Werkstatt-Makrofoto

Fundgrube Wollziest 12

Ein Dutzend, das ist genug.

Hier stelle ich die Bilder vom Wollziest ein, die  ich noch zeigen kann.  Insgesamt sind es 55 verschiedene Arten, die ich hier zeigen konnte. Das ist eine schöne Zahl.

Bild 1) Diese schöne Schlupfwespe zu bestimmen versuche ich erst gar nicht. Das ist einfach zu schwierig.

Bild 2) Auch die grüne Stinkwanze besuchte den Wollziest in meinem Garten.

Bild 3) Der armen Schnake fehlt ein Hinterbein. Ob sie dadurch sehr behindert ist?

Bild 4) Die Raupe der Hausmutter habe ich zu ersten Mal gesehen. Den Falter leider noch nie.

Schopf-Tintling / Coprinus comalus

Wegränder und Wiesen sind der Lebensraum des Schopf-Tintlings. Der anfänglich rein weiße, walzenförmige Pilz (s. 2. Foto) löst sich später auf. So zerfließen der Hut und die Lamellen  in einer schwarzen, tintenartigen Flüssigkeit (s.1. und 3. Foto). Mit dieser Methode können die Sporen des Pilzes verbreitet werden. Eine Besonderheit des Schopf-Tintlings ist, dass er kleine Würmer (Nematoden) erbeuten und verdauen kann. Hierzu bildet der Tintenpilz an seinem Mycel (Wurzeln des Pilzes) Fangorgane aus. Das sind kleine, kugelige Strukturen mit dornigen Auswüchsen.

Honigbiene im Flug

Ein altes Foto einer Honigbiene im Flug in den Krokussen vom 22. Februar 2023. Hier habe ich mit Blende f11 statt f18 fotografiert, da ich den Zangenblitz auf 1/32 Leistung gestellt hatte um die Abbrenndauer zu verkürzen. Bei 1/1 waren die Flügel immer sehr viel undeutlicher. ich hatte mir von Godox für die 3 x MK12 die Diffusorkuppeln mit Magnetadapter besorgt. Leider waren die Ergebnisse nicht so, wie gewünscht. Einige Stellen der Biene sind ausgebrannt und die Reflexe in den Augen gefallen mir nicht so gut. Sieht aus wie Mengenlehre.

Rickenella fibula

Orangeroter Heftelnabeling

Dieser kleine Pilz (Höhe: 3cm, Hut Ø: 0,5cm) könnte man schnell übersehen, wenn er nicht eine so schöne, auffallende Farbe hätte. Namensgebend war neben der Farbe die ausgeprägte nabelartige Vertiefung in der Mitte des Hutes.

Gefunden habe ich diesen schönen Pilz im Bereich einer Garageneinfahrt. 

Techn. Daten. 

1/100 sec; f/4,0; ISO 100; Stack 26

1/80 sec; f/4,0; ISO 100; Stack 46

1/100 sec; f/4,0; ISO 100; Stack 84

1/200 sec; f/5,0; ISO 100; Stack 20

Kegelbiene

Alle Kegelbienen-Arten sind Kuckucksbienen und parasitieren vor allem verschiedene Blattschneiderbienen und Pelzbienen. Die Bestimmung ist alles andere als leicht. Ich gehe davon aus, dass ich hier ein Weibchen von Coelioxys elongata getroffen habe. Sicher bin ich mir jedoch nicht.

Obwohl ich mit offenen Augen durch die Insektenwelt gehe/krieche, finde ich selten Kegelbienen. Da war die Freude natürlich groß als ich Ende Juni eine Flugaufnahme ergattern konnte. Fotografische Perfektion tritt hinter der Dokumentation dann einfach zurück ;-)