Sharks Eye, Hai-Auge

"Shark Eye" auf deutsch "Hai Auge" aus der Familie der Mondschnecken.


Ich finde, der Name ist treffend gewählt.

Genaugenommen ist es das "Falsche Hai-Auge", das richtige Hai-Auge wäre "Neverita duplicata".
Ich denke aber, es handelt sich hier um "Neverita delessertiana".

Größe/Size 33 mm

Schon jahrelang liegt dieses hübsche Schneckenhaus im Regal in der Küche.
Dieser "Gesichtsausdruck" ist mir aber jetzt erstmals aufgefallen, als die flache Morgensonne auf die Schneckenschale traf.

Es handelt sich um eine räuberische lebende Meeresschnecke, gefunden in Florida. Dort kamen sie in größeren Mengen vor.
Sie erbeutet ihre Opfer, andere Schnecken und Muscheln, durch Anbohren des Gehäuses und aussaugen.

Näheres zum Beispiel bei Wikipedia.

Kommentare

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ADMIN

Hallo water castle,

sieht super interessant aus, dieses Schnecken-Teil! Der Name "Falsches Hai-Auge" ist aber auch sowas von treffend. Genial!

Ein Foto aus der Kategorie "Objektfotografie". Durch die gelungene Lichtführung (Schattenwurf) kommt der gewollte Effekt - die Ähnlichkeit mit einem Hai-Auge - voll zur Geltung. Und der ansonsten abschreckend schwarze Hintergrund könnte hier stehen für "die absolute Dunkelheit der Tiefsee" :-).

Über dem Maul sind zwar ein paar Lichtreflexe - mich (!) stören die aber relativ wenig. Sollten sie stören, kann man sie per Nachbearbeitung retuschieren.

Wie gesagt: interessante Bildeinstellung.

In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",

Roland

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Hallo Roland,

Danke für Deine Mühe.

Die Reflexe sind so eine Sache für sich. Ich habe immer wieder Reflexe wegretuschiert, weil sie meiner Meinung zu dominant waren, das Weiß war ausgefressen, überstrahlte alles.

Dann musste ich feststellen, dass nach der Retusche das Bild "tot" war. Irgendwie fehlte der Aufnahme das Leben, der Glanz, die Natürlichkeit.

Mir geht es in diesem Fall wie Dir. Mich stören sie nicht, sie dürfen aber nicht zu heftig werden.

Das Ganze ist auch etwas Geschmackssache, der Grat ist schmal zwischen Gefallen und nicht Gefallen und natürlich auch subjektiv. 

Technisch perfekt ist das nicht, aber das macht oft eine Aufnahme aus.
Was mir oft viel mehr Probleme bereitet ist, einen ordentlichen Kontrast hinzubekommen.
Vor allem, wenn man die Aufnahmen mit verschiedenen Bildschirmen betrachtet, sind die Unterschiede manchmal frappierend. Dann säuft schon mal Schwarz ab und Weiß frisst aus, obwohl es auf dem Bearbeitungs-Bildschirm perfekt war.

Ähnlich ist es mit der Schärfe.
Manchmal muss die Aufnahme messerscharf sein, manchmal lebt sie vom Zusammenspiel zwischen Schärfe und Unschärfe, z.B. um Details hervorzuheben, den Rest in die Unschärfe zu entlassen.

Aber genau diese Subjektivität macht das gesamte Thema Fotografie so spannend.

Also, macht weiter mit Euren "messerscharfen" Beurteilungen.

Water Castle

 

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ADMIN

Hallo Water Castle,

ja, da sprichst Du mit den Reflexen etwas an, was sich mit meinen Erfahrungen absolut deckt. Auch ich habe das schon oft versucht: das (vollständige) Entfernen von Reflexen. Das Ergebnis: völlig tote Fotos - genau, wie Du beschreibst. Da muss man höllisch aufpassen.

Natürlich spielt hier sehr stark die individuelle Geschmacksache eine Rolle, auch hier gebe ich Dir Recht. Aber diese "Vertotung" von Fotos durch das Entfernen aller Reflexe ist schon eher objektiv ungut. Dies betrifft insbesondere Reflexe in Augen, auch von Blitzen. Klar, hier spielt die "Qualität" der Reflexe eine Rolle: ringförmige Reflexe beispielsweise von Ringblitzen mag ich auch nicht, sie sehen super unnatürlich aus. Aber hier sollte man schon die gute alte Weisheit wohlwollend handhaben:

Der Leuchtpunkt im Auge bringt Leben ins Wesen!

Das trifft im Übrigen für den Menschen genauso zu.

Unberührt hiervon sind natürlich Extrem-Reflexe beispielsweise auf dem gesamten Chitin-Körper eines Insekts, verursacht von nicht gesofteten Blitzen. Das ist ein wirklich wichtiges und großes Thema. Aber ich denke, dieser Unterschied ist allgemein klar.

Lieber Gruß,

Roland

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