ja bei Schwebfliegen am besten immer eine so kurze Verschlusszeit wie möglich nehmen und f5.6 ist etwas zu knapp. Sie hat den Kopf auch ziemlich bewegt, das wackelt dann erst recht. Besser F8 -F11, wählen aber das ist nur meine Meinung dazu.
Ja in diesem Fall dann lieber TV und austesten wie kurz du mit dem Licht das zur Verfügung steht mit der Verschlusszeit gehen kannst. Und auf jeden Fall lieber ab Blende 8 Aufwärts austesten. Je nach Abstand zur Schwebfliege. Weiter Weg langt eventuell 8 näher dran bis Blende 11. Ich bin nicht Dr. Allwissend, aber ich habe das auch schon gut ausgetestet.
Die Iso würde ich begrenzen je nach dem wann deine Kamera halt anfängt zu Rauschen.
sehr schön ist bei Deinem Schwebfliegenbild der von Dir gewählte Bildaufbau: Die Fliege sitzt im Goldenen Schnitt. Das verleiht dem Foto eine ansprechende Wirkung.
Auch hast Du mit der Positionierung der beiden quer verlaufenden Grashalme eine geschickte Flucht nach vorne gemacht. Du hast einen recht großen Abstand gewählt, sie dadurch beide vollständig mit ins Bild eingebunden und sauber quer nebeneinander durch das Bild laufen lassen. Bei sämtlichen anderen Lösungsversuchen hätten sie gestört.
Christines Ausführung zur Blende 5,6 sehe ich ähnlich. Hinzu kommt, dass Du die (bei Blende 5.6 eben recht schmale) Schärfeebene nicht zu 100% exakt ausgerichtet hast. Die Schwebfliege sollte mit ihrer breiten Oberfläche sowie ihren Flügeln genau im rechten Winkel zur optischen Achse sitzen. Dies ist nicht der Fall. Sie sitzt leicht geneigt Richtung 1:00 Uhr. Das ist nicht viel, aber genug, um die selbst bei Blende 5.6 gegebene Schärfentiefe nicht optimal zu nutzen. Bei exakter Ausrichtung hätte bei diesem recht geringen Abbildungsmaßstab vielleicht sogar Blende 5.6 ausgereicht – unter Beibehaltung des Vorteils, dass der Hintergrund schön unscharf bleibt.
In diesem Zusammenhang verweise ich nochmals auf den hier bei Makrotreff erschienenen Artikel
Hier wird die wichtige Bedeutung der Ausrichtung dieser Ebene deutlich. Diese Ausrichtung stellt ein wesentliches, aber leider oft unterschätztes Kriterium bei der Makrofotografie dar.
Noch ein kleiner Hinweis zur Belichtung: Das Foto ist etwas zu dunkel. Dies kannst Du aber nachträglich über eine leichte Aufhellung über alle Töne hinweg locker korrigieren.
Kommentare
Hallo Sigi,…
Hallo Sigi,
ja bei Schwebfliegen am besten immer eine so kurze Verschlusszeit wie möglich nehmen und f5.6 ist etwas zu knapp. Sie hat den Kopf auch ziemlich bewegt, das wackelt dann erst recht. Besser F8 -F11, wählen aber das ist nur meine Meinung dazu.
Liebe Grüße
Christine
Hallo Christine,…
Hallo Christine,
vielen Dank für die Hilfe, mit der kürzeren Verschlusszeit wäre das bestimmt noch besser gelungen.
Liebe Grüße
Sigi
Hallo Sigi,…
Hallo Sigi,
Ja in diesem Fall dann lieber TV und austesten wie kurz du mit dem Licht das zur Verfügung steht mit der Verschlusszeit gehen kannst. Und auf jeden Fall lieber ab Blende 8 Aufwärts austesten. Je nach Abstand zur Schwebfliege. Weiter Weg langt eventuell 8 näher dran bis Blende 11. Ich bin nicht Dr. Allwissend, aber ich habe das auch schon gut ausgetestet.
Die Iso würde ich begrenzen je nach dem wann deine Kamera halt anfängt zu Rauschen.
Viele Grüße
Christine
ADMIN
Hallo Sigi Weyrauch,…
Hallo Sigi Weyrauch,
sehr schön ist bei Deinem Schwebfliegenbild der von Dir gewählte Bildaufbau: Die Fliege sitzt im Goldenen Schnitt. Das verleiht dem Foto eine ansprechende Wirkung.
Auch hast Du mit der Positionierung der beiden quer verlaufenden Grashalme eine geschickte Flucht nach vorne gemacht. Du hast einen recht großen Abstand gewählt, sie dadurch beide vollständig mit ins Bild eingebunden und sauber quer nebeneinander durch das Bild laufen lassen. Bei sämtlichen anderen Lösungsversuchen hätten sie gestört.
Christines Ausführung zur Blende 5,6 sehe ich ähnlich. Hinzu kommt, dass Du die (bei Blende 5.6 eben recht schmale) Schärfeebene nicht zu 100% exakt ausgerichtet hast. Die Schwebfliege sollte mit ihrer breiten Oberfläche sowie ihren Flügeln genau im rechten Winkel zur optischen Achse sitzen. Dies ist nicht der Fall. Sie sitzt leicht geneigt Richtung 1:00 Uhr. Das ist nicht viel, aber genug, um die selbst bei Blende 5.6 gegebene Schärfentiefe nicht optimal zu nutzen. Bei exakter Ausrichtung hätte bei diesem recht geringen Abbildungsmaßstab vielleicht sogar Blende 5.6 ausgereicht – unter Beibehaltung des Vorteils, dass der Hintergrund schön unscharf bleibt.
In diesem Zusammenhang verweise ich nochmals auf den hier bei Makrotreff erschienenen Artikel
Die Schärfeebene in der Makrofotografie.
Hier wird die wichtige Bedeutung der Ausrichtung dieser Ebene deutlich. Diese Ausrichtung stellt ein wesentliches, aber leider oft unterschätztes Kriterium bei der Makrofotografie dar.
Noch ein kleiner Hinweis zur Belichtung: Das Foto ist etwas zu dunkel. Dies kannst Du aber nachträglich über eine leichte Aufhellung über alle Töne hinweg locker korrigieren.
Im Übrigen ein ansehnliches Foto!
In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",
Roland
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