faszinierend, wie viele Details der Fokus Stack von der Fliege preisgibt. Und dann die roten Augen dazu... Wirklich sehr faszinierend.
Wenn Du solche Aufnahmen machst, ist es ratsam, für mehr Licht zu sorgen. Deine Kamerawerte, aber auch das Foto selbst, verraten, dass es sich um ein recht dunkles Umfeld gehandelt hat. Beim Bild ist dies zu sehen an der relativ geringen Brillanz und der Charakteristik der Farbwiedergabe. Hier spielt jedoch auch der Weißabgleich eine Rolle, denn der passt nicht optimal. Die Fliege hat zu viele Gelbanteile, das Weiß des Hintergrunds ist nicht wirklich weiß.
LÖSUNG:
In Fällen, bei denen Du solche Fotos nicht unter Zuhilfenahme von Blitzlicht machst, eventuell vorher einen manuellen Weißabgleich durchführen, ansonsten anschließend (bei RAW-Format) korrigieren.
Zum weiteren ist es ratsam, für eine hellere Lichtquelle zu sorgen, sodass Du bei derart großen Abbildungsmaßstäben vom ISO-Wert 500 runter kommst, gegebenenfalls zusätzlich die Verschlusszeit verkürzt, um Mikro-Verwacklungen zu vermeiden. Bei sehr großen Vergrößerungen ist eine hohe Wiedergabeschärfe und Brillanz besonders wichtig. Obwohl Dein Fliegenbild bereits viele Details zeigt, wären noch eine Menge mehr rauszuholen.
Und dann gibt es bei solchen Motiven sehr oft etwas, was leider ziemlich viel Arbeit macht: nämlich das Befreien des Tiers von den haufenweisen kleinen, weißen Partikeln. Mit ein wenig Übung geht das aber recht flott per Nachbearbeitung in Lightroom.
Danke für die Lösungsvorschläge. Ich werde versuchen diese in Zukunft zu berücksichtigen. Einen Ringblitz setze ich häufig ein und könnte zusätzlich noch zwei Slave Blitze verwenden . Die werde ich jetzt mal ausprobieren. Ich habe bei den Aufnahmen ein Stativ verwendet und das war bei einer ständig flüchtenden Fliege eher ein Nachteil. Was mir auch noch sehr schwerfällt ist der Umgang mit dem Makro Objektiv. Die Arbeitsweise bei bewegten Objekten ist doch ganz anders. Ich werde die Fliege nochmals bearbeiten und stelle sie dann nochmal ein.
Zusätzlich sichte ich mal meine Aufnahmen , stelle sicher noch einiges ein, und freue mich dann über jede Kritik.
Kommentare
ADMIN
Hallo Johannes_BW1,…
Hallo Johannes_BW1,
faszinierend, wie viele Details der Fokus Stack von der Fliege preisgibt. Und dann die roten Augen dazu... Wirklich sehr faszinierend.
Wenn Du solche Aufnahmen machst, ist es ratsam, für mehr Licht zu sorgen. Deine Kamerawerte, aber auch das Foto selbst, verraten, dass es sich um ein recht dunkles Umfeld gehandelt hat. Beim Bild ist dies zu sehen an der relativ geringen Brillanz und der Charakteristik der Farbwiedergabe. Hier spielt jedoch auch der Weißabgleich eine Rolle, denn der passt nicht optimal. Die Fliege hat zu viele Gelbanteile, das Weiß des Hintergrunds ist nicht wirklich weiß.
LÖSUNG:
In Fällen, bei denen Du solche Fotos nicht unter Zuhilfenahme von Blitzlicht machst, eventuell vorher einen manuellen Weißabgleich durchführen, ansonsten anschließend (bei RAW-Format) korrigieren.
Zum weiteren ist es ratsam, für eine hellere Lichtquelle zu sorgen, sodass Du bei derart großen Abbildungsmaßstäben vom ISO-Wert 500 runter kommst, gegebenenfalls zusätzlich die Verschlusszeit verkürzt, um Mikro-Verwacklungen zu vermeiden. Bei sehr großen Vergrößerungen ist eine hohe Wiedergabeschärfe und Brillanz besonders wichtig. Obwohl Dein Fliegenbild bereits viele Details zeigt, wären noch eine Menge mehr rauszuholen.
Und dann gibt es bei solchen Motiven sehr oft etwas, was leider ziemlich viel Arbeit macht: nämlich das Befreien des Tiers von den haufenweisen kleinen, weißen Partikeln. Mit ein wenig Übung geht das aber recht flott per Nachbearbeitung in Lightroom.
In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",
Roland
Hallo Roland…
Hallo Roland
Danke für die Lösungsvorschläge. Ich werde versuchen diese in Zukunft zu berücksichtigen. Einen Ringblitz setze ich häufig ein und könnte zusätzlich noch zwei Slave Blitze verwenden . Die werde ich jetzt mal ausprobieren. Ich habe bei den Aufnahmen ein Stativ verwendet und das war bei einer ständig flüchtenden Fliege eher ein Nachteil. Was mir auch noch sehr schwerfällt ist der Umgang mit dem Makro Objektiv. Die Arbeitsweise bei bewegten Objekten ist doch ganz anders. Ich werde die Fliege nochmals bearbeiten und stelle sie dann nochmal ein.
Zusätzlich sichte ich mal meine Aufnahmen , stelle sicher noch einiges ein, und freue mich dann über jede Kritik.
Grüße
Karl
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