Immer wieder werden diese kleinen Stehaufmännchen eingeschneit.Um sie gut ins Bild zu bringen muss man runter auf Augenhöhe und das ist schon eine recht nasse Angelegenheit.
Immer wieder werden diese kleinen Stehaufmännchen eingeschneit.Um sie gut ins Bild zu bringen muss man runter auf Augenhöhe und das ist schon eine recht nasse Angelegenheit.
Kommentare
ADMIN
Hallo Gertraude, herzlich…
Hallo Gertraude,
herzlich willkommen bei Makrotreff!
Dieser Krokus ist ja wunderbar eingeschneit! Sieht klasse aus.
Die niedrige Perspektive gibt dem Bild eine attraktive Bildtiefe. Auch die Bildaufteilung und -komposition sind sehr ansprechend.
Einzig die Bildbearbeitung lässt mich ein wenig aufwerfen. Für die gegebenen ISO-Werte rauscht es zu stark. Auch ist es etwas zu stark nachgeschärft worden. Auch weist das Foto am linken und unteren Bildrand Bildfehler auf. Um seriöse Aussagen machen zu können, benötige ich noch einige Angaben von Dir:
Liebe Grüße
Roland
Hallo Roland, Ein…
Hallo Roland,
Ein herzliches Dankeschön für deine lobenden Worte.
Ich arbeite mit dem Foto Abo von Adobe.
Bei dem eingereichten Bild mit dem Krokus, war das Hauptmotiv sehr mittig ausgerichtet.Um es stimmiger zu machen habe ich es in PS auf der rechten Seite ein wenig abgeschnitten um es dann links zu erweitern.Mit dem Schärfen habe ich wohl übertrieben.
Ich bin froh, dass du mich darauf Aufmerksam machst, PS ist ein gewatiges Werkzeug und ich sollte wohl damit vorsichtiger umgehen.
Das Krokusbild ist ein Einzellbild. Mit meiner Camera ( Olympus E-M1) ist Fotostäcking möglich, aber ich muss es erst noch lernen.
DIe Camera ist nicht auf interne Bearbeitung eingestellt, ich will doch ordentlich fotografieren lernen.
Mein Format, mit dem ich fotografiere ist Raw und das ihabe ich im Foto eingestellt.
LIebe Grüsse
Gertraude
ADMIN
Hallo Gertraude, trotz…
Hallo Gertraude,
trotz Deiner Angaben ist mir das mit dem Rauschen im Bild nicht ganz schlüssig. Irgendwie passt das alles nicht zusammen.
Magst Du Dein Bild mal in Originalgröße, unbehandelt und als JPG, einstellen? Dann sollte ich eher erkennen, woher das zu starke Rauschen kommt.
Liebe Grüße
Roland
Hallo Roland, danke für…
Hallo Roland,
danke für deine Mühe. Hier ist die Orginaldatei, ich habe daran nichts verändert.
LIebe Grüsse
Gertraude
ADMIN
Des Rätsels Lösung... Hallo…
Des Rätsels Lösung...
Hallo Gertraude,
vielen Dank für die Einstellung des Original-Fotos. Nun haben wir alle Antworten auf alle Fragen :-).
Zwei Dinge führen zum starken Bildrauschen:
1. Unterbelichtung
2. großer Bildausschnitt
Unterbelichtung
Das Foto ist – deutlich sichtbar – zu dunkel. Du hast es oben in Deiner ersten Bildeinstellung entsprechend aufgehellt.
Eine so deutliche Aufhellung "produziert" Korn in einem Bild; das wirkt dann wie Bildrauschen. Die nachträgliche Aufhellung entspricht hier in diesem Falle etwa zwei Blenden, vielleicht sogar mehr. Das ist zu viel. Solche Aufhellungen sind starke Eingriffe und gehen immer auf Kosten der Qualität eines Bildes. Es ist wichtig, dies zu wissen, zu erkennen und auch anzuerkennen – egal, was zu den angeblich unbegrenzten Nachbearbeitungsmöglichkeiten im Netz steht.
LÖSUNG:
Man sollte unbedingt versuchen, bereits bei der Erstellung eines Fotos die richtige Belichtung zu "treffen". Das ist bei Deinem Bildbeispiel nicht ganz einfach. Dort ist als Hauptmotiv ein dunkler Krokus mit seinen grünen Bättern, umgeben von hellem Schnee. "Dunkel" und ´"hell" in einem Bild, das ist für die automatische Belichtungsmessung der Kamera eine Herausforderung. Sie funktioniert bei Deinem Bild nach folgender Logik:
"Oh, da ist auf dem Großteil der Bildfläche sehr heller Schnee, der das Licht reflektiert. Das bedeutet für mich, ich muss die Blende ordentlich schließen, damit das Bild durch diesen Schnee nicht zu hell wird".
Was ist das Ergebnis: Der dunkle Krokus – das eigentliche Hauptmotiv – wird zu dunkel. Aber die Belichtungsautomatik weiß nicht, was oder wer das Hauptmotiv ist. Sie erkennt den "Schwerpunkt" auf der Bildfläche, und das ist bei diesem Foto die helle, reflektierende Schneedecke (Reflexion wirkt wie eine Lampe!). Entsprechend stellt sie die Belichtungsparameter ein – alle Signale gehen in Richtung Blende schließen!
Ich beschreibe das jetzt hier mal so ein bisschen schrittweise :-), damit man das versteht. Hier liegt also eine Logik vor, und wenn man diese Logik einmal verstanden hat, weiß man bereits beim Fotografieren, was man machen muss: nämlich in die Belichtungsautomatik eingreifen und die Belichtung entsprechend hochziehen, hier um etwa zwei Blendenstufen. Dann ist das Foto von vornherein richtig belichtet – und es entsteht nicht das Problem des auftauchenden Bildkorns.
großer Bildausschnitt
Du hast das Foto nachträglich beschnitten, und zwar beträchtlich! Der Beschnitt beträgt etwa 75%. Mal hart gesagt: Du hast drei Viertel der von Dir teuer bezahlten Pixel weggeschnitten :-). Übrig bleibt ein relativ kleiner Foto-Schnipsel, den Du dann "aufgeblasen" hast zu einem neuen Ganz-Foto. Dieses besteht nun aus dem kleinen Pixelrest, der übrig geblieben ist, und der wurde nachträglich auch noch um etwa zwei Blenden in seiner Belichtung hochgezogen (siehe Punkt 1). Heraus kommt genau das, was wir zunächst oben bei der ersten Bildbesprechung nicht verstanden haben. Jetzt aber verstehen wir es :-)!
Dieses Beispiel zeigt, wie sinnvoll es ist, sich mit genau solchen Parametern auseinanderzusetzen. Aus diesem Grund haben wir hier bei Makrotreff Regeln für Bildeinstellungen festgelegt. Eine dieser Regeln besagt, dass Bildbeschnitte nur maximal 10% betragen sollen. Einen Grund hierfür haben wir hier gesehen. Dies und weitere Gründe kannst Du nachlesen unter unseren Hinweisen für den Foto-Upload.
Liebe Gertraude, unserer beider Beharrlichkeit hat dazu geführt, Dein Bild zu verstehen und zu erklären. Vielen Dank, dass Du mit mir zusammen "dran geblieben bist". Nur so ist fotografische Weiterentwicklung möglich.
In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht"
Roland
Haollo Roland, so wie es…
Haollo Roland,
so wie es aussieht, ist an diesem Bild ziemlich viel falsch gelaufen.
Danke für die ausführliche und daher für mich verständliche Erklährung. Ich werde in Zukunft sehr vorsichtig beim Beschneiden meiner Bilder sein und keine Pixel mehr verschenken.
Wenn sehr starke hell/dunkel Kontraste die automatische Belichtungsmessung stören, werde ich eingreifen und die richtige Belichtung schon vorher einstellen.
An diesem Bild habe ich viel gelernt, vorallem auch, ein wenig vorsichtiger mit den Wekzeugen von PS zu arbeiten.
Ich wünsche dir eine gute Zeit
Liebe Grüsse
Gertraude
ADMIN
Hallo Gertraude, die…
Hallo Gertraude,
die Möglichkeiten, die Programme wie Photoshop bieten, sind sehr reizvoll und faszinieren nahezu jeden Fotografen, der damit arbeitet; darin lauert eine gewisse Gefahr, mit der wir alle lernen müssen umzugehen. Mit der Einstellung und Offenheit, mit der Du an die Fotografie gehst, wirst Du hinsichtlich Deiner Bildergebnisse noch weit kommen... :-).
Liebe Grüße
Roland
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