekt vorbereitet ist.
Deshalb möchten wir Dich heute zu einem neuen Mitmachpost einladen:


OM1-II; Olympus Makro 3,5/90mm; f/8; 1/125s; ISO 400; Foto Gabi Jaeger
Bunter Zipfelkäfer (Malachius affinis) an Schachtelhalm 

Käfer – groß herausgebracht

Zeig uns Deine schönsten Käfer-Aufnahmen!

Dabei spielt es keine Rolle,

  • ob Du einen winzigen Blattkäfer oder einen stattliches Exemplar fotografiert hast
     

Canon EOS 60D; Canon 100 f2.8 Makro; f7.1; 1/5s; ISO 800; Wolfgang Zeiselmair
Männlicher Balkenschröter (Dorcus parallelipipedus)
 

  • ob Dein Bild ein klassisches Naturdokument oder eine kreative Interpretation ist

Olympus EM1-II; Olympus Macro 2,8/60mm; f/2.8; 1 ISO 200; Stack aus ca. 40 Bildern; Foto Inga Edel
Dickmaulrüssler (Othiorrynchus sulcatus)
 

  • ob es sich um ein Freihandfoto, einen Stack oder eine Vintage-Aufnahme handelt

Olympus EM1-II; Trioplan 2,8/ 7,5cm; f/2.8; 1/125s; ISO 200; Foto Inga Edel
Feuerkäfer (Pyrochroidae)
 

  • ob der Käfer farbenprächtig oder unscheinbar daherkommt

ILCE-1; Mitutoyo M plan apo 5x NA 0.14; Tubus Linse Raynox (125mm); Beleuchtung diffus, LEDs; 1/20s, ISO 100; Foto Ulrich Vogl
Weiblicher Glänzender Blütenprachtkäfer (Anthaxia nitidula). Diese Art weist einen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus auf. Das Männchen ist vollständig metallisch grün, während Kopf und Halsschild beim Weibchen rot sind. Hier sehen wir ein Weibchen. Je nach Lichteinfall schimmern die Flügel zwischen Blau und Grün. Auch das Halsschild schimmert in Orange- bis Dunkelrottönen. Alle Farben sind auf die physikalische Struktur der Oberflächen zurückzuführen.

Interessant sind nicht nur spektakuläre Seltenheiten. Oft faszinieren gerade die alltäglichen Arten, wenn sie mit einem besonderen Blick oder in einer außergewöhnlichen Situation fotografiert wurden.


OM1-II; Olympus Makro 3,5/90mm; f/6,3; 1/100s; ISO 800; Stack aus 15 Bildern; Foto Gabi Jaeger
Weißpunktiger Schwertlilien-Rüssler (Mononychus punctumalbum

Erzählt uns etwas dazu

Wie immer freuen wir uns, wenn Du zu Deinen Bildern ein paar Zeilen schreibst:

  • Um welche Art handelt es sich? 
  • Wo hast Du den Käfer entdeckt? 
  • Gab es besondere fotografische Herausforderungen? 
  • Welche Technik oder Gestaltungsidee kam zum Einsatz? 

Vielleicht hast Du auch eine spannende Beobachtung gemacht oder etwas über die Lebensweise des Käfers erfahren.

Olympus EM1-II; Olympus Macro 2,8/60mm; f/8.0; 1/50s; ISO 64; Blitz; Foto Ingo Heymer
Dünen-Sandlaufkäfer (Cicindela hybrida), beschnitten 

„Der 1,1 bis 1,6 cm große Dünen-Sandlaufkäfer lebt räuberisch auf trockenwarmen Sandflächen mit spärlicher Vegetation. Er ist ein ausgezeichneter Jäger. Seine Beute sind Ameisen, andere Insekten und Spinnen. Beutetiere werden ihn als furchterregende „Kampfmaschine“ wahrnehmen.
Das Tier ist sehr wachsam. Fühlt es sich gestört oder bedroht, läuft es weg oder fliegt auf, um ein paar Meter weiter wieder zu landen.
Chancen auf ein gutes Makro bekommt man deshalb nur, wenn man sich zunächst Zeit nimmt und sein Verhalten studiert. Und – wichtig - auch dem Käfer Zeit gibt, sich an die Anwesenheit des Makronisten zu gewöhnen. Außerdem habe ich subjektiv den Eindruck gewonnen, dass ca. einer von zehn Sandlaufkäfern mutiger und neugieriger ist als seine Artgenossen. Nach denen halte ich Ausschau.
Wenn man all dies beachtet, kann es gelingen, sich auf Makrodistanz anzunähern.
Hat man das geschafft, darf man seine Schönheit auf den Sensor bannen: Die beeindruckenden Kieferzangen, die tollen weißen Härchen und seine Farbenpracht. Ein Wunder der Evolution“ 

Eine kleine Zusatzaufgabe

Wenn Du möchtest, kannst Du versuchen, nicht nur den Käfer selbst zu zeigen, sondern auch etwas von seiner Welt: seinen Lebensraum, seine Nahrungspflanze oder eine typische Verhaltensweise. Oft erzählen solche Bilder besonders interessante Geschichten.

Wir sind gespannt auf Deine gepanzerten Modelle und freuen uns auf eine vielfältige Sammlung aus der faszinierenden Welt der Käfer. 
 

Olympus EM1-II; Olympus Makro 3,5/90mm; f/5,0; 1/320s; ISO 200; Stack aus 10 Bildern; Foto Gabi Jaeger
Gebänderter Pinselkäfer (Trichius fasciatus) an Schnittlauchblüte 

Viel Freude beim Stöbern in Deinen Archiven oder bei der nächsten Käferpirsch draußen in der Natur!

Stelle uns hier im Anschluss an den Post Dein schönstes Käfer-Bild ein.

Dein  Makrotreff-Team


PS: Welcher Käfer hat Dich fotografisch bisher am meisten begeistert – und welcher steht noch auf Deiner persönlichen Wunschliste?

Kommentare

Profile picture for user Ilas
Makronist

Das ist nicht mein schönstes Käferbild aber das interessanteste. Es zeigt ein etwa 1 cm großes Holzbuntkäfer Weibchen (Tillus elongatus).

Holzbuntkäfer bekommt man selten zu sehen, da sie meistens im Holz verborgen leben. Männchen sieht man so gut wie nie, da sie nachtaktiv und anders gefärbt sind. Sie sind schwarz mit manchmal einem roten Fleck an den Seiten. Nur die Weibchen haben diesen roten Halsschild. Sie legen tagsüber ihre Eier, daher kann man sie manchmal entdecken, wenn man Glück hat.
Ich hatte das Glück.  
Holzbuntkäfer sind sehr nützlich, da ihre Maden reichlich Holzschädlinge fressen.

In verschiedenen Ländern steht die Art unter Naturschutz, In Deutschland galt sie eine Zeit lang als gefährdet, wird jedoch inzwischen wieder als ungefährdet gelistet .

Profile picture for user Ilas
Makronist

Hallo Inga,

danke für den Kommentar. Ich habe mich gefreut, den kleinen Käfer zeigen zu können. In eurem Einleitungstext steht geschrieben "Zeig uns Deine schönsten Käfer-Aufnahmen!". Heißt das, dass man auch mehrere Käfer zeigen kann? Auf meiner Festplatte  sitzen noch ein paar sehr interessante, die man nicht so oft ffindet. Die könnte ich dann hier freilassen. 

L.G.Astrid 

Profile picture for user Theo
Makronist

Ich bin eigentlich gar kein Käferfotograf, habe dazu auch keine besondere Ausrüstung oder etwa Erfahrung. War aber gerade mit meinem Trioplan 2.8/100mm auf einer Exkursion. Dort habe ich auf einem Roten Leimkraut  einen Nessel-Blattrüssler erwischt. Die Aufnahmequalität entspricht der einer Vintage-Aufnahme. Eigentlich sollte der Nessel-Blattrüssler sich dort gar nicht aufhalten, sondern (lt.Wikipedia) auf der Großen Brennnessel, aber auch an Erdbeeren oder Hanf. Hier im Oldenburger Land muß er sich eben mit dem begnügen, was das Land hergibt.

Profile picture for user Flora1958

MOD

Hallo Theo!

Da hast Du einen hübschen, dicken Nesselblatt-Rüssler festgehalten.Vielleicht hat er sich nur verlaufen. :-)) Auch hierfür ist das Trio sehr gut zu gebrauchen mit seiner Blende F 2,8. Sollte man auf dem Schirm haben und eben in der Fototasche. ;-) Gegen das Cyclop ist es ja eher ein Leichtgewicht unter den Oldies. Danke für Deine Teilnahme.

Liebe Grüße

Gabi

Profile picture for user Thomas Boll

Liebe Gabi und liebe Inga, vielen Dank für euer Feedback. Ich muss mal sehen, wenn ich mein erstes Lehrjahr in Vintage-Pflanzen absolviert habe, ob ich dann den kleinen Gesellinnen und Gesellen nachstelle. Einen herzlichen Gruß aus OL, Theo 

Profile picture for user Klaus.i.

Makronist

Für den Mitmachpost habe ich mal bei mir im Archiv nach Käfer gesucht und bin fündig geworden.
Dies müsste ein Gerippter Brachkäfer (Amphimallon solstitiale), der umgangssprachlich auch als Junikäfer bezeichnet wird, sein.
Das Thema sagt mir, dass ich auch mal wieder auf die Pirsch gehen sollte.

Liebe Grüße aus dem sonnigen Norden
Klaus

Profile picture for user IngaEdel
ADMIN

Hallo Klaus,

ja, so ein Mitmachpost gibt immer Gelegenheit sich neuen Themen zu widmen. Das ist auch für mich das Schöne daran. Den kleinen Bruder des Maikäfers hast Du prima eingefangen.

Grüße aus der Hitzehölle des Südens :-)

Liebe Grüße

Inga

 

Profile picture for user Geli

Hallo Makrofreunde, 

Käfer fotografieren ist nicht so mein Ding und „ Stacking „ auch nicht.

 Diese Aufnahme ist die einzige was mir 

einigermaßen  so gelungen ist.

Mehr Glück als Können.

LG Geli

 

Profile picture for user GreyEagle
Makronist

Über Ölkäfer gibt es ja immer wieder Aufregung, weil sie giftig sind. Wir haben viele davon im Frühling im Garten und keine Probleme. Die  riesigen plumpen Tiere können sogar klettern und mit der Tulpe im HG sieht der hier durchaus schön aus. Was man nicht machen sollte: Sie essen oder in die Hand nehmen. Es gab wohl früher Menschen, die diese Tiere "medizinisch" einsetzen wollten. Das ging dann durchaus schief. 
Meine Frau hatte den Käfer entdeckt, hatte aber zu tun, so durfte ich mit dem Carl Zeiss Jena Sonnar 3.5/135mm (Zebra) ran. Leider habe ich mir die Blende nicht gemerkt, könnte aber durchaus offen gewesen sein.

Wo sind hier die Excif Daten? Falls die nicht rübergekommen sind:
Pentax k3 (I), 1/40s, Freihand, ISO 800, 135mm, f3,5?
Im Gimp leicht farblich nachkorrigiert und nachgeschärft/entrauscht

Profile picture for user IngaEdel
ADMIN

Hallo GreyEagle,

gut, dass deine Frau beschäftigt war, sonst wäre uns hier wirklich etwas entgangen.
Der Ölkäfer heißt zwar Ölkäfer, weil er bei Gefahr ein öliges Sekret an den Beingelenken absondert, aber deiner scheint sich eine Ganzkörperölung gegönnt zu haben, so herrlich wie er glänzt.

Liebe Grüße

Inga

Profile picture for user Ilas
Makronist

Vor Kurzem habe ich diesen Käfer entdeckt. So ein Pummelchen habe ich zum ersten Mal gesehen.

Es ist ein weiblicher Grüner Sauerampferkäfer.

Dieses Weibchen wird wohl bald Eier legen. Kurz vor der Eiablage schwillt der Hinterleib der weiblichen Grünen Sauerampferkäfer (Gastrophysa viridula) extrem an. Dadurch wirken sie oft, als würden sie fast platzen.

Hellgelbe Eier werden in Gruppen von 20 - 45 Stück an den Blattunterseiten der Wirtspflanzen abgelegt. Bis zu 1000 Eier kann ein Weibchen legen. 

Die Käfer werden nur 4 -7 mm groß. 

Aufgenommen wurde das Bild mit einer Sony Alpha 58, Objektiv war ein Minolta (Sony) AF 2.8/50 mm Macro + Raynox DCR 250, mit Einbein.

Blende: f/8,  1/100s, ISO 1600, 

Winzige aktive Insekten nehme ich meistens Freihand oder mit einem Einbein auf um schnell reagieren zu können.

 

Profile picture for user Roland

ADMIN

Ein Weichkäfer kurz nach dem Start von einer Blüte des Blutroten Storchschnabels, fotografiert mit einem Dallmeyer 1.9/25mm-Objektiv.

Das Dallmeyer-Objektiv schafft es, selbst in einem eigentlich ruhigen und nahezu homogenen Hintergrund einen erstaunlich lebendigen Bildraum entstehen zu lassen. Genau diese Eigenschaft macht einige Vintage-Objektive so reizvoll: Sie verleihen ihren Aufnahmen eine besondere räumliche Tiefe und lassen Bilder oft verblüffend plastisch wirken.

Liebe Grüße
Roland 

Profile picture for user Kerstin@Vintage
Makronist

Für den Mitmachpost neben all den tollen Käfer- Aufnahmen auch einmal etwas zum Schmunzeln. Das Bild entstand vor zwei Jahren an- oder besser in einer Buchweizen- Pflanze.

Aufgenommen mit dem Meyer Görlitz Trioplan 7,5cm, ISO 200

"Nichts wie weg! Seit diesem Mitmachpost zu den Käfern lauern überall die Fotografen!"

Profile picture for user Ingo Heymer
Makronist

Hallo,

diese Rüsselkäfer haben gefühlt nur eins im Sinn: "Seid fruchtbar und mehret euch". Die Körpergröße ohne Rüssel liegt laut Wiki zwischen 2 - 4 mm. Das Foto stammt aus dem letzten Jahr, da wusste ich noch nicht, wie man Stacking- Fehler wegretuschelt. Der Beschnitt liegt bei knapp 20 %.  Aber hier geht es ja darum, die Aufmerksamkeit mal auf die Käferwelt zu lenken.

Liebe Grüße

Ingo

E-M1MarkII M.Zuiko ED 90mm F3.5 1/50s  f/8.0 ISO: 64

Profile picture for user IngaEdel
ADMIN

Servus Ingo,

die Rüssler sind einfach knuffig. Ich finde die zarten, langen Fühler am Rüssel immer so faszinierend. Da muss man Angst haben, das man irgendwo hängen bleibt und etwas abreißt.

Liebe Grüße

Inga

Profile picture for user UVO
Makronist

Der schwarze Stachelkäfer (Hispa atra) ist weit verbreitet und nicht selten. Trotzdem ist er eher unbekannt. Auch bei MT scheint dies der erste upload zu sein. Er sieht eher aus, wie aus tropischen Regionen kommend (oder gar extra-terrestrisch...?). Die blauen Augen sind natürlich wieder einer Prise UV zu verdanken (ich kanns einfach nicht lassen :-). Schöne Grüße an Alle, Uli

Hispa atra (ca. 3mm groß)

Profile picture for user Flora1958

MOD

Hallo Uli,

danke für Deine Einstellung dieses interessanten, außergewöhnlichen Käfers, der mir vorher nicht bekannt war. Von der Form her erinnert er mich ein wenig an die Springschwänze. Ein cooles Teil. Wenn man den Käfer googelt kommen natürlich erstmal die obligatorischen Fragen, so wie "sind Stachelkäfer giftig oder wie kann ich Stachelkäfer bekämpfen". :-(  Da frage ich mich doch immer, wer hier wen bekämpfen sollte.;-) *grins Egal, ich mag ihn! :-) 

Liebe Grüße

Gabi

Profile picture for user Kerstin@Vintage
Makronist

Hallo Uli, das ist eine unglaubliche Aufnahmen! Den Käfer kannte ich bisher nicht.

Allein schon die Perspektive ist super und verdeutlicht seinen langen Stachel bestens. Faszinieren natürlich auch die blauen Augen! Das Hintergrundleuchten macht die Gestalt des Käfers richtig plastisch und verleiht ihm einen, wie Du schreibst, extra-terrestrischen Auftritt!! Wieder ein Meisterwerk von Dir, toll, dass Du uns das zeigst!

Noch einen schönen Sonntag!

Liebe Grüße

Kerstin

Profile picture for user UVO
Makronist

Danke, Kerstin, freut mich, dass dir das Bild vom Stachelkäfer gefällt. Die richtige Perspektive zu finden bei diesem Tierchen ist wirklich schwierig, weil von den "3D-Stacheln" oder den  Fühlern immer mindestens einer exakt senkrecht zur optischen Achse steht. Im gezeigten Bild ist es der rechte Fühler, der dadurch irgendwie unklar wird. Ich hänge unten noch ein Bild an, da sind zwar die Fühler o.k., dafür ist die Stachelstruktur in der rechten Bildhälfte (scheinbar) unkorrekt. Dass mit dem fotografieren alles in nur eine Ebene gepresst wird, ist bei diesem Objekt besonders deutlich.

Dasselbe Tier, aus einer anderen Perspektive

Profile picture for user RolfW
Makronist

 Olympus M!  MK II Olympus 12 - 40 mm 2,8  war gerade einfach zur Hand 

Hallo in die Runde ,

an einer Versorgungssäule mit einem einem kleinem Überdach die Spinne gesehen. Bis ich alles parat hatte war die "Aktion" fast zu Ende .

Denke das passt zu dem Thema Krabbelei .  Fototechnisch sicher nicht perfekt ,  aber unter der Rubrik  "Leben in der Natur"  vielleicht doch zeigenswert

Wünsche noch einen angenehmen Sonntag

Profile picture for user Kurt.s
Makronist

Liebe Makrofreunde,

gerne zeige ich euch hier auch mal meinen "Lieblings-Käfer",

es ist der Pappelblattroller ( Byctiscus populi ) Ein Käfer aus der Familie der Blattroller. Unterfamilie der Triebstecher. 

Ich mag seine schillerndes Farbkleid und treffe ihn jedes Jahr an einer Stelle mit viel neu aufwachsende Zitter-Pappeln.

wegen der langen Nase nenne ich ihn auch gerne "klein Pinocchio" 

zur Herstellung des Nachwuchses, knabbert das Weibchen ein Loch in dem Blattstiel..

Ist das Blatt welk geworden, legt sie dann 30-40 Eier und rollt das Blatt wie eine Zigarre zusammen.

Ein schöner Mittmachpost ist das .. danke ..

Liebe Grüße

Profile picture for user Birgit
Makronist

Ja, da sind ja wirklich schon viele, schöne Käferfotos zusammengekommen hier im Mitmachpost.

In Ermangelung eines aktuellen Käferfotos, möchte ich euch einen Junikäfer zeigen, den ich vor zwei Jahren aufgenommen habe noch mit meiner Canononkamera und dem Canonenmakroobjektiv 100mm/ 2,8f. Er hing da ganz genüßlich und labte sich an den Halmen. 

Profile picture for user Ilas
Makronist

Hallo  zusammen  

einen sehr interessanten  Käfer hätte ich auch noch.

Vor Kurzem habe ich ihn im Garten entdeckt. Es ist ein männlicher Gelber Schneckenhauskäfer (Drilus flavescens). Drilus flavescens ist einer der extremsten Fälle von Sexualdimorphismus bei Insekten.

Die Männchen sind etwa 4 - 8 mm groß. Als ausgewachsene Käfer nehmen sie keine feste Nahrung mehr zu sich. Sie ernähren sich ausschließlich von flüssigem Nektar- und Pollenresten. Sie leben nur kurz, um sich zu paaren.

Die Weibchen sind 13 bis 15 mm groß, larvenartig und flügellos. Sie und ihre Larven fressen kleine Gehäuseschnecken. In die leergefressenen Schneckenhäuschem verkriechen sich ihre Larven zum Überwintern.
Daher haben die Käfer wohl ihren Namen.

Weibchen sind schwer zu finden, da sie sich in der niedrigen Bodenschicht oder auch in leeren Schneckenhäuschen aufhalten.
Zur Paarungszeit findet man sie manchmal an Grashalmen, auf die sie klettern um für Männchen sichtbar zu sein. Vielleicht lohnt es sich, sich leere Schneckenhäuschen ab und zu genauer anzuschauen.

Leider konnte ich kein besseres Bild machen. Die Käfer können zwar nicht gut fliegen aber zum abhauen hat es gereicht.

Aufgenommen wurde das Bild mit einer Sony Alpha 58, Objektiv war ein Minolta (Sony) AF 2.8/50 mm Macro + Raynox DCR 250, mit Einbein.

Blende: f/6.3  1/160s, ISO 1250

L G.Astrid , 

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