Werkstatt-Makrofoto

Lederwanze

Coreus marginatus (13mm)

Die Lederwanze ist häufig an krautigen Pflanzen, z.B. am Ampfer zu finden. Sie ernährt sich vom Saft der Pflanzen, die sie mit ihrem kräftigen Saugrüssel anbohrt. Man kann zwei Generationen das ganze Jahr über antreffen. Sie überwintern als Imago (erwachsenes Insekt), aber auch als Larve.

Techn. Daten:  Foto erstellt am 23.10.2023

                          1/400sec; f/4,0; ISO 200; Stack 43, verrechnet mit Helicon Focus Pro;

Viele liebe Grüße an alle, die das Foto betrachten.

Charly

Hornisse im Mai im Johannisbeerstrauch

Wieder ein altes Foto, diesmal eine Hornisse im Johannisbeerstrauch vom 25. Mai 2023. Hier habe ich mit Blende f10 fotografiert, da ich den Blitz auf 1/16 Leistung gestellt hatte um die Abbrenndauer zu verkürzen. Ich hatte eigentlich vor, den Abflug zu fotografieren. Sie blieb aber ca. 10 Minuten auf dem Blatt und beschäftigte sich da mit irgendetwas. Der Strauch hängt immer voller Eier und Larven. Den Abflug habe ich dann verpasst. Einige Stellen sind auch hier ausgebrannt und die Reflexe in den Augen sind mir zu ungleichmäßig.

Fundgrube Wollziest 12

Ein Dutzend, das ist genug.

Hier stelle ich die Bilder vom Wollziest ein, die  ich noch zeigen kann.  Insgesamt sind es 55 verschiedene Arten, die ich hier zeigen konnte. Das ist eine schöne Zahl.

Bild 1) Diese schöne Schlupfwespe zu bestimmen versuche ich erst gar nicht. Das ist einfach zu schwierig.

Bild 2) Auch die grüne Stinkwanze besuchte den Wollziest in meinem Garten.

Bild 3) Der armen Schnake fehlt ein Hinterbein. Ob sie dadurch sehr behindert ist?

Bild 4) Die Raupe der Hausmutter habe ich zu ersten Mal gesehen. Den Falter leider noch nie.

Schopf-Tintling / Coprinus comalus

Wegränder und Wiesen sind der Lebensraum des Schopf-Tintlings. Der anfänglich rein weiße, walzenförmige Pilz (s. 2. Foto) löst sich später auf. So zerfließen der Hut und die Lamellen  in einer schwarzen, tintenartigen Flüssigkeit (s.1. und 3. Foto). Mit dieser Methode können die Sporen des Pilzes verbreitet werden. Eine Besonderheit des Schopf-Tintlings ist, dass er kleine Würmer (Nematoden) erbeuten und verdauen kann. Hierzu bildet der Tintenpilz an seinem Mycel (Wurzeln des Pilzes) Fangorgane aus. Das sind kleine, kugelige Strukturen mit dornigen Auswüchsen.