Würgt die Wespe – eine Feldwespe (Polistes sp.) – gerade einen Verdauungstropfen heraus? Oder stammt dieser Tropfen unmittelbar von den Früchten und ist somit eine reine "Fruchtflüssigkeit"?
Die Schärfe liegt sehr gut auf der Wespe. Eine winzige Kleinigkeit fällt auf: Das Auge der Feldwespe liegt ganz knapp vor der Schärfeebene – und ist somit leicht unscharf.
Dies "passiert" oft bei der Fotografie von Insekten. Häufig stehen deren Augen etwas aus dem Kopf heraus. Hierauf sollte man besonders achten und die Schärfeebene entsprechend legen. Denn hier gilt der Grundsatz: Die Augen müssen scharf sein! Auf sie schaut der Bildbetrachter als erstes. Da gibt´s tatsächlich nur wenige Ausnahmen.
Aber bitte beachte, dass ich nun auf sehr hohem Niveau jammere. Die Unschärfe im Auge ist sehr gering, ansprechen möchte ich es aber trotzdem :-).
Schwarzer Hintergrund
Beim einem schwarzen Hintergrund ist eine Frage entscheidend: Ist er beabsichtig und damit von der Makronistin bewusst so gestaltet worden? Oder stellt er mehr ein "zufälliges" Ergebnis infolge des Blitzeinsatzes dar?
Das Wesen schwarzer Hintergründe insbesondere beim Blitzeinsatz habe ich in zwei eigenen Artikeln sehr ausführlich hier auf Makrotreff behandelt und erklärt – inklusive mögliche Maßnahmen zu deren Vermeidung:
Hier findest Du eine Menge Inhalt zu dieser Charakteristik.
Das stellt ein wichtiges Thema beim Einsatz von Makroblitzen dar. Aber man sollte sich unbedingt nicht dadurch von Blitzeinsätzen im Makrobereich "abschrecken" lassen. Das wäre der falsche Schluss. Vielmehr ist es sehr sinnvoll, sich dieses Themas anzunehmen und zu lernen, damit umzugehen, bestenfalls schwarze Hintergründe zu vermeiden, wenn sie nicht konkret gewollt sind. Denn der Einsatz von Blitzgeräten erschließt einem Makronisten bzw. einer Makronistin ein völlig neues Arbeitsfeld. Hiermit sind Motivumsetzungen möglich, die ohne Blitz einfach nicht funktionieren. Dies wird gerade heute sehr unterschätzt.
Ich wünsche Dir also gerade mit dieser Makro-Technik weiterhin viel Freude und Erfolg.
Hallo Elke, wieder ein sehr…
Hallo Elke,
wieder ein sehr interessantes Foto!
Würgt die Wespe – eine Feldwespe (Polistes sp.) – gerade einen Verdauungstropfen heraus? Oder stammt dieser Tropfen unmittelbar von den Früchten und ist somit eine reine "Fruchtflüssigkeit"?
Zum Thema "Verdauungstropfen bei Insekten" habe ich hier bei Makrotreff einen eigenen Artikel eingestellt.
Schärfe
Die Schärfe liegt sehr gut auf der Wespe. Eine winzige Kleinigkeit fällt auf: Das Auge der Feldwespe liegt ganz knapp vor der Schärfeebene – und ist somit leicht unscharf.
Dies "passiert" oft bei der Fotografie von Insekten. Häufig stehen deren Augen etwas aus dem Kopf heraus. Hierauf sollte man besonders achten und die Schärfeebene entsprechend legen. Denn hier gilt der Grundsatz: Die Augen müssen scharf sein! Auf sie schaut der Bildbetrachter als erstes. Da gibt´s tatsächlich nur wenige Ausnahmen.
Aber bitte beachte, dass ich nun auf sehr hohem Niveau jammere. Die Unschärfe im Auge ist sehr gering, ansprechen möchte ich es aber trotzdem :-).
Schwarzer Hintergrund
Beim einem schwarzen Hintergrund ist eine Frage entscheidend: Ist er beabsichtig und damit von der Makronistin bewusst so gestaltet worden? Oder stellt er mehr ein "zufälliges" Ergebnis infolge des Blitzeinsatzes dar?
Das Wesen schwarzer Hintergründe insbesondere beim Blitzeinsatz habe ich in zwei eigenen Artikeln sehr ausführlich hier auf Makrotreff behandelt und erklärt – inklusive mögliche Maßnahmen zu deren Vermeidung:
MAKRO-BLITZEN – Die Sache mit dem Hintergrund, Teil 1
MAKRO-BLITZEN – Die Sache mit dem Hintergrund, Teil 2
Hier findest Du eine Menge Inhalt zu dieser Charakteristik.
Das stellt ein wichtiges Thema beim Einsatz von Makroblitzen dar. Aber man sollte sich unbedingt nicht dadurch von Blitzeinsätzen im Makrobereich "abschrecken" lassen. Das wäre der falsche Schluss. Vielmehr ist es sehr sinnvoll, sich dieses Themas anzunehmen und zu lernen, damit umzugehen, bestenfalls schwarze Hintergründe zu vermeiden, wenn sie nicht konkret gewollt sind. Denn der Einsatz von Blitzgeräten erschließt einem Makronisten bzw. einer Makronistin ein völlig neues Arbeitsfeld. Hiermit sind Motivumsetzungen möglich, die ohne Blitz einfach nicht funktionieren. Dies wird gerade heute sehr unterschätzt.
Ich wünsche Dir also gerade mit dieser Makro-Technik weiterhin viel Freude und Erfolg.
In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",
Roland