Erste Versuche mit Trioplan

Das sind nun meine ersten Versuche mit dem Trioplan 2,8 100mm. Die abgebildeten Blüten sind ca. 0,5 cm groß. Leider weiß ich den Namen des Strauchs nicht.

 

Ich weiß, es gibt noch einiges zu verbessern, z.B. den Schärfepunkt (da hätte MF Peaking gehlfen) oder die Komposition, teilweise auch die Schärfe an sich. Zum Teil sind die Bildere m.E. auch ein wenig "tot-gebubblet". Dennoch bin ich auf Eure Kommentare und Anregungen gespannt. Tatsächlich macht das recht viel Spaß, und obwohl ich nicht behaupten will alles im Griff zu haben, ist das Manuelle an dem Objektiv doch recht schnell erlernbar. Beherrschen muss man es noch...Die Schärfe des Glases ist auch nicht schlecht, gar nicht mal viel schlechter als die modernen Gläser.

Also bitte gerne Eure Meinung äußern.

 

VG

 

Andreas

Kommentare

Profile picture for user Wolfgang Zeiselmair

MOD

Grüß Dich Andreas,

gratuliere zum neuen Spielzeug :-).  Fokus Peaking sollte aber schon funktionieren, bei meiner R und dem Trio tut es auf alle Fälle was es soll. Wichtig beim Trio ist das Licht und seine Richtung. Also am besten Gegenlicht im Hintergrund, dann fängt das Glas an zu malen. Also den Hintergrund möglichst in das Licht bekommen, Schattenbereiche wie hier mag es nicht so gerne, da verliert es seine "Duftigkeit". 

Servus
Wolfgang

Profile picture for user Wolfgang Zeiselmair

MOD

Grüß Dich Andreas,

das hat nichts mit richtig oder falsch zu tun. Mir ging das anfangs genau so. Bei der klassischen Makrofotografie meide ich direktes Licht, so weit es geht. Der Hintergrund darf dunkel sein, dadurch hebt sich das Motiv besser ab. Mit dem Trio sollte man jetzt alles genau anders herum machen, da ist einem die ganze Konditionierung im Weg. Mir ist es zumindest so gegangen. Wie lernt man jetzt das Glas am besten kennen? Du kannst Dir zum Beispiel ein freistehendes Motiv bei niedrig stehender Sonne suchen. Etwas das Du komplett umrunden kannst. Du wirst, wenn Du über den Bildschirm fotografierst, sofort sehen wie sich kleine Positionsänderungen sofort auf die Anmutung des Bild auswirken. Nach kurzer Zeit gehen einem diese Sachen in Fleisch und Blut über. Bei mir funktioniert am besten, das Motiv im diffusen Licht, der Hintergrund dagegen im Licht, am besten im Gegenlicht. Wenn Du Bubbles willst, dann Spitzlichter im Gegenlicht. Hier ist der Abstand der Spitzlichter vom Hauptmotiv entscheidend. Versuche mal früh morgens, eine taunasse Wiese/Rasen im Gegenlicht (Kamera ganz am Boden), Du wirst überrascht sein.

Servus
Wolfgang

Profile picture for user Andreas Schuster

Danke nochmal, da habe ich wohl noch ein wenig Umdenken vor mir. Ein paar Veränderungen durch Positionswechsel sind mir schon beim Spielen aufgefallen, z.B. jede Menge Bubbles durch leichte Positionsänderung relativ zum Licht (waren aber deutlich zu viele). Ich probiere einfach weiter, soll zunächst mal Spaß machen....

 

Gruß,

 

Andreas

Profile picture for user Flora1958

MOD

Hallo Andreas,

Glückwunsch zu Deinem Neuzugang und willkommen bei den "Vintage-Infinzierten". Nun nimmt die Sache Fahrt auf und läßt sich nicht mehr stoppen. :-)) Bild 3 ist für mich schonmal ein guter Einstieg und Anfang. Ich hab mich mit dem Trioplan  zuerst auch sehr schwer getan. Denn wenn es zu viel bubbelt ist es halt auch kein Genuss mehr. Die richtige Dosierung zu finden braucht ein wenig Zeit. Wolfgang hat das ja bestens beschrieben. Viel Spaß beim Probieren.

Liebe Grüße

Gabi

 

Neuen Kommentar hinzufügen