wieder einmal ein Insekt - diesmal ein Käfer -, das unterkühlt sehnsüchtig auf die ersten wärmenden Sonnenstrahlen wartet.
Es handelt sich um den Ameisen-Blattkäfer (Clyta laeviuscula). Er ist ein recht interessanter Käfer. Das Weibchen legt die reifen Eier in der Nähe von Ameisennestern ab. Meist auf etwa Kniehöhe im Gebüsch sitzend, lässt es sie einfach auf den Boden fallen.
Die Ameisen tragen diese Eier in ihr Nest, in denen die Käferlarven schlüpfen und sich von der Nahrung der Ameisenbrut und auch von der Brut selbst ernähren. Schließlich verpuppen sie sich im Nest, geschützt von einer Hülle aus eigenem Kot. Wenn sie schlüpfen, müssen sie es dann irgendwie schaffen, möglichst schnell unbeschadet aus dem Nest zu kommen.
Zum Foto:
Schärfe:
Der Schärfepunkt liegt weit oben auf dem Rücken - anders ausgedrückt auf dem Käferrücken nahe der optischen Achse Richtung Objektiv. Dadurch ist nur der obere, zur Kamera gewandte Bereich der Flügeldeckel scharf. Trotz Blende 16 liegen die Randbereiche der Flügel bereits hinter der Schärfentiefe.
LÖSUNG:
Die vorhandene Schärfentiefe optimaler ausnutzen. Hier wäre mit Blende 16 mehr drin gewesen, wenn Du den Schärfepunkt etwas weiter Richtung Käfer gelegt hättest. Siehe hierzu auf Makrotreff den weiterführenden Artikel
Sehr ansprechend ist die Bildaufteilung. Ein schönes Hochformat-Foto, das zwar etwas diffus und dadurch wenig brillant ist, was aber der Lichtsituation dieser frühen Tageszeit geschuldet ist.
Kommentare
ADMIN
Hallo Marcin,…
Hallo Marcin,
wieder einmal ein Insekt - diesmal ein Käfer -, das unterkühlt sehnsüchtig auf die ersten wärmenden Sonnenstrahlen wartet.
Es handelt sich um den Ameisen-Blattkäfer (Clyta laeviuscula). Er ist ein recht interessanter Käfer. Das Weibchen legt die reifen Eier in der Nähe von Ameisennestern ab. Meist auf etwa Kniehöhe im Gebüsch sitzend, lässt es sie einfach auf den Boden fallen.
Die Ameisen tragen diese Eier in ihr Nest, in denen die Käferlarven schlüpfen und sich von der Nahrung der Ameisenbrut und auch von der Brut selbst ernähren. Schließlich verpuppen sie sich im Nest, geschützt von einer Hülle aus eigenem Kot. Wenn sie schlüpfen, müssen sie es dann irgendwie schaffen, möglichst schnell unbeschadet aus dem Nest zu kommen.
Zum Foto:
Schärfe:
Der Schärfepunkt liegt weit oben auf dem Rücken - anders ausgedrückt auf dem Käferrücken nahe der optischen Achse Richtung Objektiv. Dadurch ist nur der obere, zur Kamera gewandte Bereich der Flügeldeckel scharf. Trotz Blende 16 liegen die Randbereiche der Flügel bereits hinter der Schärfentiefe.
LÖSUNG:
Die vorhandene Schärfentiefe optimaler ausnutzen. Hier wäre mit Blende 16 mehr drin gewesen, wenn Du den Schärfepunkt etwas weiter Richtung Käfer gelegt hättest. Siehe hierzu auf Makrotreff den weiterführenden Artikel
Schärfepunkt - Schärfeebene - Schärfentiefe - Tiefenschärfe
Sehr ansprechend ist die Bildaufteilung. Ein schönes Hochformat-Foto, das zwar etwas diffus und dadurch wenig brillant ist, was aber der Lichtsituation dieser frühen Tageszeit geschuldet ist.
In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",
Roland
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