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Hallo Thomas, Sigi, Roland!

Ich kann eure Feststellungen bestätigen und denke genau so wie ihr.

Über dasThema der Steinwüsten im Vorgarten haben wir am vergangenen Donnerstag sogar schon beimHomöopathieabend gesprochen. Diese Mode stellt für mich eine Abgrenzung der Menschen gegen ihre Mitmenschen, Umwelt und ihre  eigenen Gefühle dar. Bloß keine Gefühle zeigen in dieser Welt , im Innen so wie im Außen. Nur wie kann ich mich dann noch für etwas begeistern? Was berührt mich noch?  Es ist dieser verquere Zeitgeist der so etwas zum Entstehen bringt. Einige Städte versuchen nun gegen diese Un-Mode vorzugehen und per Beschluss zu verbieten. Immerhin, ein Fortschritt im Denken.

Aber es gibt auch lichte Momente. Am Montag war ich zu einem Infoabend über Glyphosat. Dieser wurde von der evangelischen Studierendengemeinde, der katholischen Hochschulgemeinde und unserer Kirchengemeinde zusammen mit der Uni Kassel ausgerichtet. Die Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck berät nämlich derzeit über ein generelles Verbot von Glyphosat auf Pachtland.  Prof. Maria.R.Finckh, Professorin für Ökologischen Pflanzenschutz hielt einen Vortrag über den Einfluss von Glyphosat auf die Umwelt. Spannendes Thema.

Mir war nicht bekannt, dass dieses Herbizid ursprünglich als Rohrreiniger entwickelt wurde, auf dem Gebiet jedoch nicht zum Zuge kam und man es dann als Unkrautvernichter zufällig entdeckte.Auch als Antibiotikum wurde Glyphosat patentiert, wobei es Bakterien jedoch nicht abtötet, sondern ihr Wachstum erheblich verlangsamt. Und hierdurch wurde nun ein Zusammenhang mit dem Bienensterben hergestellt. Denn durch das Einbringen der kontaminierten Nahrung für  die Jungbienen wachsen deren Darmbakterien nur sehr schwach und bilden so eben kein intaktes Immunsystem mehr aus.

Wenn man darüber nachdenkt, müßten bei jedem von uns die Alarmglocken klingeln. Denn wenn es dort schädigt, wie sieht es dann mit unseren Darmbakterien aus? Ist unsere Abwehr genauso nicht mehr intakt? Werden entartete Zellen nicht mehr rechtzeitig eliminiert? Ist das erhöhte Krebsaufkommen nur eine Antwort auf das Geschehen?

Es ist höchste Zeit für einen Wandel im Denken. Tragen wir unsere Bedenken nach außen und handeln wir. Jeder für sich auf seine Art kann eine Menge bewegen und in der Gemeinschaft schaffen noch mehr.

Roland, dir wünsche ich viel Erfolg bei deinen Vorträgen. Deine Bilder und Ausführungen berühren die Menschen . Und das zeigt, es ist noch nicht alles verloren! Du machst einen super Job für die Natur! Da können wir dir nur danken.

Liebe Grüße

Gabi

 

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