Hallo Roland,
Dieses Tagpfauenauge habe ich auch noch vor der hellen Wand aufgenommen, mit ähnlichen Kamera Einstellungen und am gleichen Tag gemacht. Schau bitte mal bei meinem gestrigen Ackerhummel Foto nach, wenn du magst dort ist alles angegeben.
LG sendet dir Christine
Kommentare
ADMIN
Hallo Christine,…
Hallo Christine,
ja, dieses Foto ähnelt hinsichtlich seiner Charakteristik sehr dem Hummelfoto: die gleiche Umgebung, die gleiche Stimmung.
Das Foto ist an sich nicht verwackelt. Allerdings bewegt sich der Falter relativ stark – so stark, dass minimale Unschärfen da sind; ich nenne die immer "Mikro-Unschärfen". Man sieht sie kaum, aber insgesamt wirkt der Falter mit seinen feinen Härchen nicht knackig scharf. Also auch hier gilt: Deine Optik kann noch mehr!
Übrigens: Diese kleinen, motivseitigen Verwacklungen ergeben sich sehr schnell im Makrobereich. Du hast hier nichts falsch gemacht, häufig sind die kaum zu vermeiden. Das beste Mittel dagegen ist die Erstellung mehrerer Fotos vom gleichen Motiv. Dann hat man die Chance, dass sich bei einem oder zwei Fotos dieser Bildserie der Falter genau im Moment des Auslösens weniger stark bewegt hat. Das können wir mit bloßem Auge kaum noch ausmachen. Wenn man die Tiere, die man fotografiert, sehr gut kennt, ahnt man mit der Zeit, wann genau diese Momente eintreten - und kann dann exakt in diesen Moment hinein "das Vögelchen fliegen lassen", sprich auslösen. Das bedarf ein wenig Übung.
Fototechnisch hast Du hier alles richtig gemacht. Den ISO-Wert noch weiter hochkurbeln hätte zu viele weitere Nachteile eingebracht und damit unterm Strich nicht geholfen. Und die Blende 9.0 benötigst Du ebenfalls. Passt also alles. Der einzige Hebel ist der oben von mir formulierte.
Wir Reden hier wieder von Nuancen. Das Bild ist unabhängig davon sehr ansprechend!
In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",
Roland
Hallo Roland,…
Hallo Roland,
Vielen Dank, ich freue mich sehr das es dir gefällt und die Kamera Einstellungen stimmen. Ja das ist schon richtig am besten gleich mehrere Fotos vom gleichen Motiv machen und dann auswählen. So gehe ich normalerweise auch vor, zumindest wenn der Falter oder ein anderes Tier so lange sitzen bleibt.
Du hast recht dieser Falter hier war ziemlich in Bewegung, er ist mehrmals weg geflogen und hat dann eine Runde gedreht und kam wieder.
Und ja das kann ich mir gut vorstellen wenn man die Tiere sehr gut kennt dann ahnt man wann man den Auslöser am besten betätigt.
Gestern und vorgestern hatte ich auch so ein Erlebnis, das ich mich längere Zeit mit einem Tier befassen konnte und zwar, das ein Hauhechel Bläuling im Feld längere Zeit bei mir in der Nähe war und sich Fotografieren lies. Ich habe mit dem Objektiv geübt und er hat total ruhig still gehalten. Ihm fehlte eine Ecke von seinem Flügel, aber er konnte noch fliegen. Dann gestern habe ich mich über den Bauern geärgert der die Wiese gemäht hat, zumindest ein Teil von der Wiese. (Das gehört hier zwar vielleicht nicht hin, aber das wollte ich mal erzählen) und ich musste schließlich an den armen Hauhechel Bläuling denken, und hoffte das er nicht gestorben ist. Natürlich auch die anderen Tiere. Als ich dann Mittags wieder dort Fotos machte und eine ganze Weile da war, da flog der Bläuling wieder in meine Nähe. Ich habe ihn sofort an der fehlenden Ecke erkannt und ich konnte ihn nochmal Fotografieren. Danach war ein Grashüpfer mindestens 15 Minuten lang mein Model, das ist schon lustig.
Wahrscheinlich meinst du aber generell wenn man das verhalten der Arten gut kennt, da gebe ich dir vollkommen Recht, aber das Erlebnis war schon toll.
Nun genug einen schönen Tag noch..
Christine
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