Farn

Trockenfarn

Hallo zusammen,

hier, im regenlosen Westen der Republik, haben die Farne schon längst den Geist aufgegeben, da wo wirklich nichts ankommt und der Waldboden total ausgetrocknet ist. "Nix es esu schläch, dat et nit für jet joot es.", sagt man bei uns. "Nichts ist so schlecht, dass es nicht für etwas gut ist." Darum wird ein Bild draus,

lg

wolfslicht

Meyer Görlitz Makro Plasmat 2.7/105mm – Farnwedel mit Rotbuchenblatt

Im Wald sind dieses Jahr zwar kaum Fruchtkörper von Pilzen zu finden. Es ist aber nicht so, dass deshalb keine Motive darauf warten, fotografiert oder gemalt zu werden. Diesen Farnwedel mit Rotbuchenblatt fotografierte ich etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang. Die Sonnenflecken im Hintergrund entstammen den letzten Strahlen der tief stehenden Sonne. Das Foto entstand mit der Offenblende 2.7 des Meyer Görlitz Makro Plasmats 2.7/105mm von 1936.

Hirschzunge

Ich kanns einfach nicht lassen, mit den Farnen. Der Hirschzungenfarn führt ein absolutes Schattendasein in unserem Garten (vgl. Bild 2). Ich musste ihn einfach mal an ein energetischeres Licht bringen. Die Sporangien wohnen hier in länglichen Streifen, statt in runden Tüpfeln.

Sporenschleudern (Polypodium vulgare)

Von allen Farnen hat "Engelsüß" den Vorteil, dass die Sporangien (Sporenbehälter) nicht nochmal unter einer Schutzhaut sitzen. Es ist äußerst spannend, diese in Aktion zu sehen: Bei zunehmender Trockenheit beginnt sich ein sich ein "Ärmchen" (gelb bzw. orange) nach dem anderen innerhalb von ca. 10 sec nach hinten zu biegen, um dann schlagartig nach vorne zu schnellen und ihren Inhalt (Sporen) in die Gegend zu werfen. Im gezeigten Bild ist das gerade erst einmal passiert (Mitte rechts oben).