Glück gehabt, ein Schmetterling

Hallo zusammen,

ich lebe am Rande des wunderschönen Ruhrgebiet`s. Hier einen bunten Schmetterling vor die Linse zu kriegen ist wirklich Glückssache. Das Artensterben ist hier deutlich sichtbar.

Dieses Exemplar habe ich im Kreutergarten des Klosters entdeckt. 

Iso 500,   1/1000,   F/5,6,   105 Makro

LG  Margret

Kommentare

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ADMIN

Hallo Margret,

ha, da sind wir ja wieder im klösterlichen Garten. Klasse! Was würde das Ruhrgebiet ohne diesen Garten machen?

Das mit dem Rückgang der Insekten (und in deren Schlepptau auch weiteren Tier- und Pflanzengruppen) ist wirklich eine sehr beunruhigende Sache. Ich schlage mich zur Zeit mit Landwirtschaftsministerien und deren - ich muss schon sagen - Propagandamaterial rum, das geht auf keine Kuhhaut! Die verkaufen die aktuelle landwirtschaftliche Praxis in Deutschland tatsächlich immer noch als "tolle Leistung unserer Bauern für die Natur". Die Borniertheit vieler Menschen dieser Berufsgruppe ist überquellend. Vielleicht erzähle ich hier bei Makrotreff irgendwann einmal ein wenig über die Praktiken "unserer" Bauern, deren ministerielle Vertreter und Berufsverbände. Momentan erlebe ich da Dinge, die sind kaum zu glauben. Ich glaube - und befürchte - von sämtlichen landwirtschaftlichen Seiten wird das Vergiften der Tiere und ganzer Lebensräume nicht freiwillig beendet werden. Hier muss wohl ein massiver Druck von der Bevölkerung (die ja mit vergiftet wird) aufgebaut werden.

Zu einem schöneren Thema, zu Deinem Foto:

Wunderschön ist der Lichtstreif, der den hinteren, nach oben gestellten Flügel berührt. Er bringt die Farben im Flügel regelrecht zum Leuchten. Auch der Hintergrund ist sehr attraktiv.

Zwei Dinge:

Bildaufteilung:

Der Falter sitzt kopfüber und schaut damit nach unten. Eine Positionierung ins obere Bilddrittel (anstatt in die Bildmitte) würde dem Bild mehr Spannung verleihen.

Sonstiges:

Leider wendet sich der Falter leicht weg von der Makronistin - und damit auch von allen Bildbetrachtern. Gut ist, dass das Auge noch fast ganz zu sehen ist. Dennoch: Die Körperhaltung ist abgewendet.

Klar, so ein Falter macht nicht immer das, was die Makronistin gerne hätte - auch nicht im Klostergarten :-). Dennoch ist dies ein sehr wichtiger Punkt. In so einer Situation lohnt es sich meist, entweder so lange zu warten, bis der Falter von selbst seine Position ändert (hoffentlich zum Besseren), oder man ändert selbst vorsichtig die Perspektive. Im vorliegenden Fall hätte das bedeutet: Mit der Kamera tiefer gehen, sodass der Falter mehr in Richtung rechter Winkel zur optischen Achse kommt.

Klappt das alles nicht, ist es trotzdem toll, so ein Foto machen zu können, wie es Dir gelungen ist!

In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",

Roland

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