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ADMIN

Hallo Inga,

ja, Du bringst das "Problem" auf den Punkt. Mit der extrem schmalen Schärfeebene der Offenblende 1.5 bekommt man nicht beide vorderen Beinpaare der Spinne scharf –zumindest nicht in dieser gekrümmten, hochgestellten Fanghaltung. Das ist ein bzw. DER große Unterschied zu der Spinne, die Gabi fotografiert hat; diese Spinne befindet sich in der normalen Sitzposition, bei der die Beine nicht so stark im Bogen gehalten werden wie bei der Jagdposition mit den Vorderbeinen in Fangstellung.

Ich gebe Dir aber vollkommen Recht, dass es sehr schade ist, dass die Beine nicht zu beiden Seiten hin in der Schärfe sind. Ich habe alles probiert, da ich mit dieser Spinne einige Stunden gemeinsam verbracht hatte und wir uns dabei gut kennengelernt und angefreundet hatten  😊. Natürlich funktionierte auch nicht die exakt von vorne ausgerichtete Perspektive, da ich dabei nur wenige Bereiche der beiden stark gekrümmten Beinpaare in die Schärfe bekommen hatte. Aber auch ich habe mir irgendwie mehr scharfe Flächen gewünscht...

Ich habe dann mit anderen Optiken und anderen Perspektiven versucht, die Bereiche der Spinne, die in der schmalen Schärfe liegen – also die Augen und das rechte Beinpaar –, deutlicher zu betonen, ihnen also mehr Gewicht im Gesamtbild einzuräumen. Ich hänge Dir mal ein Bild an, auf dem man das gut erkennen kann.

[Fotografiert mit dem Ilex Oscillo-Paragon 1.9/56mm; f/1.9; 1/400s; ISO 250; an Sony Alpha 7M3] 

Bei diesem Bild, aus tieferer Perspektive gegen den Himmel fotografiert, durchstrahlt das Licht die Spinne ein wenig mehr als beim ersten Foto. Dadurch wird die Spinne deutlicher, etwas kontrastreicher und heller "sichtbar" – obwohl der grüne Hinterleib nun verborgen hinter der Spinne liegt.

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