Großer Schillerfalter (Weibchen)
Hier das Weibchen, die Unterseite im leichten Gegenlicht
Hier das Weibchen, die Unterseite im leichten Gegenlicht
Hier sieht man schön, wie durch den Lichteinfall die Flügel wie mit Blau übergossen erscheinen.
Ein Männchen bei der Aufnahme von Mineralien an einer feuchten Wegstelle.
Ich konnte mich vorsichtig an den Schmetterling heranschleichen, die Kamera behutsam auf den Kies setzen und pi mal Daumen abdrücken. Diese Art ist übrigens sehr scheu und Aufnahmen aus so geringer Distanz gelingen recht selten.
Gestern hatte ich euch ein Ei vom Schillerfalter gezeigt.
Wenn alles gut geht, die junge Raupe den Winter übersteht, sich im Mai an den frisch ausgetriebenen Weidenblättern dick gefressen hat, sieht sie im Juni kurz vor der Verpuppung so aus. Sie ist aufgrund ihrer Färbung und Zeichnung trotz ihrer Größe (ca 4.5 cm) gut getarnt. Würde mich nicht wundern, wenn der eine oder andere etwas länger braucht, um die mittig auf dem Blatt sitzende Raupe zu entdecken.
Das Bild ist aus dem Hochsommer und hat schon ein paar Jährchen auf dem Buckel.
Das Ei ist so winzig, dass es ohne Ausschnitt nur ein winziger Punkt im Bild wäre. Ich mache hier ein Rätsel daraus und ihr müsst raten, was für ein Schmetterling sich daraus entwickelt.
Ist schon ein Weilchen her, dass ich diesen schönen Falter abends am Rand eines kleinen Rieds aufnehmen konnte.
Zwei verschiedene Beschnitte habe ich gemacht. Welcher ist besser?
VG
Peter
.. und so sieht der Falter aus, der sich aus der gestern gezeigten Raupe entwickelt, falls sie nicht Opfer von irgendeinem Freßfeind wird.
war in meiner Jugend ein sehr seltener Schmetterling. Dann kamen Anfang der 90iger Jahre die Stürme Vivian und Wiebke und sorgten durch die starken Orkanböen für viele Windbruchlichtungen. In den Jahren danach konnten sich auf den dort wachsenden jungen Ebereschen, Schlehen und Weißdornbüschen viele Raupen dieser Art entwickeln und wurde dort zu einem häufigen Schmetterling. Inzwischen wachsen diese offenen Stellen wieder langsam zu und die Falter werden wieder weniger.
Männchen vom kleinen Nachtpfauenauge.
Das Bild ist schon acht Jahre alt.
Damals hatte ich meine Spiegelreflexkamera noch nicht lange und fotografierte mit vollautomatischer Einstellung.
Die Raupe war mir im Sommer davor über den Weg gekrabbelt und die Puppe hatte im nächsten Frühling diesen Schmetterling entlassen.
Krefelder Zoo