Haus-Feldwespe (Polistes dominula) auf der Blüte der Gelben Scabiose (Scabiosa ochroleuca), früh morgens, als die ersten Sonnenstrahlen kamen.
Freihand-Focus-Stack mit 15 Fotos mit Blende 3.5; Olympus 3.5/90mm Makro.
Der Hauptgrund für das Einstellen dieses Fotos liegt in der Kombination der Stacking-Technik und dem Raum, dem ich dem Hintergrund gebe. Siehe zu dieser Thematik auch meinen Kommentar beim Herbstanemonen-Bild von Jana.
Kommentare
Hallo Roland,ein wunderbares…
Hallo Roland,
ein wunderbares Beispiel dafür, dass ein Stack nicht immer eine extreme Nahaufnahme sein muss. Das Umfeld ist schön einbezogen mit ansprechendem Bokeh.
Liebe Grüße
Inga
ADMIN
Hallo Inga,ja, genau. Ohne…
Hallo Inga,
ja, genau. Ohne Fokus Stacking wäre dieses Bild so, wie es ist, nicht möglich. Die offene Blende, die für den weichen Hintergrund verantwortlich ist, würde viel zu wenig Schärfentiefe liefern, um die Wespe komplett scharf zu bekommen. Selbst eine geschlossene würde dies nicht schaffen – mal abgesehen davon, dass sie den Hintergrund sehr nachteilig verändern würde.
Liebe Grüße
Roland
Ein sehr schönes Bild, mit…
Ein sehr schönes Bild, mit einer Wespenart die mir bisher noch nicht begegnet ist. Es ist schon toll, welche Möglichkeiten die (neuen) spiegellosen Kameras mit ihren schnellen Bildfolgen bieten, mit so wunderbaren Ergebnissen wie Dein Bild, von dem wir vor 5-10 Jahren in dieser Form kaum zu träumen gewagt hätten (zumindest nicht im Freiland)
Gruß, Leon
ADMIN
Hallo Leon,das ist in meinen…
Hallo Leon,
das ist in meinen Augen der eigentliche Reiz von neuen Foto-Techniken: Nicht immer, aber doch sehr oft ermöglichen sie die Umsetzung neuer Bildideen – sei es das vollständige Durchstacken von meist freigestellten Motiven, oder, wie hier bei diesem Beispiel, die Erweiterung des Schärferaums, ohne die Einbindung des Hauptmotivs in den Lebensraum zu "opfern".
Es ist immer ratsam, beim Stacken darauf zu achten, dass die Schärfeübergänge von den erweiterten Schärfebereichen in die Unschärfen nicht zu stark ausfallen, denn das wirkt dann schnell unnatürlich. Aber so ist das ja mit den meisten Techniken: Richtig angewendet, bringen sie nützliche Vorteile, undifferenziert eingesetzt überwiegen schnell irgendwelche Nachteile.
Du schreibst, von so einem Bild hätten wir vor 5-10 Jahren kaum zu träumen gewagt, "zumindest nicht im Freiland". Was meinst du genau damit? So ein Bild wäre auch nicht im "Nicht-Freiland", also im Innenräumen oder in Gefangenschaft des Tieres, möglich gewesen, ....oder?
Liebe Grüße
Roland
Jein, zumindest nicht so…
Jein, zumindest nicht so ohne Weiteres, sondern nur mit beträchtlichem Aufwand, und an wahrscheinlich betäubten oder toten Exemplaren.
Ansonsten nein, auch im Heimstudio an lebenden Exemplaren wäre ein solches Bild nicht machbar gewesen.
Gruß, Leon
MOD
Hallo Roland,ein gelungener…
Hallo Roland,
ein gelungener Stack von der freundlichen Feldwespe. Man kann ihre schönen Augen total gut sehen. Außerdem gefällt mir der Hintergrund dazu sehr gut. Wie Inga schon schreibt, es muss nicht alles immer formatfüllend und mit über 50 Bildern gestackt sein. Sieht super aus.
Liebe Grüße
Gabi
ADMIN
Hallo Gabi,ja, beim Stacken…
Hallo Gabi,
ja, beim Stacken ist, wie bei der Fotografie im Allgemeinen, die Bildidee entscheidend. Sie sollte dann zur Entscheidung über die Zahl der Einzelfotos führen. Wenn man so vorgeht, macht Fokus Stacken super viel Spaß :-)!
Liebe Grüße
Roland
Hallo Rolandwunderbar hast…
Hallo Roland
wunderbar hast du die Wespe (die bei mir im Flug immer ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert wegen ihrer Hinterbeinchen) aufgenommen. Ich liebe Skabiosen und Knautien und habe auch viele verschiedene im Garten, aber die kleinen gelben sind wirklich außerordentlich filigran. Und eine leichte schwungvolle Struktur im Hintergrund ziehe ich sowieso der kompletten Sterilität vor.
Liebe Grüße, Jana
ADMIN
Hallo Jana,wir haben mehrere…
Hallo Jana,
wir haben mehrere Polistes-Nester im Garten, entsprechend "innig" ist unser Zusammenleben :-) – vor allem in der zweiten Sommerhälfte, in der dann bereits eine höhere Zahl der Jahresbrut unterwegs ist. Sie tauchen fast überall auf, egal, was man gerade macht. Manchmal setzen sie sich einfach daneben und schauen zu... :-).
Liebe Grüße
Roland
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