Es Haselt wieder
Die Pflanzen und ersten Blumen lassen noch auf sich warten im Norden Hessens, also musste der Hasel, der Korkenzieherische, wieder herhalten um meinem Neuzugang erste Maleigenschaften zu entlocken.
Die Pflanzen und ersten Blumen lassen noch auf sich warten im Norden Hessens, also musste der Hasel, der Korkenzieherische, wieder herhalten um meinem Neuzugang erste Maleigenschaften zu entlocken.
Die Graue Sandbiene ist eine versierte Kletterin. Ich war oft sehr entzückt, diesen Tieren bei Ihren Übungen an Grashalmen zuzusehen. Klar, von weiter oben lässt sich besser abfliegen, aber das kann doch nicht der einzige Grund sein, warum sie in den lustigsten Posen im Gras umher klettern. Als Aufwärmübung kann das Verhalten wohl auch nicht allein dienen, denn diese Aufnahme ist abends entstanden. Falls jemand dieses Verhalten genauer erklären kann (Roland vielleicht? ;-)), würde ich mich freuen. Vielleicht müssen wir es aber auch nicht genauer verstehen.
Heute Morgen wieder ein kurzes Frost- Zeitfenster und mein zweiter Anlauf, gefrorene Seifenblasen in Bild zu setzen.
Hier ist es die gerade aufgegangene Morgensonne, die die Eisschicht der Seifenblase leuchten lässt. Das Licht verfängt sich in den Eisstrukturen und bringt sie golden zum Scheinen.
Bei dem Bild kam es mir weniger auf die künstlerische Gestaltung, Aufbau o.ä. an, als darauf, die Schärfe des Cyclop auszuloten. Meine bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass die geringe Tiefenschärfe, die gewollt die schönen Verzeichnungen herstellt, andererseits bei bestimmten Konstellationen schwierig ist. Darum habe ich das blaue Blümchen (im Topf und gekauft, schäm) so ausgerichtet, dass seine "Breitseite" zum Objektiv zeigt. Das scheint gut zu funktionieren. Also weiter auf dem Lern-Weg.
Gruß
wolfslicht
Anfang des vergangenen Jahres gab es ja einen Beitrag über die Hasel Jungs und Mädels.
Damals hatte ich noch kein Oldi.
Unlängst war ich wieder am Steinbruch vom letzten Jahr. Die Hasel waren noch da. Wie schön. Für die jungen Paare war es wohl zu kalt.
Dieses Bild ist das Erste mit dem ich recht zufrieden bin.
Kamera: Canon EOS 1300D
Objektiv: Oreston 1.8/50
Blende: 1.8
Zeit: 1/100
ISO: 100
Verschnitt: etwa 15 %
Liebe Grüße
Dirk
Der Zauber und die tollen Fotos der gefrorenen Seifenblasen auf MAKROTREFF haben mich inspiriert, es selbst auszuprobieren. Nachdem mir mit dem modernen Makro- Objektiv einige ganz akzeptable Aufnahmen gelungen waren, wollte ich wissen: was geht mit einem Vintage- Objektiv? Klar ist, dass die Superschärfe der Eisstrukturen damit nicht erreichbar ist, aber das Einbeziehen des Umfeldes erschien mir sehr verlockend.
Nachdem heute das Wetter so unerfreulich war, habe ich versucht die Anregungen von Ingo und dem Apfelkern umzusetzen. Ich hatte noch ein Aufnahme der Hasel (allerdings von einem anderen Blickwinkel/ As und mit Offenblende) die ich verarbeitet habe. Wegen des anderen Astes konnte ich nur das rechte Kätzchen ersetzen.
Besser?
Liebe Grüße
Inga
In der Kölner Flora tut sich schon einiges. Zum ersten Mal fiel mir die chinomanthus praecox auf. Überhaupt sieht man, denke ich, beim Altglas-Hobby noch einmal viel genauer auf die Natur!
Zur Haselzeit im letzten Jahr habe ich dieses Forum entdeckt und eine Zeitlang mitgelesen. Nun versuche ich mich erstmals selbst an ihnen mit den Vintage-Objektiven. Nachdem heute endlich mal etwas Licht vorhanden war, hier zwei der ersten Versuche.
Aufgenommen mit dem Pentacon 1.8/50 mm, etwas beschnitten
Liebe Grüße vom Apfelkern
Erlenkätzchen - Öl auf Leinwand mit dem Oscillo-Spachtel aufgetragen.
Hier habe ich klar erkennbar die grobe Blende etwas geschlossen.