vintage

Weißling

Hallo,

eigentlich müsste ich am Vintage- Workshop teilnehmen, weil ich mich bei dieser Art Fotografie in mehrerer Hinsicht sehr unsicher fühle. Wie hoch sind die Schärfeanforderungen an das Hauptmotiv, wenn das Bild eher verträumt wirken soll? Wie intensiv sollte man die Bilder bearbeiten, wann "überreißt" man? Aber leider wird das dieses Jahr nichts mit der Teilnahme. Bleibt also Makrotreff als Lernplattform nach dem Motto "Versuch macht kluch".

Liebe Grüße

Ingo

Repro-Nikkor 1.0/85mm – Vergissmeinnicht

Zur Zeit blühen einige Vergissmeinnicht-Arten, so zum Beispiel auch das Wald-Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica). Sie sind nicht einfach zu fotografieren, vor allem nicht mit alten Objektiven. Dies liegt neben ihrer Kleinheit (die Blüten haben nur wenige Millimeter Durchmesser) vor allem an der Anordnung der Einzelblüten, wodurch die Positionierung der Schärfelage eine größere Herausforderung ist. Meist sind viele Blüten unmittelbar nebeneinander mit unterschiedlicher Ausrichtung angeordnet.

Mandarinente

Die Farbe der Mandarinente ist nicht das Ergebnis der Vintageaufnahme. Vielmehr handelt es sich um einen Farbhybriden. Vielmehr weiß ich jetzt aber nicht, ob das Foto hierher passt. Aber ich habe es mit dem Triolan 100 aufgenommen. Also ist es ja ein Vintagefoto. Falls nicht, dann lösche ich es wieder. Es war aber echt eine Fusselarbeit, die Ente manuell zu fokussieren in der tiefen Perspektive.

Sonnendurchflutet

Um dieses Foto entstehen zu lassen, habe ich mich langsam dahin gearbeitet. Die Kamera war tief in der Blumenwiese eingetaucht und das Trioplan hatte ich zusätzlich mit einem Zwischenring ausgestattet, um die Naheinstellgrenze zu verkürzen. In einem bestimmten Winkel zur Sonne entstanden diese markanten Lichtreflexionen, die ich durch Verschieben der Kamera nur noch auf die Blüte ausrichten musste. Über das Ergebnis habe ich mich sehr gefreut.