Stack

Rockstar

Diese Tanzfliege war auf einem mit Moos bewachsenen alten Baumstunk an einem Waldwegrand. Warscheinlich machte sie nur ein Nickerchen, aber mit dieser Pose sieht es aus als wäre sie ein Rockstar. Oder einfach unter der Dusche am singen. Ich nutze die Gelegenheit und machte einen Stack, damit jedes Detail sichtbar wird und ein schönes Bokeh entsteht.

Schlupfwespe (Ichneumonidae sp.)

Das Insektenjahr neigt sich langsam dem Ende zu. Bei uns im Norden sieht man hauptsächlich noch Wanzen, Fliegen, Schwebfliegen und einzelne Käfer, Bienen und Wespen. Wobei  mir Individuenzahl und Artenvielfalt bei den Wespen in diesem Jahr sehr klein erscheinen. Selbst der Pflaumenkuchen auf der Terrasse bei milder Witterung lockte nur exakt eine Deutsche Wespe an!

Coreus marginatus (Lederwanze)

Diese Lederwanze hab ich mit der Sony RX10iv, einer Bridge Kamera aufgenommen, zusätzlich habe ich 2 Nisi Closeup Linsen aufgeschraubt, einen Godox TT600 Blitz und einen Diffusor benutzt. Das Bild ist ein Stack allerdings weiss ich jetzt nicht mehr genau aus wievielen Bildern. glaube so round about 50. Die Kamera war auf einem Neewer Stativ befestigt mit einem Makroschlitten der Marke Sirui. Mit dem Stacken habe ich erst vor ca 3 Wochen angefangen mich zu befassen. Dafür finde ich es sogar ganz gut gelungen.

Raubfliege

Morgens saß sie am Schachtelhalm. Hier mein Stackversuch,mit Stativ, 15 Aufnahmen, verrechnet mit Helicon B und damit auch retuschelt.

Lieber Wolfgang, 

ich habe sie mit Deinen Tipps nochmals aufgehübscht. Danke für Deine Geduld und Erklärungen zu Helicon. :-) Nun hab ich das viel besser hinbekommen.

 

Raubwanze mit Beute

Viele Wanzen -wie die kürzlich von Wolfram eingestellte- ernähren sich von Pflanzensäften. Es gibt jedoch auch ein räuberisches Pendant, das Insekten oder deren Larven bevorzugt: Die Raubwanze.

 Heute habe ich ein Exemplar beobachtet, welches eine (wahrscheinlich Zehnpunkt-) Keulenwespe erbeutet hat. Der Stack hat Fehler, aber es passt thematisch so gut, dass ich das Foto trotzdem einstelle. 

Liebe Grüße

Ingo

Mäusebabys

Heute war es richtig heiß. Ein Wetter, wie es nach meiner Beobachtung bodenbrütende Insekten lieben. Also mal schauen, was am Sandbeet so los ist. Und dann kam alles anders…

Es begann damit, dass eine Maus über den Sand lief. Sie hüpfte die Natursteinmauer runter und verschwand. Als ich genauer hinschaute, entdeckte ich ein Mäusebaby, das sich am Mauerfuß genussvoll sonnte. Kurze Zeit später kam ein Geschwisterchen aus dem Mauseloch. Die Mäuse verknäulten sich mit geschlossenen Augen – eine zeigte meistens ihr Hinterteil: Nicht besonders fotogen.