Fütterung

Eigentlich hat das Bild ja nicht viel mit Makro zu tun, ich fand es einfach lustig wie das kleine dicke Kind von dem ausgemergelten Altvogel gefüttert wird. Da es hier schon mehrere Vogelbilder gab, habe ich mich auch mal getraut. :) Ein eher spontaner Schnapschuss Freihand mit 600 mm und Offenblende

Kommentare

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Hallo Dieter,

das ist doch trotzdem immer wieder sehr schön das zu beobachten. Und im Frühjahr Sommer gibt es dann wieder mehr Makro Motive. Ich habe auch noch ein Foto wo sich die Spatzen gerade paaren, das war eine einmalige Beobachtung und es waren zwei Feldspatzen. Zuerst hatte ich mich ja gewundert und dachte es wären zwei Männchen und dann habe ich gelesen das Feldspatzen Männchen und Weibchen sich beide sehr ähnlich sehen. Da war ich erleichtert. :-) Das war auch auf einem Kirschbaum aufgenommen. Die Spatzen mögen die Kirschbäume irgendwie sehr.

Einmal habe ich auch einen einzelnen Spatzen Papa entdeckt der ein junges zum Schluss alleine noch gefüttert und großgezogen hat. Wahrscheinlich war der Mutter etwas passiert. Zum Glück war das kleine aber schon aus dem Nest und aus dem gröbsten draußen und brauchte nur noch außerhalb ein paar Tage gefüttert werden. Wenn ich es auf der Festplatte noch mal finde dann poste ich es vielleicht mal.

Mein Monitor ist heute gekommen, er ist schon Vor Kalibriert aber ich muss trotzdem noch mal das Spider 5 Kalibriergerät oder so bestellen um die Feinheiten noch zu justieren. Es ist aber jetzt schon ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Eine Frage noch wie zufrieden bist du mit dem Tamron150-600mm?

Liebe Grüße Sendet

Christine 

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Hallo Christine,

obwohl ich noch nicht oft mit dem Objektiv unterwegs war, es lag meistens am Wetter, kann ich nur Gutes darüber sagen. Es ist natürlich in gewisser Weise ein Spezialobjektiv, man braucht gutes Licht und am besten keinen Wind. Es ist hier ähnlich als wenn du im Maßstab 1:1 fotografierst, auch hier bekommst du durch Bewegung des Motivs kein scharfes Bild zustande. Auch braucht man ein stabiles Stativ mit einem ebensolchen Stativkopf. Ich habe mir dazu einen ölgedämpften Videokopf von Manfrotto gekauft, also auch alles keine leichte Angelegenheit, alleine Kamera und Objektiv wiegen ja zusammen schon über 3 Kilo. Da das Objektiv eine Objektivschelle besitzt, kann man darin auch schnell ins Hochformat wechseln. Der Vorteil es ist mittlerweile relativ günstig zu bekommen, auch fokussiert es durch die Innenfokussierung sehr schnell, optische Leistung und Verarbeitung ist meiner Meinung gelungen.

Ich habe einmal einen starken Ausschnitt eines Storches, eine Aufnahme aus einem Wildpark, hinzugefügt. Offene Blende 6,3, 1/160, ISO 800, Brennweite 600mm. Kamera war hier die Sony A99.

LG Dieter

 

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Hallo Dieter,

Ja bei Offenblende 6.3 braucht man in der Regel schon viel Licht, besonders am langen Ende von 600mm.

Mein 100-400 beginnt bei 4.5 und endet bei 5.6. aber 5.6 setzt auch schon sehr früh ein, ich glaube so etwa ab 100mm und ich nutze es sowieso eigentlich meist nur ab 300mm. Die Meisten Fotos habe ich bisher bei 400mm gemacht und besser wäre da gleich eine Festbrennweite gewesen, aber das gute 2.8L 400mm von Canon da kann man sich schon bald wieder einen Kleinwagen für das Geld kaufen. Obwohl mir da natürlich Objektive viel lieber sind. :-) An diesem wäre dann auch noch ein Telekonverter klasse, aber alles kann man nicht haben. Deshalb hatte ich mich dann für das 100-400er entschieden.

Ich hatte mir damals auch ein sehr stabiles Fotopro T-64c Stativ dazu geholt und dazu noch die Manfrotto 393 Teleobjektiv-Halterung.

Das war nicht ganz so einfach da etwas Gutes zu finden das gepasst hat es musste ja auch das Gewicht tragen und trotzdem noch bezahlbar sein. Ich habe ewig rum gemacht und überlegt. Das Ende vom Lied ich habe dann trotz dem hohen Gewicht lieber Freihand damit fotografiert. Das war einfach flexibler. (Anders ist es wenn man sich irgendwo draußen ein Versteck aufbaut.) Aber das Objektiv hat allein auch schon 1640g und die Kamera wiegt auch knapp noch 1 Kg. Bei Deinem Objektiv ist das ja dann noch mal deutlich etwas schwerer und irgendwann hört es selbstverständlich auch auf.

Der Ausschnitt und die Bildqualität von deinem Storchenfoto ist in Ordnung für den großen Beschnitt, da kann man nicht meckern. Mit dem Stativ das macht hier schon sehr viel aus das merkt man.

Bei deinem Spatzenfoto Freihand, oben da hättest du normalerweise mindestens 1/600 Verschlusszeit gebraucht auch wenn das Objektiv einen Stabbi hat, denn sicher ist sicher das wollte ich noch mal kurz erwähnen und da ist es eventuell auch noch etwas knapp wenn sich die Vögel wie hier beim Füttern bewegt haben, da gibt es schnell Verwacklungen, aber auch so ist damit Freihand 1/600 denke ich das Minimum bei 600mm Brennweite am langen Ende gerechnet lieber noch kürzer. Da wäre es besser lieber nicht ganz die offenblende zu nutzen und lieber mit der Iso höher gehen um eine Kürzere Verschlusszeit zu erreichen, auch bei den Schnappschüssen.

Bei meinem 100-400er habe ich auch immer trotz Bildstabbi Minimum 1/400 und kürzer gebraucht und im Winter war das oft an sehr trüben Tagen nicht immer so einfach. Ich habe mich dann immer möglichst gut dabei abgestützt.

Hättest du den Storch vielleicht noch einmal ganz ohne den Beschnitt um zu vergleichen?

Liebe Grüße

Christine

 

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Hallo Christine,

ich weiß natürlich selbst, das Spatzenbild ist gelinde gesagt nicht so optimal geworden, deshalb auch Schnappschuss. Hier musste ich schnell reagieren und habe die Aufnahme so gemacht, wie die Kamera gerade eingestellt war.

Mit dem Storchenbild kann ich dir nur eins liefern, dass ich danach mit 500 mm gemacht habe, allerdings mit gleichen Aufnahmedaten. Bei dem Bild mit 600 mm habe ich dummerweise die Füße angeschnitten. Um noch etwas daraus zu machen, habe ich diesen Ausschnitt daraus gewählt.

Mit einem Konverter ist es solche Sache. Wenn er nicht gerade für das eingesetzte Objektiv speziell gerechnet ist, wirst du auch Qualitätseinbußen bekommen, außerdem wird auch die Lichtstärke des Objektives herab gesetzt.

LG Dieter

 

Außerdem habe ich noch einen Brennweitenvergleich vom gleichen Standpunkt, allerdings von einem anderern Storch, mit angefügt. Abstand ca.30 Meter.

LG Dieter

 

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Hallo Dieter,

Dankeschön, ja da kann man jetzt sehr gut vergleichen. Das Objektiv scheint für den Preis ganz in Ordnung zu sein auch wenn es etwas mehr wiegt. Für ein Versteck zum aufbauen eignet es sich wegen dem hohen Gewicht dann besonders gut. Was mich nur wundert das der Hintergrund bei 600mm nicht unschärfer ist, meins schaft das bei 400 schon besser, auch wenn da der Waldboden dahinter ist, ob dabei die eine Blenden Größe 6.3 soviel ausmacht obwohl dein Objektiv dafür 600mm hat, also mehr Tele und meins nur 400mm das ist mal eine gute Frage. Aber ansonsten Preis- Leistung stimmt.

Liebe Grüße

Christine :-)

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Hallo Christine, ich noch mal.

Nun hört sich eine 600mm Brennweite ja schon recht viel an, für kleine Vögel, wenn sie nicht gerade in der Nähe sind, ist diese Brennweite aber immer noch zu kurz. Man kann zwar Ausschnitte machen, aber ab einer bestimmten Größe leiden natürlich auch die Details.

Ich habe bei meiner Sony A99 noch die Möglichkeit die Brennweite zu verdoppeln, nennt sich Klarfeldzoom und bringt bessere Ergebnisse als ein 2fach Konverter, außerdem bleibt die Lichtstärke des Objektives erhalten. Des weiteren lässt sich die Brennweite ab 2- bis 4x vergrößern, das ist dann aber der Digitalzoom, der taugt aber nur für den Notfall. Hier werden nur die Pixel vergrößert, was natürlich auf Kosten der Schärfe und Details geht. Falls es dich interessiert, ich habe mal ein Bild mit 1200mm von einem Schwan aufgenommen, der war bestimmt 50 Meter entfernt, wahrscheinlich sogar noch weiter.

Diesmal natürlich vom Stativ bei Blende 8, 1/80 sek und ISO 400, Aufgenommen im April früh am Morgen bei klarer Sicht.

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Hallo Dieter,

ja so etwas in dieser Art kenne ich auch noch von meinen beiden Bridge Kameras die ich mal hatte, da war das auch so ähnlich. Der Zoom ging auch bis 1200mm. Die Bildqualität war da aber allerdings bei denen nicht so gut wie bei deiner Sony das muss man schon sagen. Das ist schon eine tolle Sache und der Schwan ist auch gut drauf, klasse für diese Entfernung.

Liebe Grüße

Christine  

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