Die Larve des Marienkäfer

Die Larve des Marienkäfer mit ihrer Lieblingsspeise, den Blattläusen. Aufgenommen im Maßstab 7:1 mittels Minolta Shift/Tilt Automatikbalgen. Als Objektiv das Minolta Belows 3,5/50 mm Balgenobjektiv, adaptiert an eine Sony A700 und abgeblendet auf f 11. da hier die Schärfe im 1/10 mm begrenzt ist hätte ich auch gerne gestackt, nur bewegte sich die Larve unendweg, ein betäuben kommt für mich nicht infrage.

Kommentare

Profile picture for user Valentin

ADMIN

Hi DidiS,

vielen Dank für die Erläuterungen zum (tollen!) Setup. Was mir noch fehlt ist die Angabe zur Beleuchtung (die sehr gut ist). Der Abbildungsmaßstab von 7:1 ist natürlich enorm und durch die gewählte Blende von f/11 bringt dich schon deutlich in den Bereich der Beugungsunschärfe.

Natürlich wird die Schärfentiefe durch eine offenere Blende noch kleiner - deshalb hier mein Tipp: weniger ist mehr. D.h. bei solchen Motiven lieber den ABM etwas reduzieren und dafür mehr Details und Schärfe einfangen. Denn das Foto wirkt trotz der hohen Vergrößerung nicht sehr ansprechend. Das liegt natürlich auch an der Perspektive - man weiß nicht so recht was man jetzt genau sieht. Hier wäre ein Foto von der Seite deutlich ansprechender.

Beste Grüße,

Valentin

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Ich habe noch einmal ein Foto von der Larve im Maßstab 1:1 heraus gesucht. Hier habe ich das Tier ein bisschen mit einem Strohalm gereizt, so das es sich auf die Hinterbeine stellte , wohl eine Art Abwehrstellung. Ich wollte hiermit auch nur zeigen das sich die Fressorgane unter dem Panzer befinden, eine seitliche Ablichtung hätte daher auch nicht mehr Information gebracht.

Aufgenommen habe ich bei ganz normalen Tageslicht. Ich habe es auch mit meinem Sony Zangenblitz versucht, da gefiel mir die Farbgebung aber nicht so gut.

 

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Hier noch einmal meine Balgenobjektive. Da sie für den Nahbereich konstruiert sind, habe ich bei Blende 11 auch noch keine Beugungsunschärfe feststellen können.

Profile picture for user Roland

ADMIN

Bei allem Respekt, DidiS, aber Beugungsunschärfen haben wenig mit der Objektivkonstruktion zu tun. Sie sind eine physikalische Erscheinung, die insbesondere mit den Faktoren Blendenöffnung und Abbildungsmaßstab zusammenhängen und als physikalisches Gesetz nicht "wegzukorrigieren" sind.

Auch, wenn Du bei Deiner Bildeinstellung Dein Häkchen bei "Bildbesprechung: Nein Danke" gesetzt hast, möchte ich hier für die übrigen Leser diese Richtigstellung in aller Kürze vornehmen, um Verwirrungen zu vermeiden.

Lieber Gruß,

Roland

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