Araneus quadratus oder die mit den vier Flecken

Die Vierfleckkreuzspinne ist ein schon über 15 Jahre altes Foto, digitalisiert von einem Fotolabor auf eine CD.
Damals mit der Canon T90 und einem Vivitar Serie1  1:2,5/90mm Makro und Canon ML3 Ringblitz auf Kodak Ektacrome 25 gebannt.
Der 25er war damals der höchauflösendste Diafilm den es gab.
Da war nix mit Cropen und Bearbeiten, das Bild war so wie es war.
Die Spannung, jedesmal, sind die Dias etwas geworden, oder nicht, war schon ein aufregender Teil des Fotografierens.

Kommentare

Profile picture for user Roland

ADMIN

Hallo Ralf,

tja, die gute alte Zeit ...
Ich kann mich auch noch sehr gut in die Zeit des analogen Fotografierens "zurückfühlen". Da gab es so im Laufe eines Jahres eine Menge Tage, die geprägt waren vom "auf die Filme warten". Das waren, wie Du es treffend schilderst, die aufregenden Tage. Hatte - so in der Rückschau betrachtet - schon etwas Nostalgisches!
Dennoch möchte ich den Entwicklungsschritt ins digitale Zeitalter nicht missen. Es ist zwar heute deutlich nüchterner, ein Foto zu machen, anschließend zum Rechner zu rennen, es einzuspielen, und schon hat man das "entwickelte" Teil auf dem Monitor, ganz zu schweigen von der direkten Betrachtungsmöglichkeit auf dem Kameradisplay. Aber diese kurzen Wege ermöglichen natürlich auch eine unmittelbare Kontrolle - und damit beispielsweise eine wesentlich schnellere eigene fotografische Entwicklung. Ich habe früher ganze Bücher vollgeschrieben mit Kamera-Einstelldaten und Informationen zu Fotoreihen, um dann, wenn die entwickelten Filme einige Tage später im Briefkasten lagen, alles mühsam zuzuordnen und einzuwerten. Von den Bearbeitungsmöglichkeiten am Rechner möchte ich gar nicht reden! Klar, heute wird von vielen Fotografen aufgrund dieser zahlreichen Möglichkeiten auch viel Unsinn am Rechner produziert - früher war das Dia das Produkt und fertig! Aber so ist das nun mal mit den vielen Möglichkeiten: Die kann man sinnvoll nutzen, oder eben auch nicht! Lernt man allerdings all das zu nutzen, kommt man unglaublich viel weiter als in der damaligen "nostalgischen" Zeit.

Nun zu Deinem "nostalgischen" Foto: Ein schönes Porträit der Vierfleckkreuzspinne - und auch ein recht guter Scan. Nun ja, ist ja nicht so, als dass man früher nicht auch gute Fotos machen konnte ...
Warum arbeitest Du heute (scheinbar) nicht mehr mit speziellen Makroblitzen wie z.B. hier in diesem Fall mit einem Ringblitz?

Übrigens: War der frühere 25er Film nicht ein Kodachrome (nicht Ektachrome)? Der einzige Film, der ihm dann später das Wasser reichen konnte, war der 50er Velvia von Fuji. Er war fast so feinkörnig wie der 25er, aber deutlich "bunter" - das war der Beginn des Trends "Es soll alles so schön bunt sein"! Das waren noch Zeiten .... :-) .

In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",

Roland
PS: Ich hatte Dir zu dem Foto mit der Krabbenspinne, die von Ameisen erbeutet wurde, noch ein paar Fragen zu den Reflexen gestellt. Mich würden Deine Antworten hierzu interessieren. Wäre schön, wenn Du da noch kurz etwas schreiben könntest.

Profile picture for user Kawooo

Hi Roland,
ja da gebe ich dir recht, das digitale Zeitalter eröffnet einem natürlich ungeahnte Möglichkeiten.
Natürlich war der 25er ein Kodachrochme und den Velvia habe ich neben dem 25 und 64er natürlich auch genutzt.
Ich arbeite auch noch mit einem Ringblitz (Sigma EM 140DG) aber, da hast du recht, deutlich weniger wie damals, weil mich die natürlichen Lichtstimmungen heute mehr faszinieren, als dokumentarisch knackscharfe aber flachgeblitze Bilder.
VG
Ralf
PS: Zur Krabbenspinne hatte ich dir gestern schon was geschrieben, da mich deine Meinung sehr intressiert.

Profile picture for user Roland

ADMIN

Hallo Ralf,

klar, ich hatte schon gesehen, was Du mir zur Krabbenspinne geantwortet hattest. Aber ich hatte Dir daraufhin nochmals zurückgeschrieben und dir eine Frage hinsichtlich der Doppelreflexe gestellt. Schaue da bitte nochmals nach - oder hast Du mir bereits darauf geantwortet, und der Text ist irgendwie verschwunden ...?

Übrigens: Das mit dem "Flachblitzen von Bildern" KANN ein großes Problem sein, muss es aber nicht! Hier kommt es ganz entscheidend auf die Blitztechnik an! Ringblitze neigen - da gebe ich Dir recht - von Haus aus schon eher zum "Flachblitzen". Aus diesem Grund halte ich sie auch nicht sonderlich geeignet für die Naturfotografie - mit wenigen Ausnahmen. Aber: RICHTIG geblitzt eröffnen sich ebenfalls ungeahnte Möglichkeiten!

Lieber Gruß

Roland

Neuen Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich angezeigt. Deine Emailadresse ist nötig, um Dich über neue Antworten zu informieren.