Werkstatt-Makrofoto

Ich brauche eure Hilfe!

Ich brauche eure Hilfe!

Welches Insekt oder Tier ist in der Lage, die Blätter des Schilfgrases ( im Gartenteich ) so kunstvoll miteinander zu verknüpfen? Ich habe das bisher noch nicht beobachten können und auch im Internet oder in meinen Büchern keine vergleichbaren Fotos gefunden. Ich möchte auch nicht die aufgerollten Blätter öffnen, und damit vielleicht ein Gelege zerstören.

Wer kann mir hier weiterhelfen?

Schon einmal vielen Dank für eure Unterstützung.

Charly

Deine Beute, meine Beute

Vor einiger Zeit konnte ich beobachte, wie sich zwei Spinnen um Beute zankten. Etliche Bilder konnte ich davon machen. Es war eine zappelige Angelegenheit und nicht ganz einfach festzuhalten.

Bild 1) Die Spinne war damit beschäftigt, die Beute zu verpacken.

Bild 2) Da nähert sich eine andere Spinne.

Bild 3) Es kommt zum Gerangel mit heftigem Beineinsatz.

Bild 4) Die dreiste Spinne gewinnt  und die andere überlässt ihr die Beute.

L.G. Astrid

Zuckmückenmännchen (Chironomidae)

Zuckmücken- (Chironomidae) oder Büschelmückenmännchen (Chaoboridae), das ist hier die Frage. Bei beiden Familien sind die Fühler der Männchen stark gefiedert (Chemorezeptoren, sprich "Nasen"), und sie sehen für den Laien ziemlich ähnlich aus. Sicherheit gibt jedoch die Betrachtung der Flügeladerung: Bei den Zuckmücken kommen nur ca. 6 Adern bis an den Rand, und die Medialader (M) ist nicht gespalten. Bei den Büschelmücken ist M aufgespalten (M1 und M2), und es erreichen ca. 10 Adern den Rand (vgl.

Braune Krabbenspinne mit rotschwarzer Spinnenwespe als Beute

Ich hatte eigentlich nur die mir unbekannte Wespe fotografieren wollen, am Bildschirm habe ich dann entdeckt, dass es sich um die Beute einer Spinne handelt, die sich in einer verblühten Hibiskusblüte versteckt hatte. Ich habe herausgefunden, dass es sich um eine braune Krabbenspinne mit einer rotbrauenen Wespenspinne (Arachnospila anceps) handeln könnte. 
Stack aus 21 und 43 Bildern am Stativ

Gammaeule am Wollziest

Das war die größte Überraschung der letzten Woche. Eine Gammaeule hatte es sich tagsüber  am Wollziest gemütlich gemacht.

Sie saß ein wenig ungünstig und zu tief, um sie aus einer anderen Perspektive und besserer Ausrichtung aufnehmen zu können. Um sie zu erwischen musste ich sehr darauf achten, sie nicht aufzuschrecken. 

Über die Bilder freue ich mich trotzdem. Diesen Eulenfalter entdeckt man nicht so oft. 

Daher bekommt die Gammaeule einen eigenen Auftritt als Wollziestfund.

L.G. Astrid