Guten Tag zurück. Ich war so begeistert von der Idee Haiku-Sprüche mit Makrofotographie zu verbinden, dass ich gleich an die Arbeit gegangen bin. Erst als "einfach" empfunfen, bemerkte ich gleich, dass das bei weitem nicht einfach ist, aber: man kann ja lernen es Schritt für Schritt besser u machen. Es ist ein Lungenkraut, was ich versucht habe in der Unschärfe verschwinden zu lassen.
Liebe Grüße margrit
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Hallo Margit,toll, dass Du…
Hallo Margit,
toll, dass Du dich von Thema hast anfixen lassen.
Dein wunderbares Haiku-Gedicht sieht man nur, denn man mit dem Curser über das Bild fährt. Ich habe es hier nochmals reinkopiert:
Liebliches Kleinod / rührst meine Seele. / Bleib uns erhalten.
Jede Jahreszeit eignet sich für Haiku-Fotos. Hier bietest Du uns ein Frühlingsbild, das Du vermutlch mit einem modernen Objektiv aufgenommen hast. Die EXIF Daten geben hierzu keine weitere Auskunft.
Nun zum Haiku-Aspekt des Bildes:
Der in der Schärfe liegende haarige Stiel des Lungenkrauts nimmt einen recht großen Teil des Bildes ein und hält das Auge fest. Danach schaue ich auf die Vordergrundunschärfe der Blüten. Vordergrundunschärfen sind oft sehr matschig und wenig attraktiv. Auch diese nehmen einen recht großen Raum ein.
Den Hintergrundraum streife ich kurz, da gibt es nämlich nicht wirklich was zu sehen, was mich zu einer Kontemplation anregen könnte.
Was kannst Du nun tun?
Versuche eine Kleinigkeit (vielleicht einen Teil einer Blüte) in die Schärfe zu legen, und platziere das sehr stark am Rand (und nicht auf einer Drittellinie oder gar in der Mitte, wie man das vielleicht sonst machen würde). Sorge dafür, dass es viel freien Raum gibt. Dieser sollte aber etwas Struktur haben und das Auge in die Tiefe führen.
Ich bin auf weitere Versuche gespannt.
Herzliche Grüße
Inga
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