Auf der Blumenwiese

Auf einer Blumenwiese, da wimmelts nur so von Grashüpfern.

Kommentare

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ADMIN

Hallo Erwin63,

herzlich willkommen bei Makrotreff!

Jetzt, die zweite Sommerhälfte, ist die Zeit der Grashüpfer. Dort, wo viele krautartigen Pflanzen sind, wimmelt es von Heuschrecken unterschiedlichster Arten – wenn noch nicht alles vergiftet ist.

Kommen wir zum Foto:

Schärfe

Mir scheint, dass das Foto nicht ganz scharf ist. Ich kann dies aber nicht zuverlässig feststellen, da Du das Foto in zu geringer Größe eingestellt hast. Die Mindestkantenlänge (längere Kante) sollte 1800 Pixel betragen. Bitte beachte hier unsere Hinweise zum Foto-Upload. Ich muss Details auf den Fotos erkennen können, um eine souveräne Beurteilung vornehmen zu können. Ansonsten rede ich schnell Mumpitz – und das will hier wohl Keiner :-)!

Perspektive

Du hast die Heuschrecke frontal von oben fotografiert. Das ist, mal abgesehen von der Zielbestimmung "Bestimmungsfoto", eine sehr ungünstige Perspektive. Aus dieser Richtung ist die Herstellung einer positiven Beziehungsebene zwischen dem Tier und dem Betrachter nicht möglich. Der Blick von oben (herab) steht mehr für eine sehr negative Beziehungsebene.

LÖSUNG:
Deutlich besser ist die "Auge-in-Auge"-Perspektive, also die Perspektive auf gleicher Höhe. Hierzu muss die Kamera gesenkt und seitlich neben dem Tier oder frontal vor ihm (Porträt) positioniert werden. Das Ergebnis ist eine völlig andere Bildwirkung.

Hintergrund

Eines der größeren Probleme bei der Fotografie von Heuschrecken stellt das Umfeld dar, in dem sie sich überwiegend aufhalten: reichhaltige Vegetation mit vielen Gräsern, teilweise auch abgestorbenen (braune) Grashalme (Spätsommer!). Diese unmittelbare Umgebung wirkt auf dem Foto schnell wirr – was auch auf Deinem Foto bereits sichtbar wird.

LÖSUNG:
Aus seitlicher Perspektive (siehe Punkt oben) so lange warten, bis die Heuschrecke günstig sitzt. Dieses "günstig" bezieht sich nicht nur auf die unmittelbare Sitzposition der Heuschrecke, sondern auch auf die Charakteristik ihres Umfelds. Hier sollten wenig störende Halme sein, die nachher auf dem Bild als scharfe oder unscharfe Linien die Aufmerksamkeit des Bildbetrachters auf sich ziehen. Insbesondere helle Linien (abgestorbene Gräser!) wirken hier schnell sehr störend.

Es ist günstig, sich mit den Tieren eine Zeit lang zusammen im Gras aufzuhalten, dann gewöhnen sie sich an den Makronisten. Irgendwann sitzen sie dann entsprechend günstig – und dann lässt man das Vögelchen fliegen, sprich drückt den Auslöser :-)!

In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",

Roland

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Erstellt von Prem Erwin (nicht überprüft) on Do., 16/08/2018 - 12:18 Permalink

Vielen Dank Roland für die ausführlichen Tipps. Werde beim nächsten Versuch versuchen zu berücksichtigen. (aus Fehlern lernt man) Herzlichen Danke tolle Community:

LG Erwin 

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