Werkstatt-Makrofoto

Honigbiene im Flug

Ein altes Foto einer Honigbiene im Flug in den Krokussen vom 22. Februar 2023. Hier habe ich mit Blende f11 statt f18 fotografiert, da ich den Zangenblitz auf 1/32 Leistung gestellt hatte um die Abbrenndauer zu verkürzen. Bei 1/1 waren die Flügel immer sehr viel undeutlicher. ich hatte mir von Godox für die 3 x MK12 die Diffusorkuppeln mit Magnetadapter besorgt. Leider waren die Ergebnisse nicht so, wie gewünscht. Einige Stellen der Biene sind ausgebrannt und die Reflexe in den Augen gefallen mir nicht so gut. Sieht aus wie Mengenlehre.

Rickenella fibula

Orangeroter Heftelnabeling

Dieser kleine Pilz (Höhe: 3cm, Hut Ø: 0,5cm) könnte man schnell übersehen, wenn er nicht eine so schöne, auffallende Farbe hätte. Namensgebend war neben der Farbe die ausgeprägte nabelartige Vertiefung in der Mitte des Hutes.

Gefunden habe ich diesen schönen Pilz im Bereich einer Garageneinfahrt. 

Techn. Daten. 

1/100 sec; f/4,0; ISO 100; Stack 26

1/80 sec; f/4,0; ISO 100; Stack 46

1/100 sec; f/4,0; ISO 100; Stack 84

1/200 sec; f/5,0; ISO 100; Stack 20

Kegelbiene

Alle Kegelbienen-Arten sind Kuckucksbienen und parasitieren vor allem verschiedene Blattschneiderbienen und Pelzbienen. Die Bestimmung ist alles andere als leicht. Ich gehe davon aus, dass ich hier ein Weibchen von Coelioxys elongata getroffen habe. Sicher bin ich mir jedoch nicht.

Obwohl ich mit offenen Augen durch die Insektenwelt gehe/krieche, finde ich selten Kegelbienen. Da war die Freude natürlich groß als ich Ende Juni eine Flugaufnahme ergattern konnte. Fotografische Perfektion tritt hinter der Dokumentation dann einfach zurück ;-)

Fundgrube Wollziest 10

Es wird sehr ruhig bei den Insekten, auch am Wollziest ist nicht mehr viel los.

Heute zeige ich noch einige Zikaden, die ich dort entdeckt habe. 

Bild 1) Die Wiesenschaumzikade gehört zu den Rundkopfzikaden und ist die bekanntesten und am weitesten verbreiteten Art dieser Insekten. Sie besiedelt die verschiedensten Lebensräume. Sie hat eine Größe von 5 - 7 mm.

Bild 2) Die Wander-Sandzirpe ist eine Zwergzikade mit einer Länge von 3,9–4,4 mm.  Sie gilt als Überträger des Weizenverzwergungsvirus in Gerstenfeldern. Man findet sie von Mai bis Oktober in zwei Generationen.