Das ist eine sehr gut "erste Fliege". Deine überlegte Bildaufteilung (Fliege nach rechts "schieben") in Verbindung mit der Auge-in-Auge-Perspektive bringt Spannung ins Bild, die Schärfe liegt korrekt auf den Facettenaugen.
Gehen wir der Reihe nach durch:
Licht
Das Licht ist recht diffus. Bei welchem Licht hast Du Dein Foto erstellt? Nicht nur die Unterseite des Fliegenkörpers, die im Schatten liegt, säuft ab. Auch Teile der dem Licht zugewandten Körperoberfläche wirken sehr diffus. Insbesondere in Verbindung mit dem bräunlichen Hintergrund geht damit dem Bild einiges an Brillanz verloren.
Wie dies zu verhindern gewesen wäre, kann ich in diesem speziellen Fall nicht sagen. Dazu müsste ich mehr über die Lichtsituation und -charakteristik während der Aufnahme wissen.
Mit welcher Optik hast Du fotografiert? Entstammen die 90mm einem Makroobjektiv? War sonst noch etwas beteiligt (Vorsatzlinse o.Ä.)? Auch hierzu benötige ich nähere Angaben, damit ich keinen Mumpitz erzähle :-).
Bildaufteilung / Hintergrund
Wie oben schon geschrieben, war das "Verschieben" der Fliege nach rechts sehr gewinnbringend hinsichtlich der Bildwirkung. Dies könnte nochmals gesteigert werden dadurch, dass Du die Fliege zusätzlich noch oben in den Goldenen Schnitt (anstatt in den unteren, so, wie es jetzt ist) positionierst.
Folge: Sie würde oben sitzen und damit weniger gedrückt wirken. Die obere Position würde ihr gegenüber noch mehr Respekt zollen.
Hinzu käme, dass damit der nicht ganz so reizvolle braune Hintergrund weniger Bildfläche einnehmen würde. Anstatt dessen bekäme die Pflanze links unten mehr Raum. Und die ist auch in sehr unscharfer Form allemal attraktiver als das Braun des Hintergrunds.
Bio-Müll
Der Fliege haftet einiges an Bio-Müll an. Insbesondere über den Facettenaugen – also genau beim "Bildzentrum", welches das Betrachterauge regelrecht magnetisch auf sich zieht – befinden sich einige insbesondere helle Partikel. Die würde ich entfernen (die Fliege also nachträglich "duschen" per Bildnachbearbeitung – problemlos möglich), damit sie das Auge des Betrachters nicht unnötig von der von Dir erfolgreich festgehaltenen Schönheit dieser Fliege ablenken.
Entschuldige das ihnen so spät antworte. Danke für die Ausführliche Bild-Kritik.
Ja leider hat sich die Fliege nicht so gut Positioniert, aber sie blieb zumindest lange genug sitzen :-D
Wenn ich mich recht entsinne war es zur Mittagszeit und die Sonne hat geschienen.
Die Fliege saß vor einem Palisadenzaun der noch dazu Dunkel gestrichen ist.
Kann gut sein das Schatten auf der Fliege war.
Ich habe ein Tamron 90mm Makro verwendet habe keine Vorsatzlinse oder Filter verwendet.
Habe bereits eine neue Fliege nur leider ist das Licht zu grell so das sie schimmert und glänzt.
Was Bildaufbau und Hintergrund angeht habe ich mit Schmetterlingen umsetzen können.
Kommentare
ADMIN
Hallo c-pix,…
Hallo c-pix,
herzlich willkommen bei Makrotreff!
Das ist eine sehr gut "erste Fliege". Deine überlegte Bildaufteilung (Fliege nach rechts "schieben") in Verbindung mit der Auge-in-Auge-Perspektive bringt Spannung ins Bild, die Schärfe liegt korrekt auf den Facettenaugen.
Gehen wir der Reihe nach durch:
Licht
Das Licht ist recht diffus. Bei welchem Licht hast Du Dein Foto erstellt? Nicht nur die Unterseite des Fliegenkörpers, die im Schatten liegt, säuft ab. Auch Teile der dem Licht zugewandten Körperoberfläche wirken sehr diffus. Insbesondere in Verbindung mit dem bräunlichen Hintergrund geht damit dem Bild einiges an Brillanz verloren.
Wie dies zu verhindern gewesen wäre, kann ich in diesem speziellen Fall nicht sagen. Dazu müsste ich mehr über die Lichtsituation und -charakteristik während der Aufnahme wissen.
Mit welcher Optik hast Du fotografiert? Entstammen die 90mm einem Makroobjektiv? War sonst noch etwas beteiligt (Vorsatzlinse o.Ä.)? Auch hierzu benötige ich nähere Angaben, damit ich keinen Mumpitz erzähle :-).
Bildaufteilung / Hintergrund
Wie oben schon geschrieben, war das "Verschieben" der Fliege nach rechts sehr gewinnbringend hinsichtlich der Bildwirkung. Dies könnte nochmals gesteigert werden dadurch, dass Du die Fliege zusätzlich noch oben in den Goldenen Schnitt (anstatt in den unteren, so, wie es jetzt ist) positionierst.
Folge: Sie würde oben sitzen und damit weniger gedrückt wirken. Die obere Position würde ihr gegenüber noch mehr Respekt zollen.
Hinzu käme, dass damit der nicht ganz so reizvolle braune Hintergrund weniger Bildfläche einnehmen würde. Anstatt dessen bekäme die Pflanze links unten mehr Raum. Und die ist auch in sehr unscharfer Form allemal attraktiver als das Braun des Hintergrunds.
Bio-Müll
Der Fliege haftet einiges an Bio-Müll an. Insbesondere über den Facettenaugen – also genau beim "Bildzentrum", welches das Betrachterauge regelrecht magnetisch auf sich zieht – befinden sich einige insbesondere helle Partikel. Die würde ich entfernen (die Fliege also nachträglich "duschen" per Bildnachbearbeitung – problemlos möglich), damit sie das Auge des Betrachters nicht unnötig von der von Dir erfolgreich festgehaltenen Schönheit dieser Fliege ablenken.
In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",
Roland
Entschuldige das ihnen so…
Entschuldige das ihnen so spät antworte. Danke für die Ausführliche Bild-Kritik.
Ja leider hat sich die Fliege nicht so gut Positioniert, aber sie blieb zumindest lange genug sitzen :-D
Wenn ich mich recht entsinne war es zur Mittagszeit und die Sonne hat geschienen.
Die Fliege saß vor einem Palisadenzaun der noch dazu Dunkel gestrichen ist.
Kann gut sein das Schatten auf der Fliege war.
Ich habe ein Tamron 90mm Makro verwendet habe keine Vorsatzlinse oder Filter verwendet.
Habe bereits eine neue Fliege nur leider ist das Licht zu grell so das sie schimmert und glänzt.
Was Bildaufbau und Hintergrund angeht habe ich mit Schmetterlingen umsetzen können.
ADMIN
Hallo c-pix, super Farben,…
Hallo c-pix,
super Farben, und ein tolles Licht!
Lieber Gruß,
Roland
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