herzlich Willkommen auf Makrotreff! Das Motiv gefällt mir ausgesprochen gut (auch wenn Rosa nicht meine Farbe ist)! Vor allem gefällt mir sehr gut, dass du das scheinbare Ziel des Zünslers, das Blüteninnere, als farbigen Kontrast gelassen hast. Die meisten (ich eingeschlossen) hätten das nicht getan und sich dadurch um eine schöne Bereicherung des Bildes gebracht.
Hast du die Möglichkeit, den kleinen orangen Fleck unterhalb des kürzesten Blütenblattes und den querverlaufenden orangen Strich direkt oberhalb der Fühler zu retuschieren? Dann wäre es motivmäßig für mich das fast perfekte Foto ("fast", weil ich noch nie ein perfektes Foto gesehen habe ;-).
Rosa ist übrigens auch nicht meine Farbe. Ich habe das Bild mal ohne das gelbe Blüteninnere zugeschnitten. Laaangweilig. Das ging gar nicht.
Der Punkt ist ein Blütenpollen und der Strich ein Teil des Blütenstempels. Ich retuschiere gar nichts. Habe dafür kein Programm. Ich nutze nur das Nikon View NX-i. Sprich: Farbe, Kontrast, Schärfe und Zuschneiden. Damit hat es sich bei mir mit der Bildbearbeitung.
Ich hatte mal einen alte Version von PS. Gruselig. Programm geöffnet, ... verwirrt geguckt... Programm wieder geschlossen. ;-)
ergänzend zu den bereits oben angesprochenen Kriterien möchte ich nochmals kurz auf die Punkte Vergrößerung und Bildschärfe eingehen.
Ausschnittsvergrößerungen – insbesondere, wenn sie relativ stark vorgenommen werden – verändern die Charakteristik eines Fotos. Denn Zusammenspiele und (Aus)Wirkungen von beispielsweise gewählten Blendeneinstellungen sowie Brennweiten sind immer im Zusammenhang mit dem (ursprünglichen) Abbildungsmaßstab zu sehen – insbesondere bei der Makrofotografie. Mittels einer Ausschnittvergrößerung veränderst Du aber nachträglich den (dargebotenen) Abbildungsmaßstab – und die Charakteristik insbesondere des Schärfe/Unschärfe-Zusammenspiels passt nicht mehr.
Du sprichst oben vom "Vergrößern des Bildes". Hast Du das Bild bzw. den Bildausschnitt interpoliert, also nachträglich rechnerisch über die Software vergrößert? Das Bild sieht tatsächlich so aus, weist hierfür typische Charakteristiken auf. Zusätzlich sieht es insgesamt sehr stark bearbeitet aus; es weist Unschärfen und Artefakte auf.
Aufgrund der hier von mir beschriebenen Problematik bitte ich Dich, bei zukünftigen Bildeinstellungen die Stärke des von Dir vorgenommenen Bildbeschnitts in etwa anzugeben, damit die Bilder verstanden werden können. Im Übrigen sind Beschnitte von mehr als ca. 10% nur bedingt sinnvoll und stichhaltig zu besprechen. Deshalb haben wir dies auch in den Upload-Hinweisen entsprechend vermerkt und geregelt.
Das Foto des Zünslers oben besticht durch seinen Bildaufbau und die Graphik im Bild – beides Ausdruck einer ausgeprägten künstlerischen Fähigkeit der Makronistin :-). Maßgeblich umgesetzt wurden diese Aspekte allerdings mittels starker nachträglicher Bildbearbeitung, nicht durch das Fotografieren selbst! Und diese recht starken nachträglichen Eingriffe haben gleichzeitig leider viele Teile des Fotos beschädigt bis sogar zerstört (Brillanz, Artefakte usw.). Dies muss nicht sein.
Bitte verstehe mich jetzt nicht falsch, und ich hoffe, dass Du mir meine Offenheit nicht verübelst und mich nun am liebsten in die "Makrotonne" stoßen würdest :-). Aber ich halte es für sehr sinnvoll, dass Du mit diesen Sachverhalten konfrontiert wirst – und dann Dein ausgeprägtes künstlerisches Gespür noch besser "auf den Sensor" zauberst :-).
aus dem Bauch heraus zu fotografieren ist eine sehr gute Voraussetzung für gute, interessante und vor allem individuelle Fotos. Glücklich schätzen kann sich der- bzw. diejenige, die dies kann. Viele "scheinen" gar keinen Bauch mehr zu haben, aus dem heraus sie fotografieren könn(t)en. Dann konzentriert sich in der Regel alles "nur" noch auf die technischen Aspekte.
Dennoch bedienen sich auch diejenigen, die aus dem Bauch heraus fotografieren, einer Technik, nämlich derjenigen einer Kamera, eines Objektivs und deren Zusammenspiels. Und da ist es schon von Vorteil, wenn man sich auf dem Weg macht zu verstehen, was das Teil in der eigenen Hand so alles macht oder nicht macht. Denn machen tut es was, so oder so, dafür hat man es ja auch in der Hand... :-).
Zum Thema vergrößern/interpolieren:
Du hast oben geschrieben "...die leichte Unschärfe kommt vom Vergrößern".
Dies würde zutreffen, wenn Du tatsächlich aktiv das Bild vergrößert hast. Dies geschieht bei digitalen Bildern dadurch, dass man eine vorhandene Pixelmenge vergrößert, indem man ein Bearbeitungsprogramm zusätzliche Pixel (= Bildinhalte) berechnen und hinzufügen lässt. Diesen Vorgang bezeichnet man als interpolieren.
Hast Du dies nicht gemacht, hast Du das Foto nicht vergrößert sondern verkleinert – über den Beschnitt.
Hallo Roland, interpolieren kannte ich auch nicht.
Auch ich habe meine Bilder immer ,, Größer geschnitte,, Das heißt für mich, eine Bildszene ausschneiden und dadurch wurde es für mich vergrößert.
Was ist nun besser ausschneiden oder interpolieren.Mit diesem Thema muß ich mich mal befassen. Das scheint interessant zu sein.
Ich fotografiere auch viel aus dem Bauch heraus und achte dadurch manchmal nicht auf die Einstellungen. Meist ist für mich das Objekt das wichtigste und dann sehe ich nichts mehr. ;-)
Was ist nun besser ausschneiden oder interpolieren.
Antwort: weder noch! Interpolieren geht in 99% der Fälle in die Hose. Ausschneiden kannst du, aber besser wäre es, du versuchtest näher an das Motiv heranzukommen. Das ist die eigentliche Kunst und bringt dich in deiner fotografischen Entwicklung weiter.
... dann warst Du dennoch einfach zu weit weg vom Motiv.
Du kannst es auch anders betrachten: Du hast für die Megapixel Deiner Kamera/Deines Sensors eine Menge Geld bezahlt. Du hast für die von Dir eingesetzten Linsen (Optik und/oder Nahlinse) eine Menge Geld bezahlt. All diese Dinge wurden von hochqualifizierten Menschen optimal gerechnet und konstruiert – mit dem Ziel, genau so, wie es anschließend angeboten wird (als Kamera, Sensor, Optik usw.), das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Das alles hast Du mit Deinem Kauf entsprechend bezahlt.
Macht es nun wirklich den großen Sinn, hier immer wieder mit der Schere zu kommen und rundherum um das hochentwickelte und teuer bezahlte Bild soundsoviel wegzuschneiden?
Ich glaube, das ist tatsächlich ein bisschen eine Frage der grundsätzlichen Betrachtung…
Kommentare
Makronist
Hallo Marny, herzlich…
Hallo Marny,
herzlich Willkommen auf Makrotreff! Das Motiv gefällt mir ausgesprochen gut (auch wenn Rosa nicht meine Farbe ist)! Vor allem gefällt mir sehr gut, dass du das scheinbare Ziel des Zünslers, das Blüteninnere, als farbigen Kontrast gelassen hast. Die meisten (ich eingeschlossen) hätten das nicht getan und sich dadurch um eine schöne Bereicherung des Bildes gebracht.
Hast du die Möglichkeit, den kleinen orangen Fleck unterhalb des kürzesten Blütenblattes und den querverlaufenden orangen Strich direkt oberhalb der Fühler zu retuschieren? Dann wäre es motivmäßig für mich das fast perfekte Foto ("fast", weil ich noch nie ein perfektes Foto gesehen habe ;-).
Es grüßt
Mainecoon
Hi Mainecoon Lieben Dank…
Hi Mainecoon
Lieben Dank für deinen Kommentar.
Rosa ist übrigens auch nicht meine Farbe. Ich habe das Bild mal ohne das gelbe Blüteninnere zugeschnitten. Laaangweilig. Das ging gar nicht.
Der Punkt ist ein Blütenpollen und der Strich ein Teil des Blütenstempels. Ich retuschiere gar nichts. Habe dafür kein Programm. Ich nutze nur das Nikon View NX-i. Sprich: Farbe, Kontrast, Schärfe und Zuschneiden. Damit hat es sich bei mir mit der Bildbearbeitung.
Ich hatte mal einen alte Version von PS. Gruselig. Programm geöffnet, ... verwirrt geguckt... Programm wieder geschlossen. ;-)
Liebe Grüße
Marny
Hallo Marny, Finde das Bild…
Hallo Marny,
Finde das Bild auch gelungen. Der Blütenstempel find ich jetzt nicht so schlimm, da er doch recht unscharf ist.
Ich finde es leicht unscharf oder kommt es mir nur so vor? Wenn das mit deinem Programm möglich ist könnst du es ja mal versuchen.
Gruß Elke
Guten Morgen Elke Lieben…
Guten Morgen Elke
Lieben Dank
Ich denke die leichte Unschärfe kommt vom vergrößern des Bildes. Schärfer geht nicht.
LG Marny
ADMIN
Problematik Bildausschnitt &…
Problematik Bildausschnitt & Bildvergrößerung
Hallo Marny,
ergänzend zu den bereits oben angesprochenen Kriterien möchte ich nochmals kurz auf die Punkte Vergrößerung und Bildschärfe eingehen.
Ausschnittsvergrößerungen – insbesondere, wenn sie relativ stark vorgenommen werden – verändern die Charakteristik eines Fotos. Denn Zusammenspiele und (Aus)Wirkungen von beispielsweise gewählten Blendeneinstellungen sowie Brennweiten sind immer im Zusammenhang mit dem (ursprünglichen) Abbildungsmaßstab zu sehen – insbesondere bei der Makrofotografie. Mittels einer Ausschnittvergrößerung veränderst Du aber nachträglich den (dargebotenen) Abbildungsmaßstab – und die Charakteristik insbesondere des Schärfe/Unschärfe-Zusammenspiels passt nicht mehr.
Du sprichst oben vom "Vergrößern des Bildes". Hast Du das Bild bzw. den Bildausschnitt interpoliert, also nachträglich rechnerisch über die Software vergrößert? Das Bild sieht tatsächlich so aus, weist hierfür typische Charakteristiken auf. Zusätzlich sieht es insgesamt sehr stark bearbeitet aus; es weist Unschärfen und Artefakte auf.
Aufgrund der hier von mir beschriebenen Problematik bitte ich Dich, bei zukünftigen Bildeinstellungen die Stärke des von Dir vorgenommenen Bildbeschnitts in etwa anzugeben, damit die Bilder verstanden werden können. Im Übrigen sind Beschnitte von mehr als ca. 10% nur bedingt sinnvoll und stichhaltig zu besprechen. Deshalb haben wir dies auch in den Upload-Hinweisen entsprechend vermerkt und geregelt.
Das Foto des Zünslers oben besticht durch seinen Bildaufbau und die Graphik im Bild – beides Ausdruck einer ausgeprägten künstlerischen Fähigkeit der Makronistin :-). Maßgeblich umgesetzt wurden diese Aspekte allerdings mittels starker nachträglicher Bildbearbeitung, nicht durch das Fotografieren selbst! Und diese recht starken nachträglichen Eingriffe haben gleichzeitig leider viele Teile des Fotos beschädigt bis sogar zerstört (Brillanz, Artefakte usw.). Dies muss nicht sein.
Bitte verstehe mich jetzt nicht falsch, und ich hoffe, dass Du mir meine Offenheit nicht verübelst und mich nun am liebsten in die "Makrotonne" stoßen würdest :-). Aber ich halte es für sehr sinnvoll, dass Du mit diesen Sachverhalten konfrontiert wirst – und dann Dein ausgeprägtes künstlerisches Gespür noch besser "auf den Sensor" zauberst :-).
In diesem Sinne weiterhin "Gut Licht",
Roland
Hi Roland Ich nehme dir…
Hi Roland
Ich nehme dir das natürlich nicht übel. Muss mir das heute Abend in Ruhe durchlesen. Ich verstehe einige Wörter gar nicht. Interpoliert? Artefakte..?
Ich habe nur einen Ausschnitt gewählt. Mein Programm ist das ViewNX-i von Nikon.
Ich fotografiere meist aus dem Bauch heraus. ;-)
LG Marny
ADMIN
Hallo Marny, aus dem Bauch…
Hallo Marny,
aus dem Bauch heraus zu fotografieren ist eine sehr gute Voraussetzung für gute, interessante und vor allem individuelle Fotos. Glücklich schätzen kann sich der- bzw. diejenige, die dies kann. Viele "scheinen" gar keinen Bauch mehr zu haben, aus dem heraus sie fotografieren könn(t)en. Dann konzentriert sich in der Regel alles "nur" noch auf die technischen Aspekte.
Dennoch bedienen sich auch diejenigen, die aus dem Bauch heraus fotografieren, einer Technik, nämlich derjenigen einer Kamera, eines Objektivs und deren Zusammenspiels. Und da ist es schon von Vorteil, wenn man sich auf dem Weg macht zu verstehen, was das Teil in der eigenen Hand so alles macht oder nicht macht. Denn machen tut es was, so oder so, dafür hat man es ja auch in der Hand... :-).
Zum Thema vergrößern/interpolieren:
Du hast oben geschrieben "...die leichte Unschärfe kommt vom Vergrößern".
Dies würde zutreffen, wenn Du tatsächlich aktiv das Bild vergrößert hast. Dies geschieht bei digitalen Bildern dadurch, dass man eine vorhandene Pixelmenge vergrößert, indem man ein Bearbeitungsprogramm zusätzliche Pixel (= Bildinhalte) berechnen und hinzufügen lässt. Diesen Vorgang bezeichnet man als interpolieren.
Hast Du dies nicht gemacht, hast Du das Foto nicht vergrößert sondern verkleinert – über den Beschnitt.
Lieber Gruß,
Roland
Hallo Roland, interpolieren…
Hallo Roland, interpolieren kannte ich auch nicht.
Auch ich habe meine Bilder immer ,, Größer geschnitte,, Das heißt für mich, eine Bildszene ausschneiden und dadurch wurde es für mich vergrößert.
Was ist nun besser ausschneiden oder interpolieren.Mit diesem Thema muß ich mich mal befassen. Das scheint interessant zu sein.
Ich fotografiere auch viel aus dem Bauch heraus und achte dadurch manchmal nicht auf die Einstellungen. Meist ist für mich das Objekt das wichtigste und dann sehe ich nichts mehr. ;-)
Bis denne Elke
Makronist
Was ist nun besser…
Antwort: weder noch! Interpolieren geht in 99% der Fälle in die Hose. Ausschneiden kannst du, aber besser wäre es, du versuchtest näher an das Motiv heranzukommen. Das ist die eigentliche Kunst und bringt dich in deiner fotografischen Entwicklung weiter.
Mainecoon
Danke Maincoon, ja, aber…
Danke Maincoon,
ja, aber manchmal ist doch etwas viel drumrum. ;-) ;-)
Bis denne Elke
ADMIN
... dann warst Du dennoch…
... dann warst Du dennoch einfach zu weit weg vom Motiv.
Du kannst es auch anders betrachten: Du hast für die Megapixel Deiner Kamera/Deines Sensors eine Menge Geld bezahlt. Du hast für die von Dir eingesetzten Linsen (Optik und/oder Nahlinse) eine Menge Geld bezahlt. All diese Dinge wurden von hochqualifizierten Menschen optimal gerechnet und konstruiert – mit dem Ziel, genau so, wie es anschließend angeboten wird (als Kamera, Sensor, Optik usw.), das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Das alles hast Du mit Deinem Kauf entsprechend bezahlt.
Macht es nun wirklich den großen Sinn, hier immer wieder mit der Schere zu kommen und rundherum um das hochentwickelte und teuer bezahlte Bild soundsoviel wegzuschneiden?
Ich glaube, das ist tatsächlich ein bisschen eine Frage der grundsätzlichen Betrachtung…
Lieber Gruß,
Roland
Makronist
Hallo Elke, wem sagst du…
Hallo Elke,
wem sagst du das?! Ich kämpfe auch immer wieder mit zu großen Abständen zu meinen Motiven.
Aber einfach wäre doch langweilig, oder ;-)
Mainecoon
Danke, diese Argumente…
Danke,
diese Argumente sprechen für sich. Ich nehm es mir zu herzen.
Bis denne Elke
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