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ADMIN

Hallo Ingo,

was du erlebst, ist wohl leider wahr. Du beschreibst die sichtbaren Folgen des Zusammenbrechens unserer Ökosysteme. Man kann natürlich nicht immer sofort, sobald es einem Einzeltier oder einer Tierart "schlecht" geht, von "Aussterben" und "Ökosystem-Zusammenbruch" sprechen. Aber das, was hier passiert, ist etwas ganz anderes.

Diese negative Entwicklung baut sich seit vielen Jahren auf. Seit vielen Jahren beobachte ich etwas, das – undabhängig von meiner Beobachtung – faktisch logisch ist. Die Haupttreiber der Biodiversitätszerstörung gehen mit den Lebensräumen in einer Form um, bei der die biologische Vielfalt so stark gestört wird, dass die Ökosysteme zusammenbrechen MÜSSEN,  oder anders ausgedrückt: bei der die gesamte Biospäre in die Knie geht. Das ist Logik!

Leider werden naturnahe Gärten dies alles nicht auffangen können. Es wird eine vorrübergehende Erscheinung sein, dass viele Tiere in die Gärten flüchten bzw. gedrängt werden. Aber Gärten sind klein, zu klein. Und vor allem sind Gärten so gut wie nie stabile, sich selbst regulierende Ökosysteme. In vielen naturnahen Gärten sind die Arten- und Individuenzahlen ebenfalls stark rückläufig. Auch das ist logisch.

Ich wünsche dir und Birgit trotzdem noch ein paar schöne Tage auf dem Drahtesel :-).

Liebe Grüße

Roland

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