..,. die Raupe ist auf einem Gänseblümchen fehl am Platz.
Es handelt sich um die Larve der Gelben Stachelbeerblattwespe (Nematus ribesii), die, wie du richtig schreibst, auf Johannisbeeren und, wie der Name sagt, auch Stachelbeeren vorkommt.
Optisch wirkt deine Kombination super, biologisch ist es unrealistisch.
Kann man machen, muss man aber nicht.
Die Kombination rot, weiß, grün, schwarz ist hier schon ein "Hingucker".
Mehr möchte ich den Experten von Makrotreff nicht vorgreifen.
Danke für dein Kommentar. Mache sehr gerne Makrofotos und habe mir auch gedacht das es nicht passt.
Muss sagen die Idee kommt von meiner Tochter und als Ich das Bild gesehen habe konnte Ich nicht ander`s Sorry. Werde mich das nächste mal daran halten wo Sie sind lassen wir Sie sitzen.
Dein Foto "Raupe" kann man aus zwei verschiedenen Blickwinkeln betrachten:
Die fotografische Sicht:
Rein fotografisch gesehen ist dies ein sehr reizvolles Bild. Du hast die "Raupe" (es ist tatsächlich keine Raupe im klassischen Sinne sondern eine Blattwespenlarve (Gelbe Stachelbeerblattwespe - Nematus ribesii), wie weiter oben von Water Castle schon festgestellt) auf der Gänseblümchenblüte in einem tollen Licht erwischt, in einer spektakulären, aufrechten Position, mit ihrem Kopf in der gleichen Schärfenebene wie der vordere Blütenrand - und damit auch mit diesen Blütenblättern zusammen scharf. Und die Farbwiedergabe und Brillanz der Optik tut das Ihrige noch dazu. Das sieht alles sehr ansprechend aus - nochmals verstärkt durch die Komplementärfarben.
Übrigens: Außer dem verwendeten Objektiv sind keine Angaben aus den EXIF-Daten da. Weißt Du warum? Unsererseits liegen keine Probleme diesbezüglich vor, wie Du unschwer an den anderen Bildeinstellungen erkennen kannst. Wäre gut, wenn wir dieses "Problem" lösen könnten, da die Angabe Aufnahmedaten schon sehr sinnvoll ist.
Die biologische Sicht:
Die andere Art der Betrachtung wäre mehr die "biologische". Über was für eine Aussage verfügt das Bild?
Und da ist es tatsächlich so, dass es sich um eine Blattwespenlarve handelt, die nicht auf dem Gänseblümchen vorkommt.
Für die meisten Blattwespenlarven ist eine starke "Pflanzenstetigkeit" charakteristisch, d.h. so in etwa: Sie fressen an bestimmten Pflanzenarten und kommen dann auch nur dort vor. Auch wechseln sie ungerne auf andere Pflanzenindividuen, bevor nicht "alles aufgefressen ist". Dadurch geschieht es eher selten, dass sich Blattwespenlarven auf Pflanzenarten verlustieren, auf denen sie eigentlich nichts verloren haben.
Und genau das ist leider bei Deinem Foto der Fall. Das ist überhaupt immer "das Risiko", wenn man Tiere, insbesondere Insekten, von Pflanzen wegnimmt und auf andere - vielleicht durchaus fotogenere - setzt. Das ganze Internet wimmelt von solchen Fotos, die dann als die ganz tollen Teile deklariert werden - weil eben kaum noch jemand da ist, der diesen "Irrtum" in der Lage ist aufzudecken. Das ist also das Problem bei der ganzen Sache.
Fazit:
Deshalb: Erfreue Dich am FOTO, an der rein fotografischen Seite Deines Bildes. Die ist wirklich gut gelungen und sehr attraktiv. Und um die biologische Aussagekraft machen wir einfach eine kleine Klammer ... :-).
Kommentare
Hallo Siegfried,…
Hallo Siegfried,
das Foto gefällt mir zwar sehr gut, aber ...
..,. die Raupe ist auf einem Gänseblümchen fehl am Platz.
Es handelt sich um die Larve der Gelben Stachelbeerblattwespe (Nematus ribesii), die, wie du richtig schreibst, auf Johannisbeeren und, wie der Name sagt, auch Stachelbeeren vorkommt.
Optisch wirkt deine Kombination super, biologisch ist es unrealistisch.
Kann man machen, muss man aber nicht.
Die Kombination rot, weiß, grün, schwarz ist hier schon ein "Hingucker".
Mehr möchte ich den Experten von Makrotreff nicht vorgreifen.
Weiterhin gutes Gelingen
Water Castle
Hallo…
Hallo.
Danke für dein Kommentar. Mache sehr gerne Makrofotos und habe mir auch gedacht das es nicht passt.
Muss sagen die Idee kommt von meiner Tochter und als Ich das Bild gesehen habe konnte Ich nicht ander`s Sorry. Werde mich das nächste mal daran halten wo Sie sind lassen wir Sie sitzen.
Danke nochmal Auer Siegfried
ADMIN
Hallo Siegfried Auer,…
Hallo Siegfried Auer,
Dein Foto "Raupe" kann man aus zwei verschiedenen Blickwinkeln betrachten:
Die fotografische Sicht:
Rein fotografisch gesehen ist dies ein sehr reizvolles Bild. Du hast die "Raupe" (es ist tatsächlich keine Raupe im klassischen Sinne sondern eine Blattwespenlarve (Gelbe Stachelbeerblattwespe - Nematus ribesii), wie weiter oben von Water Castle schon festgestellt) auf der Gänseblümchenblüte in einem tollen Licht erwischt, in einer spektakulären, aufrechten Position, mit ihrem Kopf in der gleichen Schärfenebene wie der vordere Blütenrand - und damit auch mit diesen Blütenblättern zusammen scharf. Und die Farbwiedergabe und Brillanz der Optik tut das Ihrige noch dazu. Das sieht alles sehr ansprechend aus - nochmals verstärkt durch die Komplementärfarben.
Übrigens: Außer dem verwendeten Objektiv sind keine Angaben aus den EXIF-Daten da. Weißt Du warum? Unsererseits liegen keine Probleme diesbezüglich vor, wie Du unschwer an den anderen Bildeinstellungen erkennen kannst. Wäre gut, wenn wir dieses "Problem" lösen könnten, da die Angabe Aufnahmedaten schon sehr sinnvoll ist.
Die biologische Sicht:
Die andere Art der Betrachtung wäre mehr die "biologische". Über was für eine Aussage verfügt das Bild?
Und da ist es tatsächlich so, dass es sich um eine Blattwespenlarve handelt, die nicht auf dem Gänseblümchen vorkommt.
Für die meisten Blattwespenlarven ist eine starke "Pflanzenstetigkeit" charakteristisch, d.h. so in etwa: Sie fressen an bestimmten Pflanzenarten und kommen dann auch nur dort vor. Auch wechseln sie ungerne auf andere Pflanzenindividuen, bevor nicht "alles aufgefressen ist". Dadurch geschieht es eher selten, dass sich Blattwespenlarven auf Pflanzenarten verlustieren, auf denen sie eigentlich nichts verloren haben.
Und genau das ist leider bei Deinem Foto der Fall. Das ist überhaupt immer "das Risiko", wenn man Tiere, insbesondere Insekten, von Pflanzen wegnimmt und auf andere - vielleicht durchaus fotogenere - setzt. Das ganze Internet wimmelt von solchen Fotos, die dann als die ganz tollen Teile deklariert werden - weil eben kaum noch jemand da ist, der diesen "Irrtum" in der Lage ist aufzudecken. Das ist also das Problem bei der ganzen Sache.
Fazit:
Deshalb: Erfreue Dich am FOTO, an der rein fotografischen Seite Deines Bildes. Die ist wirklich gut gelungen und sehr attraktiv. Und um die biologische Aussagekraft machen wir einfach eine kleine Klammer ... :-).
In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",
Roland
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