Haareis/Engelshaar
Auf der rechten Seite ließ sich der Anschnitt nicht vermeiden. Das Haareis erstreckte sich auf die kompletten 2,5m des Totholzes. 31 Bilder gestackt.
Auf der rechten Seite ließ sich der Anschnitt nicht vermeiden. Das Haareis erstreckte sich auf die kompletten 2,5m des Totholzes. 31 Bilder gestackt.
In Eishaaren gefangen Haareis (auch Eiswolle oder Engelshaar) ist ein seltenes Naturphänomen. Es entsteht bei Temperaturen leicht unter dem Gefrierpunkt auf feuchtem Totholz. Dabei gefriert das Wasser im Holz und wird nach und nach herausgedrückt. Das Herausdrücken wird durch im Holz befindliche Pilzmycelien ausgelöst. Dazu spielen noch viele andere Faktoren eine Rolle beim Entstehen des Haareises.
Ich hatte dieses Jahr Glück, das Phänomen sehen zu können.
Anmerkung Administration
Hier nochmals ein indirektes Pilzfoto. Der Hauptakteur hat sich im Holz versteckt und ist nur über seine "Ausscheidungen" erkennbar.
Mein erstes Haareis in diesem Jahr. Ich denke nicht dass ich jemals früher eines gefunden habe. Vom Kontrast her ist das der Wahnsinn, leuchtendes Weiß in dunkler Umgebung macht es einem nicht einfach. Bei Nahaufnahmen muss man ja, wie es der Name vermuten lässt, nah heran. Ich glaube es war meine Körperwärme was die Haare auf dem Bild etwas "tröpfeln" ließ, egal, ich hab halt noch Hitze in mir *lach*
Bei uns scheinen im Moment die Bedingungen für Haareis top zu sein.
Diesmal ein Versuch mit ein Cyclopen.
Es handelt sich um einen Stack (Helicon Focus) aus 20 Bildern.
Haareis fasziniert mich schon seit Jahren. So früh wie in diesem Jahr bin ich allerdings noch keinem begegnet.
Eines meiner Lieblingsbilder. Zur Entstehung von Haareis werden benötigt: Pilze im Holz, Temperaturen um den Gefrierpunkt und 100% Luftfeuchtigkeit.
Zur Entstehung des Bildes brauchte es 86 Aufnahmen. Mit Hand und Schlitt gestackt.