ein schönes, typisches Herbstfoto einer Radnetzspinne, wahrscheinlich der Gartenkreuzspinne, mit guter Schärfe und gutem Bildausschnitt.
Zwei Dinge möchte ich ansprechen:
Helligkeit:
Das Foto ist eigentlich nicht zu dunkel, aber es wirkt ein wenig düster. Eine leichte Aufhellung über alle Töne hinweg oder ausschließlich bei den dunkleren Tönen (das muss man ausprobieren) würde dem Foto gut tun.
Perspektive:
Du hast eine Perspektive gewählt, die die Spinne seitlich von unten zeigt. Dadurch sind weder ihr Kopf noch ihre Augen zu sehen, dafür aber eine kaum identifizierbare schwarze Masse, an der sie anscheinend rumkaut.
Wenn Spinnen so wie oben in ihrem Netz hängen, ist es gar nicht so einfach, eine einwandfrei passende Perspektive zu finden - will man nicht "klassisch" von oben drauf fotografieren. Die in der Regel sehr attraktive Seitenperspektive scheidet häufig aus, weil dann ihre Beine vor Kopf und Augen sind.
Dennoch sollte es Ziel sein, irgendwie so an die Spinne heranzukommen, dass eben zumindest ihre Augen zu sehen sind. Es ist nun mal unser primärer optischer Suchpunkt, wenn wir sie betrachten. Unsere Augen suchen nach den ihrigen. Finden unsere diese nicht, sind wir – zumindest für einen kurzen Moment – verwirrt und suchen planlos in der Gegend herum. Und hier finden wir dann diese undefinierbare schwarze Masse. Damit eröffnet sich die nächsten Fragen: Was ist das denn? Was tut die da?
Bitte verstehe mich nicht falsch, ich habe nun einmal laut gedacht, wie so ein Betrachtungsprozess beim Bildbetrachter in etwa abläuft – normalerweise natürlich innerhalb sehr kurzer Zeit. Aber dies sollte/muss ein Fotograf berücksichtigen.
Abgesehen davon dennoch ein Bild, bei dem Vieles anspricht!
Kommentare
ADMIN
Hallo Peyote63,…
Hallo Peyote63,
ein schönes, typisches Herbstfoto einer Radnetzspinne, wahrscheinlich der Gartenkreuzspinne, mit guter Schärfe und gutem Bildausschnitt.
Zwei Dinge möchte ich ansprechen:
Helligkeit:
Das Foto ist eigentlich nicht zu dunkel, aber es wirkt ein wenig düster. Eine leichte Aufhellung über alle Töne hinweg oder ausschließlich bei den dunkleren Tönen (das muss man ausprobieren) würde dem Foto gut tun.
Perspektive:
Du hast eine Perspektive gewählt, die die Spinne seitlich von unten zeigt. Dadurch sind weder ihr Kopf noch ihre Augen zu sehen, dafür aber eine kaum identifizierbare schwarze Masse, an der sie anscheinend rumkaut.
Wenn Spinnen so wie oben in ihrem Netz hängen, ist es gar nicht so einfach, eine einwandfrei passende Perspektive zu finden - will man nicht "klassisch" von oben drauf fotografieren. Die in der Regel sehr attraktive Seitenperspektive scheidet häufig aus, weil dann ihre Beine vor Kopf und Augen sind.
Dennoch sollte es Ziel sein, irgendwie so an die Spinne heranzukommen, dass eben zumindest ihre Augen zu sehen sind. Es ist nun mal unser primärer optischer Suchpunkt, wenn wir sie betrachten. Unsere Augen suchen nach den ihrigen. Finden unsere diese nicht, sind wir – zumindest für einen kurzen Moment – verwirrt und suchen planlos in der Gegend herum. Und hier finden wir dann diese undefinierbare schwarze Masse. Damit eröffnet sich die nächsten Fragen: Was ist das denn? Was tut die da?
Bitte verstehe mich nicht falsch, ich habe nun einmal laut gedacht, wie so ein Betrachtungsprozess beim Bildbetrachter in etwa abläuft – normalerweise natürlich innerhalb sehr kurzer Zeit. Aber dies sollte/muss ein Fotograf berücksichtigen.
Abgesehen davon dennoch ein Bild, bei dem Vieles anspricht!
In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",
Roland
Hallo…
Hallo
Ich verstehe da nichts falsch.
Finde Deine Tipps sehr gut , werde auch versuchen diese das nächste mal anzuwenden.
Vielen Dank
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