jawohl, das ist ein Balanceakt! Wie ein Seiltänzer, der bergauf läuft!
Die Wanze (übrigens mit ziemliche großer Wahrscheinlichkeit die Beerenwanze Dolycoris baccarum) ist leider etwas unscharf. Es sieht so aus, als hätte sie während der Aufnahme ihren "Aufstieg" unfreundlicherweise nicht unterbrochen :-). Insbesondere bei ihren Fühlern erkennt man die leichte Verwacklung.
Da unterhalb der Fühler ist sowieso ein sehr komisches Phänomen, an den hellgrünen Stellen direkt angrenzend an den Fühlern. Und oberhalb der Fühler ist es etwas dunkler als in der unmittelbaren Umgebung. Das sieht so aus, als würde hier der Raum eingedrückt! Quasi so ´ne "Raum-Eindellung" nach Einstein :-). Seltsam. Kann ich mir nicht erklären. Sieht aber faszinierend aus. Hast Du hier nachbearbeitet?
Die Perspektive ist toll: schräg von unten! Dadurch kommt diese "Balanceakt"-Wirkung sehr gut rüber! Allerdings ist es ein wenig schade, dass die Wanze mittig sitzt. Weiter nach rechts unten platziert, würde sie ins Bild reinlaufen - und dadurch würde diese Wirkung der "aufsteigenden" Wanze noch deutlich mehr hervorgehoben. Das wäre dann die klassische, wundersame Wirkung des Goldenen Schnitts!
Du hast das Foto mit 100mm Brennweite gemacht. Der Hintergrund ist sehr schön beruhigt. Aber ich kann nicht sehen, mit welchem Objektiv (Makro, Zoom ...?) Du gearbeitet hast. Deshalb kann ich hierzu wenig sagen.
Interessantes Foto, und in diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",
Für mich sieht es so aus als wären hier zwei Bilder miteinander verrechnet worden. Auch am Rüssel ist sichtbar, daß dieser nicht durchgängig ist und zwischen den zwei (?) Bildern eine Verlagerung der Kamera oder der Wanze stattgefunden haben muß. Solche "Raumkrümmungen" hatte ich einmal bei einem Focus-Stack einer Schnake, deren Fühler sich leicht bewegten und die ich dann mühevoll retuschieren mußte.
Kommentare
ADMIN
Hallo bellenhaus,…
Hallo bellenhaus,
jawohl, das ist ein Balanceakt! Wie ein Seiltänzer, der bergauf läuft!
Die Wanze (übrigens mit ziemliche großer Wahrscheinlichkeit die Beerenwanze Dolycoris baccarum) ist leider etwas unscharf. Es sieht so aus, als hätte sie während der Aufnahme ihren "Aufstieg" unfreundlicherweise nicht unterbrochen :-). Insbesondere bei ihren Fühlern erkennt man die leichte Verwacklung.
Da unterhalb der Fühler ist sowieso ein sehr komisches Phänomen, an den hellgrünen Stellen direkt angrenzend an den Fühlern. Und oberhalb der Fühler ist es etwas dunkler als in der unmittelbaren Umgebung. Das sieht so aus, als würde hier der Raum eingedrückt! Quasi so ´ne "Raum-Eindellung" nach Einstein :-). Seltsam. Kann ich mir nicht erklären. Sieht aber faszinierend aus. Hast Du hier nachbearbeitet?
Die Perspektive ist toll: schräg von unten! Dadurch kommt diese "Balanceakt"-Wirkung sehr gut rüber! Allerdings ist es ein wenig schade, dass die Wanze mittig sitzt. Weiter nach rechts unten platziert, würde sie ins Bild reinlaufen - und dadurch würde diese Wirkung der "aufsteigenden" Wanze noch deutlich mehr hervorgehoben. Das wäre dann die klassische, wundersame Wirkung des Goldenen Schnitts!
Du hast das Foto mit 100mm Brennweite gemacht. Der Hintergrund ist sehr schön beruhigt. Aber ich kann nicht sehen, mit welchem Objektiv (Makro, Zoom ...?) Du gearbeitet hast. Deshalb kann ich hierzu wenig sagen.
Interessantes Foto, und in diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",
Roland
Für mich sieht es so aus als…
Für mich sieht es so aus als wären hier zwei Bilder miteinander verrechnet worden. Auch am Rüssel ist sichtbar, daß dieser nicht durchgängig ist und zwischen den zwei (?) Bildern eine Verlagerung der Kamera oder der Wanze stattgefunden haben muß. Solche "Raumkrümmungen" hatte ich einmal bei einem Focus-Stack einer Schnake, deren Fühler sich leicht bewegten und die ich dann mühevoll retuschieren mußte.
VIele Grüße Dirk
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