ich meine mit dem eigenen Verhalten mehr eine generelle Überprüfung bzw. Neujustierung, weniger konkrete Einzelpunkte. Letzteres führt sehr schnell zu dem klassischen "erhobenen Zeigefinger", das ist nicht so mein Ding.
Ich denke da mehr an eine klare Definition des Begriffs "genug"! Ich frage mich häufig, wann genug ist, genug beim (Wirtschafts-)Wachstum, genug beim individuellen Besitz, genug bei der Gier nach Glück, genug bei ach so vielen Ansprüchen ans Leben und darüber hinaus. Das frage ich mich häufig bei Anderen, aber oft auch mich selbst. Dieser Umstand, dass eben viel zu wenig gesagt wird "jetzt ist genug!", führt maßgeblich mit zu der globalen Zerstörung auf der Erde. Nahezu alle Gesellschaftssysteme haben diesen Begriff nicht im Fokus, ausgenommen einige sehr wenige Naturvölker. Überall gilt die Prämisse: nehmen, was man kriegen kann. Das ist der Freibrief für unkontrolliertes Wachsen, Anhäufen, Horten, Verprassen – und in der Folge Zerstörung.
Will man hier aussteigen, geht das nicht innerhalb der gelebten Systeme. Dazu müssen die vorhandenen Systeme vollkommen geändert, ja abgeschafft, und durch neue ersetzt werden. Das ist die wahre Herausforderung der Zukunft – und die einzige Chance, die Erde auch in vielleicht noch 100 Jahren für den Menschen bewohnbar zu halten. Beispielsweise ist es keine "wahre", sprich problemlösende Herausforderung der Zukunft, das Weltwirtschaftswachstum zu sichern, oder den materiellen Wohlstand der Spezies Homo sapiens zu erhöhen – oder die nächsten X9 oder Q12 zu entwickeln!
Und wo fängt das Bewusstsein über diesen Umstand an? In den Köpfen der Menschen, zuerst einiger weniger Menschen, später dann in den Köpfen einiger Menschen mehr. Eine Veränderung kann und wird – sollte sie denn kommen – von diesen Menschen ausgehen, von Menschen, die ganz normal auf dieser Welt leben. Sie wird nicht ausgehen von Herrschenden, (politisch) Führenden, (materiell) Mächtigen oder (materiell) Reichen, denn: Wirkliche Veränderungen sind schon immer von "unten" gekommen. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich das ändern könnte. Warum? Weil die anderen Menschen (die Herrschenden usw.) keine Änderungen wollen!
Sich alleine darüber ernsthaft Gedanken zu machen, verändert eine Menge.
Hallo Christine,…
Hallo Christine,
ich meine mit dem eigenen Verhalten mehr eine generelle Überprüfung bzw. Neujustierung, weniger konkrete Einzelpunkte. Letzteres führt sehr schnell zu dem klassischen "erhobenen Zeigefinger", das ist nicht so mein Ding.
Ich denke da mehr an eine klare Definition des Begriffs "genug"! Ich frage mich häufig, wann genug ist, genug beim (Wirtschafts-)Wachstum, genug beim individuellen Besitz, genug bei der Gier nach Glück, genug bei ach so vielen Ansprüchen ans Leben und darüber hinaus. Das frage ich mich häufig bei Anderen, aber oft auch mich selbst. Dieser Umstand, dass eben viel zu wenig gesagt wird "jetzt ist genug!", führt maßgeblich mit zu der globalen Zerstörung auf der Erde. Nahezu alle Gesellschaftssysteme haben diesen Begriff nicht im Fokus, ausgenommen einige sehr wenige Naturvölker. Überall gilt die Prämisse: nehmen, was man kriegen kann. Das ist der Freibrief für unkontrolliertes Wachsen, Anhäufen, Horten, Verprassen – und in der Folge Zerstörung.
Will man hier aussteigen, geht das nicht innerhalb der gelebten Systeme. Dazu müssen die vorhandenen Systeme vollkommen geändert, ja abgeschafft, und durch neue ersetzt werden. Das ist die wahre Herausforderung der Zukunft – und die einzige Chance, die Erde auch in vielleicht noch 100 Jahren für den Menschen bewohnbar zu halten. Beispielsweise ist es keine "wahre", sprich problemlösende Herausforderung der Zukunft, das Weltwirtschaftswachstum zu sichern, oder den materiellen Wohlstand der Spezies Homo sapiens zu erhöhen – oder die nächsten X9 oder Q12 zu entwickeln!
Und wo fängt das Bewusstsein über diesen Umstand an? In den Köpfen der Menschen, zuerst einiger weniger Menschen, später dann in den Köpfen einiger Menschen mehr. Eine Veränderung kann und wird – sollte sie denn kommen – von diesen Menschen ausgehen, von Menschen, die ganz normal auf dieser Welt leben. Sie wird nicht ausgehen von Herrschenden, (politisch) Führenden, (materiell) Mächtigen oder (materiell) Reichen, denn: Wirkliche Veränderungen sind schon immer von "unten" gekommen. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich das ändern könnte. Warum? Weil die anderen Menschen (die Herrschenden usw.) keine Änderungen wollen!
Sich alleine darüber ernsthaft Gedanken zu machen, verändert eine Menge.
Lieber Gruß,
Roland