Ü-Eier – Parasitoid Telenomus sp. in Wanzeneiern
Eigentlich wollte ich wieder eine Serie wie diese hier machen. Doch es kam anders...
Eigentlich wollte ich wieder eine Serie wie diese hier machen. Doch es kam anders...
Wie jedes Jahr pünktlich zu Frühlingsbeginn: Besuch in der Küche. Dies ist das Auge eines der Besucher. Bildhöhe: ca. 0,3mm
Eine schöne Vor-Oster-Zeit wünsche ich!
Stockrosenpollen sind relativ groß (~0.1mm). Der Hintergrund ist die Oberfläche eines Stockrosen-Blütenblattes. Durch Beimischung von UV-Beleuchtung wird ein deutlich besserer Kontrast erzielt.
Die Schaufel-Spornzikade ist aufgrund ihrer außergewöhnlich langen breiten Fühler und den abgeflacht verbreiterten vorderen Schenkel unverwechselbar. Beide Eigenschaften habe ich versucht in den Bildern darzustellen.
Da mit meiner neuen "Maschine" das Bracketing jetzt läuft wie das Brezelbacken, tendiere ich dazu, verschiedenste Beleuchtungen und Perspektiven auszuprobieren. Leider ist aber die Nachbearbeitungszeit (pro Einzelstack) die selbe geblieben... :-)
In einer Veilchenblüte geht es komplizierter zu als ich dachte. Ich habe mich deshalb mit der Darstellung schwer getan, evtl. ist Variante 2 besser ??
Zumindest wurde nach den letzten Besuchern schon länger nicht mehr Staub gesaugt.
Bild3: Beleuchtung mit reinem UV, daher die "falsche" Farbe
Diese Mini-Springspinne ist Teil des Luftplanktons (den Begriff gibt es wirklich!). Ihr Kopf hat gerade mal einen Durchmesser von 0,6mm, ABM > 20:1.
Bei der Hitze kann man nur in den Keller gehen und basteln. Hier habe ich mal die Standard-Beleuchtung der Gemmologen (Edelsteinkundler, Diamantenhändler etc.) nachgebaut. Es geht auf eine Erfindung von Robert M. Shipley (1938) zurück, und ist im Prinzip eine Dunkelfeldbeleuchtung im Gegenlicht (vgl. Foto 4). Ist kein Objekt im Beleuchtungsstrahlengang, ist alles absolut schwarz. Ein (Teil-) trasparentes Objekt jedoch wird durchleuchtet und strahlt "von Innen". Bei Edelsteinen kann man so Einschlüsse etc. wunderbar darstellen.
Leuchtkäfermännchen haben ein ausgeprägtes Halsschild, unter dem sich der gesamte Kopf und die riesigen Augen befinden. Die Männchen der in Deutschland vertretenen Leuchtkäferarten sind sich äußerlich sehr ähnlich. Neben dem deutlich helleren Leuchtorganen hat der hier gezeigte kleine Leuchtkäfer (Lamprohiza splendidula) noch einen Gag auf Lager: Sein "Hut" ist oberhalb der Augen durchsichtig, so dass er auch problemlos nach oben schauen kann (vgl. Bild 2). Dabei sind diese Fenster 5 bis10 mal so dick, wie z.B. die Flügel einer Stubenfliege, also echtes Panzerglas!
Mit der Familie der Ectobiidae bin ich (vor längerer Zeit) erstmals in Pittsburgh, Pennsylvania gestoßen. Als ich spät abends in meine Absteige zurückkam, und die Nachttisch-Schublade öffnete: Gefühlt 1000 Exemplare in allen Größen (Stadien). Bei Lichteinfall verschwanden sie wie der Blitz in Sekundenbruchteilen. Es war wohl "Periplaneta Americana", die sich längst in warm-feuchten Regionen weltweit zum Haustier entwickelte.
Der Herbst kommt, das merkt man daran, dass die Farne ihre Katapulte aktivieren. Beim Polypodium vulgare leuchten die Sporen hell auf im UV!
Wenn ihr mit dieser Pflanze in Wettbewerb treten wollt, könnt ihr ja mal folgendes ausprobieren: 64 Haselnusskerne in die Hand nehmen, und nur aus dem Handgelenk Weitwurf üben. Ohne Anlauf, versteht sich. Wer dabei mehr als 20m Weite erreicht, hat gegen den Farn gewonnen!
Das letzte UV-Farnbild der Saison, versprochen.