Da hast du eine feine Krokusgruppe gefunden – und schon recht gut gemalt :-). An den Rändern rechts und links zeigt sich ein wunderschönes Bokeh. Und das warme Licht oben im Hintergrund gibt dem Bild eine ganz besondere Note!
Sehr gut ist, dass du eine niedrige Perspektive gewählt hast. Dadurch konnte das kleine Minolta Rokkor schön malen.
Gut ist auch, dass du die Hauptmotivblüten nicht irgendwo angeschnitten, sondern sie voll ins Bild genommen hast. Unten sind zwar die Stiele angeschnitten. Wenn du die aber noch komplett mit ins Bild genommen hättest, wäre der Abbildungsmaßstab deutlich verkleinert und das Ergebnis wäre ein anderes Bild geworden. Passt also so, wie es ist.
Bildbearbeitung
Ich erkenne am Bild, dass du es "ordentlich" nachbearbeitet hast. Grob gesagt: Du hast von Vielem etwas zu viel gemacht. Es rauscht ein wenig – bei ISO 200 nicht notwendig! Dieses Rauschen resultiert vom etwas zu starker Schärfung und anschließender Glättung. Hier muss man aufpassen, denn solche Eingriffe zerstören schnell das Bild.
Auch die Kontraste sind etwas zu hoch. Das bewirkt, dass der "Mal-Effekt" zurück geht. Wir können bei der Vintage-Makrofotografie etwas geringere Kontraste als bei der Fotografie mit modernen Objektiven akzeptieren. Im Gegenteil: Versucht man hier, geleitet vom "modern" konditionierten Auge die Kontraste von modernen Objektiven hineinzugeben, zerstört man schnell die malerische Gesamtwirkung eines Bildes. Also auch hier etwas zurückhaltender vorgehen.
Eine Faustregel hat sich bei der Bidlbearbeitung von Fotos mit alten Objektive bewährt:
Nachbearbeitung ähnlich wie bei modernen Fotos, aber bei den Reglern Kontraste (hier vor allem Mikrokontraste) und Schärfe etwas mehr.
Häufig ist es gut, die sogar nur auf Teilbereichen des Bildes anzuwenden. Und vor allem wichtig: nur ETWAS mehr!
Der Anfang ist gemacht – und der sieht schon sehr gut aus. Jetzt dran bleiben... :-).
Hallo Theo,herzlich…
Hallo Theo,
herzlich willkommen bei Makrotreff!
Da hast du eine feine Krokusgruppe gefunden – und schon recht gut gemalt :-). An den Rändern rechts und links zeigt sich ein wunderschönes Bokeh. Und das warme Licht oben im Hintergrund gibt dem Bild eine ganz besondere Note!
Sehr gut ist, dass du eine niedrige Perspektive gewählt hast. Dadurch konnte das kleine Minolta Rokkor schön malen.
Gut ist auch, dass du die Hauptmotivblüten nicht irgendwo angeschnitten, sondern sie voll ins Bild genommen hast. Unten sind zwar die Stiele angeschnitten. Wenn du die aber noch komplett mit ins Bild genommen hättest, wäre der Abbildungsmaßstab deutlich verkleinert und das Ergebnis wäre ein anderes Bild geworden. Passt also so, wie es ist.
Bildbearbeitung
Ich erkenne am Bild, dass du es "ordentlich" nachbearbeitet hast. Grob gesagt: Du hast von Vielem etwas zu viel gemacht.
Es rauscht ein wenig – bei ISO 200 nicht notwendig! Dieses Rauschen resultiert vom etwas zu starker Schärfung und anschließender Glättung. Hier muss man aufpassen, denn solche Eingriffe zerstören schnell das Bild.
Auch die Kontraste sind etwas zu hoch. Das bewirkt, dass der "Mal-Effekt" zurück geht.
Wir können bei der Vintage-Makrofotografie etwas geringere Kontraste als bei der Fotografie mit modernen Objektiven akzeptieren. Im Gegenteil: Versucht man hier, geleitet vom "modern" konditionierten Auge die Kontraste von modernen Objektiven hineinzugeben, zerstört man schnell die malerische Gesamtwirkung eines Bildes. Also auch hier etwas zurückhaltender vorgehen.
Eine Faustregel hat sich bei der Bidlbearbeitung von Fotos mit alten Objektive bewährt:
Nachbearbeitung ähnlich wie bei modernen Fotos, aber bei den Reglern Kontraste (hier vor allem Mikrokontraste) und Schärfe etwas mehr.
Häufig ist es gut, die sogar nur auf Teilbereichen des Bildes anzuwenden. Und vor allem wichtig: nur ETWAS mehr!
Der Anfang ist gemacht – und der sieht schon sehr gut aus. Jetzt dran bleiben... :-).
In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht"
Roland