Nicht einfach, so eine super kleine Spinne zu fotografieren.
Du schreibst, dass die Spinne ca. 1,5mm klein war und dass Du sie mittels Fokus Stacking fotografiert hast. Beide Infos sind sehr wichtig, reichen aber nicht. Bitte gib mir bei kommenden Bildeinstellungen weiter Infos zu:
Allgemein:
Blende
Verschlusszeit
Zusätzlich bei Fokus Stacking:
Anzahl der erstellten bzw. für den Stack verwendeten Aufnahmen
Nur dann kann ich Dir ganz konkrete Infos und Tipps zu Deinen Fotos geben.
Was ich hier bei der kleinen Spinne erkenne:
Fokus Stacking:
Der Stack ist nicht exakt genug gelungen. Es fehlen komplette Schärfenebenen. Du kannst dies recht gut am kugeligen Spinnen-Hinterleib erkennen. Der am nächsten zur Kamera gerichtete Bereich ist unscharf (anders ausgedrückt: hierzu gibt es beim Stack keine Schärfenebene), dann kommt ein Schärfenbereich, der passt. Dahinter fehlt wiederum eine Ebene.
LÖSUNG:
Die Schärfenstufen der einzelnen Fotos näher zusammenlegen, sodass keine Schärfenlücken entstehen.
Anmerkung:
Bei diesem Motiv und so, wie Du es abgelichtet hast, stellt sich die Frage, ob überhaupt das Fokus Stacking notwendig ist, um die Spinne ganz oder weitestgehend scharf abzubilden. Der Einsatz von Blende 11 mit absolut exakt ausgerichteter Schärfenebene hätte dies wohl auch nach der "Old School"-Methode geschafft.
Bildaufteilung:
Du hast die kleine Spinne nicht mittig, aber auch nicht in den Goldenen Schnitt oder zumindest entsprechend der Drittel-Regel platziert. Damit verschenkst Du Bildwirkung.
LÖSUNG:
Bereits bei der Erstellung der Aufnahme das Hauptmotiv entsprechend attraktiv platzieren, sodass möglichst viel Spannung ins Bild kommt. Das ist in der Regel leicht über die Beachtung der Drittel-Regel und/oder des Goldenen Schnitts möglich.
Hier in diesem Fall kannst Du aber nachträglich entsprechend beschneiden. Ich würde die Spinne insbesondere noch ein wenig nach rechts "rutschen", also rechts und oben etwas wegschneiden, sodass die Spinne auf der vertikalen rechten Drittellinie sitzt.
Kommentare
ADMIN
Hallo Traeumer61,…
Hallo Traeumer61,
herzlich willkommen bei Makrotreff!
Nicht einfach, so eine super kleine Spinne zu fotografieren.
Du schreibst, dass die Spinne ca. 1,5mm klein war und dass Du sie mittels Fokus Stacking fotografiert hast. Beide Infos sind sehr wichtig, reichen aber nicht. Bitte gib mir bei kommenden Bildeinstellungen weiter Infos zu:
Allgemein:
Zusätzlich bei Fokus Stacking:
Nur dann kann ich Dir ganz konkrete Infos und Tipps zu Deinen Fotos geben.
Was ich hier bei der kleinen Spinne erkenne:
Fokus Stacking:
Der Stack ist nicht exakt genug gelungen. Es fehlen komplette Schärfenebenen. Du kannst dies recht gut am kugeligen Spinnen-Hinterleib erkennen. Der am nächsten zur Kamera gerichtete Bereich ist unscharf (anders ausgedrückt: hierzu gibt es beim Stack keine Schärfenebene), dann kommt ein Schärfenbereich, der passt. Dahinter fehlt wiederum eine Ebene.
LÖSUNG:
Die Schärfenstufen der einzelnen Fotos näher zusammenlegen, sodass keine Schärfenlücken entstehen.
Anmerkung:
Bei diesem Motiv und so, wie Du es abgelichtet hast, stellt sich die Frage, ob überhaupt das Fokus Stacking notwendig ist, um die Spinne ganz oder weitestgehend scharf abzubilden. Der Einsatz von Blende 11 mit absolut exakt ausgerichteter Schärfenebene hätte dies wohl auch nach der "Old School"-Methode geschafft.
Bildaufteilung:
Du hast die kleine Spinne nicht mittig, aber auch nicht in den Goldenen Schnitt oder zumindest entsprechend der Drittel-Regel platziert. Damit verschenkst Du Bildwirkung.
LÖSUNG:
Bereits bei der Erstellung der Aufnahme das Hauptmotiv entsprechend attraktiv platzieren, sodass möglichst viel Spannung ins Bild kommt. Das ist in der Regel leicht über die Beachtung der Drittel-Regel und/oder des Goldenen Schnitts möglich.
Hier in diesem Fall kannst Du aber nachträglich entsprechend beschneiden. Ich würde die Spinne insbesondere noch ein wenig nach rechts "rutschen", also rechts und oben etwas wegschneiden, sodass die Spinne auf der vertikalen rechten Drittellinie sitzt.
In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",
Roland
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