Hallo
Ich habe solch einen Käfer schon mal fotografiert. Der war sehr umtriebig und schnell wieder weg.
Dieses mal ist eine ganze Horde eingeschwebt und einen ganzen Tag geblieben. Während eine Gruppe permanent in Bewegung war ist ein Käfer über fast eine Stunde völlig bewegungslos geblieben. da hat nicht einmal ein Fühler gezuckt. Dummerweise habe ich das Wichtigste vergesssen, ein Stativ. Immerhin sind mir ein halbes Hundert Aufnahmen geblieben.
Das Gleiche ist am nächsten Morgen wieder passiert, ein Käfer face to face mit 10 cm Abstand völlig bewegungslos und ich wieder ohne Stativ. und daher etwas verwackelt und deshalb nicht eingestellt
Grüße
Karl
Kommentare
Makronist
Ein bemerkenswertes Tier…
Ein bemerkenswertes Tier hast du da vor der Linse gehabt, das offenbar seinen Namen völlig zu recht trägt. Anfangs habe ich bei deinem Bild ein wenig damit gehadert, dass die namengebenden Fühler nicht gänzlich scharf sind. Als ich dann aber über den Käfer nachlas und dabei auch fand, dass sich die Augen des Bockkäfers quasi um seinen Fühleransatz herum entwickeln, konnte ich das bei deinem Foto sehr gut nachvollziehen. damit wurde mir auch deutlich, warum du das Tier so mittig gesetzt und mit diesem Bruch der Konvention klug das Auge des Betrachters gelenkt hast.
Hast du eine Erklärung dafür, warum das Tier (oder waren es zwei verschiedene?) im Gegensatz zu den anderen so lange reglos verharrte?
Es grüßt
Mainecoon
Hallo Mainecoon Es waren…
Hallo Mainecoon
Es waren zwei verschiedene Tiere. Das seitlich aufgenommene war wie eingefroren. Keine Ahnung warum.
Die Fühler sind bei einzelnen Aufnahmen kaum scharf zu bekommen, einfach zu lang und weit auseinander.
Was ich beim Insekt in Frontalaufnahme so faszienierend fand ist der Fressapparat oder wie man das auch nennen mag.
Grüße
Karl
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