Papilio machaon - Schwalbenschwanz
Dieser Ritterfalter zält zu den größten und schönsten Tagfaltern Deutschlands. Ich hatte das Glück, ihn kurz nach der Metamorphose zu portraitieren.
Dieser Ritterfalter zält zu den größten und schönsten Tagfaltern Deutschlands. Ich hatte das Glück, ihn kurz nach der Metamorphose zu portraitieren.
Letztes WE hatte ich das Glück auf diesen hübschen Schmetterling zu treffen, den ich vorher noch nie vor die Linse bekommen habe. Seine Größe und Farbenpracht ist wirklich beeindruckend. Vor lauter Aufregung habe ich nicht mehr wirklich auf alle Kameraeinstellungen geachtet, die aber zum Glück auch nicht so falsch waren, als dass es wirklich geschadet hätte. An dem Flieder waren außerdem noch eine Menge Pfauenaugen zu Gange, aber nur ein Schwalbenschwanz, der dann meine ganze Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat.
Dieser Schwalbenschwanz ist aus unserem Garten. Wir haben im Frühjahr ein ca. 1 Quadratmeter großes Beet mit Bio-Fenchel angepflanzt. Dort legen die Schwalbenschwänze gerne ihre Eier ab. Fenchel ist eine wichtige Futterpflanze für die Raupen dieses Schmetterlings. Sobald wir die winzigen Eier an den Fenchelpflanzen entdeckt haben, separieren wir sie in einem Aerarium. Dort besteht nicht die Gefahr, dass die Eier oder späteren Raupen von Vögeln oder anderen Insekten gefressen werden.
Vernichtet mir im Moment meinen Dill. Dafür ist sie für einen Stack von 35 Bilder Modell gestanden
Diese makellose Exemplar habe ich immer wieder beim Hilltopping auf einer Magerwiesekuppel beobachtet. Das Cyclop kam zum Einsatz.
Hier sieht man, wie die Raupe in dem von ihr gesponnen Seidenfaden hängt und ihr Körper sich bereits verformt hat. Bevor sie sich in diese Position brachte, hatte sie ihren Körper von Kot und Flüssigkeit entleert. Bis zum Abstreifen der Raupenhaut dauerte es dann mehr als 14 Stunden.
Schöne Grüße
Ernst
Diese Raupe des Schwalbenschwanzes stellt gerade ihre Duftdrüsen aus. Sie dienen ihr zur Gefahrenabwehr. Bei Berührung schiessen diese blitzschnell aus ihrem "Versteck" hinter dem Kopf heraus und versprühen einen unangenehmen Duft. Zusätzlich mit der Warnfabe der Drüsen sollen so potenzielle Feinde, wie Vögel, dazu gebracht werden, von der Beute loszulassen. Es ist immer wieder bemerkenswert, mit welchen Tricks die Natur ausgestattet ist.
Schöne Grüße
Ernst
Diese Aufnahme zeigt den Schwalbenschwanz mit geöffneten Flügeln. Auch dieser Schmetterling hat nach der Fotosession seine Freiheit genießen können, denn er hat ca. 2 Stunden zuvor unter meiner Beobachtung seine Metamorphose hin zum prächtigen Falter vollzogen.
Die Entwicklung dieses Schmetterlings habe ich neben zwei weiteren vom Ei bis zum Falter über 36 Tage lang beobachten können. Eine Weile nach dieser Aufnahme ist er dann in die Freiheit geflogen.
Das letzte Bild aus dem Garten der Schmetterlinge in Sayn, wieder eine tropische Schwalbenschwanzart aus der Familie der Ritterfalter.