Ups!

Hallo,

die kleine Schmalbiene tobte sich gestern im Mohn aus - bis hin zum Absturz, der sie aber nur kurz irritierte. Ich habe mich an der Beobachtung gefreut und wollte es mit euch teilen. 

Ich bin mit der Olympus, 60er Makro, Blitz incl. Difusor-Gedöns ; ), welches daran befestigt ist, unterwegs und übe gerade noch, mich dichter an ein Motiv heran zu bewegen, ohne irgendetwas dabei zu berühren und alles weit und breit in die Flucht zu schlagen. Außerdem übe ich, die richtige Belichtung herauszufinden und keine schwarzen Hintergründe zu produzieren (danke Roland, für deinen Beitrag zum Blitzen hier auf Makrotreff). Es ist schon ganz schön sportlich muss ich sagen, aber für solche Szenen wir gestern und der damit einhergehenden Beobachtung lohnt es sich. 

Viele Grüße von

Birgit  

Kommentare

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ADMIN

Hallo Birgit,

eine Taumelbiene :-) – klasse!

Du beschreibst die Probleme, die sich mit so manchem Diffusor ergeben, sehr treffend. So ein Gerät muss man erst mal mechanisch in den Griff bekommen. Ungeübtes Schwenken führt häufig dazu, dass der ganze Lebensraum vor der Kamera wackeln, weil man alles irgendwie und irgendwo berührt – und schwupp, weg ist das Insekt.

Deine Bilderreihe ist echt lustig. Und die kleine Biene ist super klein. Da ist tatsächlich die Herausforderung, noch etwas näher ran zu gehen – auch mit den "Problemen" des Monster-Diffusors.

Und: Solche Diffusoren haben auch mal schnell die Eigenschaft, zu viel Licht zu diffusorieren (oder wie das dann heißt – grins). Was ich sagen will ist, dass kaum noch Reflexe anfallen. Diese Bilder wirken dann oft ein wenig düster und zu wenig brillant. Da muss dann irgendwie Licht rein. Die Bildergebnisse mit solchen Diffusoren kannst du nicht vergleichen mit Ingos Zangenblitz-Flammenwerfer; das ist ein völlig anderes Licht.

Ich würde alle drei Fotos per Bildbearbeitung noch ein wenig aufhellen.

Ansonsten freue ich mich jetzt einfach mit der Biene mit, die da irgendwie so auf dem Rücken liegt, als würde sie sich totlachen :-).

Liebe Grüße

Roland

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MOD

Hallo Birgit,

bei mir hast Du heute morgen mit Deiner lustigen Bildfolge auch schon die Mundwinkel geliftet.:-) Wirklich tolle Bilder hast Du festgehalten. Und Hut ab vor Deiner Verwendung von dem Diffusorgedöns. Ich schrecke davor immer noch zurück und benutze mein kleines LED-Lämpchen. Dies kann selbstverständlich nicht mit professioneller Beleuchtung mithalten. Deinen Mann findest Du bestimmt im Garten bei Dämmerung  immer wieder an Hand seiner Lichtspur. *Scherz :-)

Hab weiter so viel Freude an Eurem sicher gut besuchten und traumhaften Insektenparadies,Birgit!

Liebe Grüße

Gabi

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Erstellt von Birgit Heymer (nicht überprüft) on Di., 22/07/2025 - 17:00 Permalink

Hallo ihr Zwei,

danke, für eure netten Worte, da schmunzel ich doch auch gleich wieder. 

Ich hatte der Biene tatsächlich per Bildbearbeitung ein wenig Licht spendiert, bin aber bei der Bearbeitung anscheinend etwas zaghaft gewesen. Und ich hatte den Blitz auf 1/64stel, damit ich mit der ISO bei Bedarf höher kann, damit ich den Hintergrund besser gestalten kann. Eigentlich gut gedacht, nur fehlte dann die Zeit, die nötigen Einstellungen vorzunehmen. 

Vielleicht doch lieber LED Lampe oder Flammenwerfer ; )?

Liebe Grüße von

Birgit 

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ADMIN

Hallo Birgit,

nein, man kann nicht sagen, dass generell die eine oder andere Zusatz-Lichtquelle die beste ist. Alle haben Stärken und Schwächen, Vor- und Nachteile. Der Weg ist, die Eigenschaften einer bestimmten Lichtquelle kennenzulernen und dann entsprechende Motive dazu zu suchen. Hier muss man also Erfahrungen sammeln. Das ist ein sehr komplexes Thema.

Du kannst so eine Biene wie auf deinen Bildern hier schon mit deiner Methode fotografieren, dann aber, wie oben schon gesagt, näher ran und heller. Sobald sich die Biene stärker bewegt, benötigst du mehr Licht – oder anders ausgedrückt, eine kürzere Lichtzeit, um diese Bewegung dann zu bändigen. Da kommt dann Ingos Flammenwerfer ins Spiel :-). Willst du hingegen einen hochglänzenden Minikäfer stacken, benötigst du einen super leistungstarken Blitz in Verbindung mit einem Diffusor; dann sind zwar die einzelnen Blitze nicht so stark (relativ längere Blitzzeiten), dafür aber die Blitzfolge genial, die du für den Stack benötigst.

Soweit ein kurzer Abriss zur Orientierung :-).

Liebe Grüße

Roland

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Erstellt von Birgit Heymer (nicht überprüft) on Di., 22/07/2025 - 21:42 Permalink

Hallo Roland, 

danke, für deine Ausführung zum Thema Lichtquellen. Ich bleibe dran und probiere weiter aus, mein Erfahrungsschatz hält sich noch in Grenzen. Aber solche Rückmeldungen helfen, auf dem richtigen Pfad zu bleiben. 

Einen schönen Restabend wünsche ich dir! 

Birgit 

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