Neue Vintage-Objektive

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Makronist

Heute haben sich bei mir 3 Maler-Praktikanten vorgestellt, die ich zusammen mit einem Atelier nach Hause bestellt habe.

Diese 3 Praktikanten mussten ein Objekt abmalen, das sich vor einer Pflanze aufgestellt hatte. Mein alter Praktikant durfte außer der Reihe mitspielen.

Versuchsaufbau.

Die Praktikanten sind:

  • Rokkor (zusammen mit seinem Freund Telekonverter)
  • Enna
  • Carena
  • Edixa

Die 3 hatte ich vorgeladen, weil ihre Gehaltsvorstellungen angenehm niedrig waren (zusammen mit dem Yashica Atelier 18€). Zusätzlich habe ich noch einen Praktikanten geladen, der aber noch nicht erschienen ist. Der steckt noch im Stau und wird wohl erst nächste Woche eine Probearbeit abliefern.

Über das Ergebnis war ich selbst überrascht und habe es so nicht erwartet, aber seht selbst.

Praktikanten

 

Alle Kandidaten haben bei Offenblende in der Nähe der Naheinstellgrenze gemalt.

Ich denke da sind ein paar Kandidaten dabei, die eine Chance verdient haben.

Ich habe bereits einen Favoriten :)

 

Gruß, Klaus

Kommentare

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ADMIN

Die Praktikanten-Show

Hallo Klaus,

ich schmeiß mich weg: Klausens Praktikanten-Werkstatt :-)!

Die Arbeiten Deiner Praktikanten liefern eine Menge interessante Informationen. Ein paar nenne ich mal:

  • So ist beispielsweise sehr schön zu sehen, dass die Tiefenschärfe nicht primär von der eingesetzten Brennweite, sondern vielmehr von der Blende und dem Abbildungsmaßstab abhängt. Die drei Fotos mit den 135er, 35er und 50er Brennweiten zeigen in etwa die gleiche Schärfentiefe. Was haben sie gemeinsam? Die Blende (alle 2.8) und – zumindest so einigermaßen – den Abbildungsmaßstab. Nur der alte Praktikant namens Rokkor fällt mit seiner deutlich größeren Blende (1.7) aus dem Rahmen.
     
  • Bei den Bedingungen dieser Bildreihe weist der Praktikant namens Edixa-Xenar 2.8/50mm das stärkste Rendering auf. Anders ausgedrückt: Dieser Praktikant hatte wohl den dicksten Pinsel (grins). Aber wie gesagt, dies zeigt sich bei dieser Bildreihe. Bei anderen Bedingungen insbesondere hinsichtlich der Faktoren Hintergrundstruktur und Licht kann das Ergebnis bei den gleichen Praktikanten ganz anders ausfallen. Da kann völlig überraschend der mit dem dicksten Pinsel auf einmal den dünnsten haben – und umgekehrt. Dies darf man also nicht anhand nur eines Bildvergleichs verallgemeinern. Hierzu müssten die Praktikanten mehrere Prüfungen mit wechselnden Bedingungen absolvieren.
     
  • Der Praktikant mit der kleinsten Brennweite, der Super Carena 2.8/35mm, bringt aufgrund seines größten Bildwinkels die meiste Hintergrundfläche auf´s Bild – und lässt unter anderem zumindest dadurch am stärksten einen Swirl-Effekt erkennen. Was lernen wir daraus? Die Kleinen Praktikanten sind oft die größten (Wirbler) – grins!

Dies sind nur ein paar Infos, die man aus dieser interessanten Praktikanten-Show rauslesen kann; davon stecken noch mehr in der Bildreihe – also nicht von den Praktikanten (stecken noch mehr in der Bildreihe), sondern von den Infos, die dieselben liefern.

Danke für den tollen und sehr amüsanten Beitrag.

In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",

Roland

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Makronist

Danke Roland für deine Leistungsbeurteilung meiner Praktikanten. Mir ist klar, dass bei anderen Bedingungen die Karten neu gemischt werden. Enna ist zum Beispiel eine kühle, distanzierte Dame, die sich viel besser entfaltet, wenn sie mehr Abstand hat.

Die Bildreihe diente zur Einschätzung dieses einen Standardszenarios. Da werden sich bestimmt noch viel mehr Facetten ergeben. Auch macht dieser Test Lust auf mehr. Ich halte weiter Ausschau.

Ich denke morgen werde ich Edixa mitnehmen zum Brötchenholen. Mal schauen was uns dann so über den Weg läuft.

Gruß, Klaus

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Makronist

Auf dem Weg zum Bäcker hat es geregnet, sodass Edixa kein Bild in freier Wildbahn malen konnte.

Also musste Edixa noch ein zweites Bild im Küchenstudio malen.

Dieses Mal habe ich zusätzlich Flüssig-Bokeh (Wasser aus der Sprühflasche) auf die Pflanze gesprüht. Die Tropfen waren recht klein, sodass sie keine riesige Wirkung hatten, aber teilweise wirken sie schon.

Schlumpfine

Leider habe ich heute keine Zeit mehr, aber ein nächstes Wochenende kommt bestimmt. 

Bis dahin, Klaus

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Makronist

Zwei alte Objektive haben ihren Weg zu mir gefunden und ich habe mir etwas Zeit genommen sie etwas näher kennen zu lernen.

Zuerst galt es eine junge Dame im Maßstab 1:87 abzulichten, die sich in Büschen versteckt hatte.

Hier mit einem Zeiss Sonnar 3,5 135 mit zwei Zwischenringen.

Die Aufnahme erfolgte aus ca. 1m Entfernung!

1

Danach mit einem Helios 44-2, ebenfalls mit zwei Zwischenringen.

2

Bei der korrekten Ausleuchtung der Dame habe ich geschlafen.

 

Der große Abstand zum Objekt beim Zeiss hat mich dazu animiert weiter mit dem Objektiv zu spielen. Als Spielwiese diente ein selbstgebautes Diorama im Maßstab 1:160. Das ist das Diorama ca. 40cm x 30cm groß.

3

 

und ein Motiv aus dem Gelände.

4

und ein letztes.

5

Diese Spielerei diente dazu die Objektive kennen zu lernen um sie später, draußen im Dschungel besser einsetzen zu können. Das Zeiss ist der Hit, wenn Abstand gefragt ist.

Gruß, Klaus

 

 

 

 

 

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