Schnee

Schnee-Haiku Waldfenster

Schnee ist ein sogenanntes Kigo für den Winter, also ein Jahreszeitenwort für die kältesten Wochen des Jahres. Das dünne Ästchen ist – betrachtet durch unsere westlich konditionierte Fotobrille – der Inbegriff von unspektakulär. Er drückt perfekt die Belanglosigkeit und damit die Austauschbarkeit aller im Winter überdauernder Pflanzenteile aus, angedeutet durch die unscharfen Ästchen auf dem Boden und die – sind es Bäume und Sträucher? – im Hintergrund. Durch das Waldfenster strömt Eiseskälte in den Wald. Fühlst du auch den Winter im Wald? Riechst du die Kälte?

Am Wegesrand

Guten Abend Allerseits,

bei einem kurzen Spaziergang stand dieses verblühte Etwas zwischen dem ganzen Schnee am Wegesrand. Leider kann ich Euch nicht sagen, um was für eine Pflanze es sich handelt.

Gesehen durch das Petri Orikkor Kuribayashi 50mm f2.0 bei Offenblende.

Kameraintern als 16:9 (9:16) aufgenommen.

Viele Grüße Markus 

Trotz Schnee und Eis

Im Februar diesen Jahres ausgestattet mit zahlreichen herrlichen Blüten, im Sommer über und über voller Blattläuse, hat sich die Lenzrose geduldig von den Insekten des Gartens davon befreien lassen. Jetzt, Ende November, treibt sie ihre schönen roten, sternförmigen Blattaustriebe für einen neuen Beginn, dem der erste Schnee der Saison nichts anhaben kann. 

Das Cooke und die Sonnenstrahlen verwandeln Schnee- und  Einskristalle in kleine, schmückende Diamanten. 

Aufgenommen mit Cooke Kinic an Sony alpha 7R in APSC. Manuelle Belichtungskorrektur: -2/3

Festgefroren

Auf einem schneebedeckten Feld fand ich das festgefrorene Birkenblatt, das der Wind offenbar vom nahe gelegenen Wald an diese Stelle getragen hat. Damit war seine Wanderschaft beendet, denn es fror in dieser Position am Schnee fest. Das fand ich als Motiv sehr interessant, ABER: 

Meine Frage: ist dieses Blatt als Motiv erkennbar oder benötigt man schon besondere assoziative Fähigkeiten dafür?